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Forum » CSD, Party & Events » ThreadCSD Leipzig 2015 - Infos
11.07.2015 15:26
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0 Liebe Leute, gestern wurde in Leipzig mit dem Hissen der Regenbogenfahne am Neuen Rathaus der CSD Leipzig 2015 eröffnet. Um die OrganisatorInnen zu unterstützen, eröffne ich mal diesen Thread, um auf die zahlreichen Veranstaltungen in den kommenden Tagen hinzuweisen. Gern könnt Ihr Euch hier auch austauschen und verabreden, Neuigkeiten usw. hier posten. Folgende Veranstaltungen erwarten Euch: ////////////////////////////// /////////////// ////////////////////////////// ////////// Do, 09.07. 19:00 Uhr: Schule unterm Regenbogen? Berücksichtigung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt durch LehrkräfteVortrag & Diskussion. Ort: Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur, Windscheidstraße 51, 04277 Leipzig Fr, 10.07. 16:00 Uhr: Hissen der Regenbogenflagge als Auftakt der CSD-Woche - Gemeinsames Hissen der Regenbogenflagge vor dem Neuen Rathaus mit dem Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung. Ort: Neues Rathaus, Martin-Luther-Ring 4-6, 04109 Leipzig Fr, 10.07. 17:00 Uhr: Empfang im historischen Ratsplenarsaal Mit Gästen aus den Ratsfraktionen. Zudem wird die sächsische Staatsministerin für Integration und Gleichstellung, Petra Köpping, erwartet. Ort: Historischer Ratsplenarsaal, Neues Rathaus, Martin-Luther-Ring 4-6, 04109 Leipzig Fr, 10.07. 19:00 Uhr: Forum zur Situation von LGBT* in Ukraine und Russland Forum. Ort: linXXnet Projekt- und Abgeordnetenbüro, Bornaische Str. 3d, 04277 Leipzig Fr, 10.07. 22:00 Uhr: KISSKISSBANGBANG CSD Opening Party 2015. Ort: TwentyOne Leipzig, Gottschedstraße 2, 04109 Leipzig Sa, 11.07. 19:00 Uhr: Messe der Extravaganzen. Mini-Kleinmesse des „Labororatorium der Widerborstigkeit zum Vorglühen und Spaß haben; u.a. „Mann-mit-Bart“, Showprogramm, Zaubern, Wahrsager*innen, Popcorn, Karaoke, Autorennen, Spielautomaten, Ausstellung und weiteres Gerät von Rausgefallenen aus einer Zeit der alltäglichen Verdrängung. Alles in einer Atmosphäre die im Gegensatz zur Kleinmesse als save gelten kann. schlindewitz.de. Eintritt frei. Ort: Westpol, Karl-Heine-Str. 85, 04229 Leipzig Sa, 11.07. 19:30 Uhr: Privat-Kurheim Haus „Augen zu“. Eine Komödie von Luise Wilsdorf. Im Privat-Kurheim Haus „ Augen zu “ ist der Name Programm. Die handelnden Personen, also die Patienten, gehören dem mehr oder weniger verarmten Adel an und sind in homoerotische Gefühle verstrickt. Da sind Herr von Treuen, der als Frau erscheint, um sich zu verstecken, sich aber auch in Frauenkleidern am wohlsten fühlt. Der Sekretär, der im Kurheim seine Stelle antritt, aber in Wirklichkeit eine Frau und den Frauen zugetan ist. Der Dichter von Geldern, der verträumt, aber auch gleichzeitig ein Beobachter ist und vom Hypochonder Herrn von Sundern verführt wird. Herr von Wipping, der seine Latenz hinter lautstarker Ablehnung kund tut und ein Auge auf das „Fr. von Treuen“ geworfen hat. Die Besitzerin des Hauses, Elisabeth von Winkel, die unter finanziellen Druck steht, versucht gemeinsam mit dem Dienstmädchen Henny, dem Doktor Würzstein und dem hauseigenen Drachen, Schwester Wilhelmine, das Kurheim am Laufen zu halten. Obwohl die Handlung kurz vor dem 1. Weltkrieg spielt, scheinen die Probleme genau die der heutigen Zeit zu entsprechen. Der Zuschauer mag sich selbst die Antwort geben, was sich in den Anschauungen zu heute geändert hat. Auf jeden Fall geht es in diesem Kurheim turbulent und unterhaltsam zu. Eintritt: 9,00€ / 6,00€ ermäßigt Ort: Halle V, Windscheidstraße 51, 04277 Leipzig Mo, 13.07. 18:00 Uhr: Friedensgebet zum CSD. Dem Thema des CSD in Leipzig 2015 „Du, ich, wir sind HOMOsapiens“ möchten wir hinzufügen – „und in Jesus‘ Familie Gottes“. Selbstbewusst und fröhlich wollen wir miteinander singen, beten, auf Gott hören und Gottes Liebe feiern. Vielleicht magst du danach noch etwas bleiben und mit uns ins Gespräch kommen. Eintritt: frei Ort: Reformierte Kirche am Tröndlinring 7, 04105 Leipzig Mo, 13.07. 18:00 Uhr: Max ist Marie. Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind. Das Thema Transgender soll das diesjährige Motto des CSD Leipzig „Ich, Du, wir sind HOMOsapiens“ um eine, vor allem in der öffentlichen Wahrnehmung wenig beachtete, aber nicht weniger wichtige Zielgruppe ergänzen. Das Foto- und Textprojekt „Max ist Marie. Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind.“ der Hamburger Fotografin Kathrin Stahl versucht mit mehrteiligen Porträts von 10 transidenten Menschen für eine „Normalität“ in der Thematik zu werben und vor allem auch Verständnis einzufordern. Dazu die Fotografin: „(das Projekt) handelt von Menschen, die im falschen Geschlecht geboren wurden. Menschen, die meist bereits als Kind merkten, dass sie anders sind, als all die anderen Jungs, all die anderen Mädchen, mit denen sie sich eigentlich doch identifizieren sollten. Mit denen sie spielen wollten und es doch nur konnten, wenn sie sich verstellten. Menschen, denen das „Sich-Verstellen“, das „Sich-Anpasse“ an das Geschlecht, in dem sie geboren wurden, ein Lebensmuster wurde, das unbeschreiblich viel Kraft kostet und aus dem sie irgendwann ausbrechen müssen, um überleben zu können.“ Weitere Infos unter: maxistmarie.kathrinstahl.com. Eintritt: frei Ort: Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3, 04105 Leipzig Mo, 13.07. 19:00 Uhr: Pride. Filmvorführung. Ein Handschlag hat schon vieles besiegelt. So auch die außergewöhnliche Liaison zweier Gruppen, die sich im Sommer 1984 in England gefunden haben: Bronski Beat trifft Gaelic Folk oder auch … eine ausgelassene Schwulen- und Lesbentruppe aus London trifft auf streikende Waliser Bergarbeiter. Irritationen beim ersten Aufeinandertreffen sind vorprogrammiert! Doch spätestens als der exzentrische Jonathan den hüftsteifen Walisern zeigt, was echtes Disco-Feeling ist, scheint das Eis gebrochen… Eintritt: frei (Plätze begrenzt) Ort: Volkshaus Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 30, Erich-Schilling-Saal (5.Etage), 04109 Leipzig Mo, 13.07. 19:30 Uhr: Children 404. Filmvorführung. 2013 unterzeichnete Putin das Gesetz gegen „homosexuelle Propaganda“. LGBTI*-Personen sind seither Einschüchterungen und Schikanen schutzlos ausgeliefert. Psycholog*innen, Lehrer*innen und sogar Eltern riskieren Strafen, wenn sie Partei ergreifen und sich weigern, LGBTI*-Jugendliche als „Sünder“, „abnormal“ oder „krank“ zu diffamieren. Diese haben kein Forum, bekommen keine Hilfe oder Beratung. Man findet sie noch nicht einmal im Internet: Fehlermeldung 404. In anonymen Interviews und Videotagebüchern berichten russische Jugendliche von ihren Diskriminierungserfahrungen und ihrem Kampf gegen die sexuelle Steinzeit in Russland. Die Teampremiere des Films in Moskau wurde von der Polizei aufgelöst. Gesprächspartner: Mischa Badasyan (Performance Künstler und Bürgeraktivist aus Russland), Peter Thürer (Sozialarbeiter AIDS-Hilfe Leipzig e.V.). Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber*innen und Schwerbeschädigte) Ort: NaTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig Di, 14.07. 19:00 Uhr: Der Spalt – Gedankenkontrolle. Filmvorführung. Alex weicht von der herrschenden heteronormativen geschlechtlichen Norm ab. In der ideologisch-quadratischen Beton-Welt, in der sie lebt, wird sie von den meisten, die in dieser Welt leben, nicht als der Mensch angesehen, der sie ist. Ein Fotoreporter, Christian, scheint das anders zu sehen. Mit seiner Hilfe startet sie ihre persönliche wie gesellschaftliche Revolution gegen den Widerspruch zwischen Oberfläche und Inhalt. Ob es Sinn macht, dass sie sich wehrt? Im Anschluss Filmgespräch mit der Regisseurin Kim Schicklang. Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber*innen und Schwerbeschädigte). Ort: NaTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig Di, 14.07. 19:00 Uhr: Homosexualität und die DDR oder „Es ist unbestritten, dass Homosexuelle zu individualistischen, egoistischen und subjektivistischen Weltanschauungen neigen.“ Auch im letzten Jahrzehnt der DDR ist Homosexualität für den sozialistischen Staat noch Sicherheitsrisiko, Störung, Infektionsquelle für Geschlechtskrankheiten und Angriff auf vermeintlich sozialistische Moralvorstellungen. Gleichzeitig findet sich innerhalb der staatstragenden Institutionen zunehmend auch eine völlig andere Perspektive, ein Perspektive zu einem besseren – das hieß damals: zu einem kommunistischeren Sozialismus: Die Akzeptanz des anderen wird hier zu einem Gradmesser gesellschaftlicher Entwicklung. Wir fragen nach der Integration von unten im real existierenden Sozialismus und der gesellschaftlich-staatlichen Reaktion darauf – eine Veranstaltung zur Geschichte der schwul-lesbischen Bewegung in der DDR in den 80er Jahren. Eintritt: frei Ort: INTERIM, Demmeringstraße 34, 04229 Leipzig Di, 14.07. 19:00 Uhr: "Sexualpädagogik der Vielfalt" darf keine Schule machen? Podiumsdiskussion. Moderation: Martin Biederstedt (KV Leipzig von Bündnis 90/Die Grünen). Aktuelle Empfehlungen für die Bildungspläne der Bundesländer, sexuelle Vielfalt fächerübergreifend an Schulen zu behandeln, wurden in den letzten Monaten immer wieder gleichgesetzt mit Empfehlungen aus dem Methodenbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt“ von Elisabeth Tuider. Eine unzulässige Vermengung, die eine Welle von unberechtigter Kritik und Stimmungsmache gegen modernde Sexualpädagogik hervorgerufen hat. Auch die Sächsische Staatsregierung überarbeitet momentan den Orientierungsrahmen für die Familien- und Sexualerziehung an sächsischen Schulen. An Sachsens Schulen hat sich der Tatbestand der „sexuellen Vielfalt“ noch nicht großartig herumgesprochen. Der Begriff kommt weder im „alten Orientierungsrahmen“ noch in den Lehrplänen vor. Welche fachlichen Standards werden nun der neuen Handlunganweisung zu Grunde gelegt und wie werden praxiserprobte Projekte der Aufklärungs- und Bildungsarbeit in die Erarbeitung einbezogen? Eine Diskussion mit Experten aus Praxis, Forschung und Lehre und des Sächsischen Landtags. Eintritt: frei Ort: Neues Rathaus, Turmzimmer 270, Martin-Luther-Ring 4-6, 04109 Leipzig Mi, 15.07. 11:00 Uhr: “Sowas wie dich wollen wir hier nicht...” Planspiel. Homosexuell, bisexuell, transsexuell – bis heute werden Menschen aufgrund ihrer Neigungen beurteilt und sind vielfältigen Diskriminierungen unterworfen. Anhand eines Planspiels wollen wir uns mit dem Thema Mobbing an der Schule nachhaltig beschäftigen. Wir möchten gemeinsam mit den Teilnehmer*innen erarbeiten, welche Ursachen Mobbingprozesse an Schulen haben und wie sich diese auf die Betroffenen auswirken können. Ein weiteres Ziel ist es, den Teilnehmer*innen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie gegen Mobbing an der Schule aktiv werden können und wie couragiertes Handeln aussehen kann. Bitte meldet euch bis 05. Juli 2015 an unter info@falken-sachsen.de! Teilnahme: kostenlos, für Jugendliche und junge Erwachsene Ort: Karl-Heine-Straße 87, Westwerk Pferdehaus, Aufgang A 2. Stock Mi, 15.07. 15:15 Uhr: „Bist du schwul, oder was?“ – Sexuelle Identität als Thema in der Schule? Workshop. Leiter*innen: Dr. Klemens Ketelhut und Dipl.-Päd. Stefanie Krüger. Bildungspläne, besorgte Eltern, Frühsexualisierung – Schlagwörter, die in den vergangenen anderthalb Jahren die Debatte um schulische Bildung zu sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität geprägt haben. Der RosaLinde Leipzig e.V. betreibt seit einigen Jahren ein immer stärker nachgefragtes Bildungsangebot für Schulen und möchte diese Auseinandersetzungen zum Anlass nehmen, um sich und seine Methoden genauer vorzustellen. Der Workshop richtet sich vor allem an Lehramtsstudierende und Studierende in pädagogischen und sozialwissenschaftlichen Fächern bzw. Beschäftigte in diesen Feldern. Teilnahme nur mit Anmeldung möglich! Bitte E-Mail mit Studiengang bzw. dem aktuellen Tätigkeitsbereich an schulprojekt@rosalinde-leipzig .de schicken! Teilnahme: kostenlos Ort: Erziehungswissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig, Dittrichring 5-7, 04109 Leipzig, Raum 301 Mi, 15.07. 18:00 Uhr: Die verschwiegenen Toten – Opfer rechter Gewalt in Leipzig seit 1990. Ausstellung, Vortrag und Diskussion. In dieser Ausstellung sind alle bisher bekannten rechts-motivierten Morde für Leipzig dargestellt, so auch die an Bernd Grigol (1996) und Gerhard Helmut B. (1995), die beide einen homosexuellenfeindlich-motivie rten Hintergrund haben. Schwule Nazis?! Männliche Homosexualität und Homosexuellenfeindlichkeit in der extremen Rechten: »Ich kann mit diesen Tatütata-Huschen überhaupt nichts anfangen. (…) Ich bin ja nicht schwul geworden, um auf sowas Feminines abzufahren. Ich bin schwul geworden, um auf Kerle zu stehen«, so Alexander Schlesinger, Rechtsextremer und offen homosexuell, in dem Dokumentarfilm „Männer helden schwule nazis“ von Rosa von Praunheim (D 2005). Der Umgang mit männlicher Homosexualität innerhalb der eigenen Reihen ist umstritten und löste in den 1980er Jahren eine kontrovers diskutierte Debatte aus, die ihren Höhepunkt in der Spaltung der neonazistischen Szene fand. Michael Kühnen, führender Neonazi der damaligen Zeit, suchte in seiner 1986 erschienen antisemitischen und rassistischen Schrift »Nationalsozialismus und Homosexualität« nach einer Vereinbarkeit. Die These vom »schwulen Nazi«, also einer immanenten Verbindung zwischen Homosexualität und Nationalsozialismus verliert seit Jahrzehnten nicht an Reiz. Dabei ist die Suche nach dem »schwulen Nazi« oft nur einem heterosexistischen Exotismus geschuldet und sagt mehr über die heteronormative Gesellschaft als etwas über Homosexualität aus. Die Regel ist denn auch etwas anderes: Extrem rechte Ideologien lehnen stets auch nicht-normative sexuelle und geschlechtliche Modelle ab. Brutale Gewalttaten gegen homosexuelle, trans- oder intersexuelle Menschen sind denn auch nicht die Ausnahme. Ebenso bleibt Homosexualität trotz CSD-Happening und Wowereit die Abweichung von der »Norm«. Das liegt an den gesellschaftlichen Geschlechtervorstellungen und einer hegemonialen Männlichkeit, die keine anderen Männlichkeitsformen neben sich duldet. Die Verbindung zwischen Männlichkeit, Homosexuellenfeindlichkeit und rechten Einstellungen ist offensichtlich und wird doch kaum wahrgenommen. Über Männlichkeitskonzepte wird auch innerhalb der rechten Szene nicht diskutiert. Schon gar nicht über die Frage, ob ein Nazi schwul sein darf. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Eintritt: frei Ort: Karl-Heine-Str. 87, Westwerk Pferdehaus, Aufgang A 2. Stock Mi, 15.07. 19:00 Uhr: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Homos“. Offenes Forum mit anschließender Party. „Ich, Du, wir sind alle HOMOSapiens“. Was wären Mindestansprüche an einen emanzipatorischen und politischen CSD? Ort: Institut für Zukunft (IFZ), An den Tierkliniken 38-40, 04103 Leipzig Mi, 15.07. 19:30 Uhr: „je oller, desto doller!“ – Zur Situation von LSBTIA*Menschen in Altenpflegeeinrichtungen. Vortrag und Diskussion. Das Thema Sexualität und Alter ist immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft und führt nicht selten zu Unsicherheiten und Diskriminierung im Umgang mit alten Menschen. In unserem Vortrag wollen wir auf zwei Aspekte dieser Thematik besonders eingehen: Zum einen beschäftigen wir uns tiefergehend mit dem Kontext der Heimunterbringung und dem dortigen Umgang mit Sexualität an sich. Zum Anderen wollen wir die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen von Menschen, die sich nicht als heterosexuell bezeichnen und/oder sich nicht in dem Modell der Zweigeschlechtlichkeit verorten, herausarbeiten und diskutieren. Eintritt: frei Ort: Four Rooms, Täubchenweg 26, 04317 Leipzig Do, 16.07. 16:00 Uhr: Lustspiele im Lene-Voigt-Park. „Brot und Spiele – von den Römern erfunden, von uns neu interpretiert. Auch 2015 bieten wir euch die Möglichkeit auf einer saftig grünen Wiese, diesmal im Lene-Voigt-Park, großen Worten Taten folgen zu lassen: Testet euer Wissen beim Quiz „Mission Sex“ der PoppPiraten und beweist Geschick beim Kondomüberzieh-Schnelligkeits- Wettbewerb. Auch in diesem Jahr könnt ihr euch vielfältig sportlich betätigen, von Volleyball bis Sackhüpfen – lasst euch überraschen. Wen derweil der Hunger plagt, der kann sich an seinem selbst mitgebrachten oder zu moderaten Preisen an unserem Proviant bedienen. Seid herzlich eingeladen, mit uns gemeinsam einen schönen Nachmittag und Abend in netter Gesellschaft, inklusive einer Menge Spaß zu verbringen!“ Mit freundlicher Unterstützung von: LinXXnet e.V. und Bündnis 90/Die Grünen. Eintritt: frei Ort: Lene-Voigt-Park Do, 16.07. 19:00 Uhr: Die Lange Queere Filmnacht zum CSD. Film 1: Die Poetin. Regie: Bruno Barreto, Brasilien 2013, 110 min. Die New Yorker Dichterin Elizabeth Bishop sucht Anfang der 50er Jahre neue Inspiration für ihre Lyrik. Ihre Schaffenskrise führt sie nach Rio de Janeiro, wo sie ihre Studienfreundin Mary besucht. In ihrer Schüchternheit fühlt sich die Poetin von der brasilianischen Lebensfreude geradezu überrumpelt. Sie ist das ganze Gegenteil von Marys schneidiger Lebensgefährtin, der Architektin Lota de Macedo Soares. Deren anfängliche Ablehnung gegenüber Elizabeth schlägt bald um in tiefe Zuneigung, was Mary gar nicht gefällt. Die Dreiecksgeschichte gerät völlig aus dem Gleichgewicht, als Lota ihr größtes Werk beginnt: Die Gestaltung des weltberühmten Flamengo Parks in Rio. Beflügelt von der neuen Umgebung kann Elizabeth wieder schreiben und wird mit Preisen überhäuft. Nun sind beide Frauen auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und Teil der gehobenen Gesellschaft Brasiliens. Doch ein Militärputsch droht alles zu ändern… Der Oscar®-nominierte Regisseur Bruno Barreto erzählt in opulenten und sinnlichen Bildern von starken Frauen, die ihrer Zeit voraus sind und frei von Konventionen leben. Die Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Bishop gehört heute zu den größten Dichterinnen der USA und der Flamengo Park ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Pressezitate: „Stilsicher und nuanciert.“ (Frankfurter Rundschau). “So herzzerreißend wie die Liebe selbst.“ (Kulturnews). “Ein kraftvolles Porträt hochtalentierter Frauen.“ (Hollywood Reporter). Film 2: Eine neue Freundin. Regie: François Ozon, Frankreich 2014, 104 min. Claire und Laura sind beste Freundinnen seit Kindertagen. Doch ihre Freundschaft findet ein jähes Ende, als Laura überraschend stirbt. Sie hinterlässt ein Baby und ihren Ehemann David. Als Claire den Witwer unangemeldet besucht, erwischt sie ihn in Lauras Kleidern – dem Baby die Flasche gebend. Anfangs verstört von der Verwandlung findet Claire in David schon bald eine neue Freundin. Wie kein zweiter Regisseur vermag es François Ozon („Jung & schön“, „8 Frauen“), Frauenfiguren einfühlsam und glaubhaft zu inszenieren und seine eigene Homosexualität in die Filmstoffe einfließen zu lassen. In seinem neuen Meisterwerk erzählt er von einer ungewöhnlichen Frauenfreundschaft, bei der Frauen nicht zwingend weiblich sein müssen. Romain Duris („L’auberge espagnole“) brilliert als neue Freundin und demonstriert überaus einnehmend seine feminine Seite. Dabei bezirzt Anaïs Demoustier („Das bessere Leben“) Duris und das Publikum gleichermaßen als ziemlich beste Freundin. Eintritt: frei Ort: Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur, Windscheidstraße 51, 04277 Leipzig Do, 16.07. 19:00 Uhr: Aktionsplan zur sexuellen Selbstbestimmung – Berlin macht es vor, warum geht sowas in Sachsen nicht? Mit: Sarah Buddeberg, Gleichstellungs- und Queerpolitische Sprecherin DIE LINKE im sächs. Landtag und Barbara Höll, BAG Queer DIE LINKE. Diskussion zum Berliner Aktionsplan „Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“, was Sachsen plant und aus linker Sicht folgen sollte. Eintritt: frei Ort: linXXnet Projekt- und Abgeordnetenbüro, Bornaische Str. 3d, 04277 Leipzig Do, 16.07. 22:00 Uhr: Der Unfertige. Filmvorführung. Jan Soldat, BRD 2013, Dok, 45 min, deutsche OF. „Kannst Du Dich kurz vorstellen?“ – „Odenwald-Gay… oder Gollum… oder Klaus! 60 Jahre alt… schwul… Sklave!“ Ein dokumentarisches Portrait über Klaus Johannes Wolf und sein Leben als Sklave. An sein Bett gekettet spricht Klaus Johannes Wolf über seine Entscheidung, seine Eltern und was es bedeutet, nackt zu sein. Schließlich geht er ins Sklavenlager, um sein Sklavendasein zu verbessern und der perfekte Diener zu werden. Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber*innen und Schwerbeschädigte) Ort: NaTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig Fr, 17.07. 20:00 Uhr: Haftanlage 4614. Filmvorführung. Jan Soldat, BRD 2015, Dok, 60 min. Die Fetischwelt kennt für jede besondere Vorliebe eine Nische, und Arwed hat sich auf eine sehr spezielle Kundschaft eingestellt: Er betreibt ein privates Gefängnis, in dem er ganz nach Wunsch die zahlenden männlichen Gäste hinter Gittern schikaniert. Als Gefängnisdirektor ist er der Zeremonienmeister, der mit seinem Partner Dennis den Häftlingen während einer Woche ihre wildesten Knastfantasien erfüllt. Die Gefangenen wiederum sehen die Tage und Nächte in Handschellen und Fußfesseln als Erholungsurlaub… Im Anschluss Filmgespräch mit dem Regisseur Jan Soldat. Eintritt: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass-Inhaber*innen und Schwerbeschädigte) Ort: NaTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig Fr, 17.07. 22:00 Uhr: Werkstatt der Extravaganzen. Workshop. Schilder, Kostüme, Parolen und stuff herstellen ist kein Hexenwerk. just do it! Teilnahme: kostenlos Ort: INTERIM, Demmeringstraße 34, 04177 Leipzig Fr, 17.07. 21:00 Uhr: BAERENSTOLZ-Warm-up Party. Seit sechs Jahren sind die Leipziger BAERENSTOLZ-Partys legendär. Fans von Bart und Brustfell feiern bis tief in die Nacht unter dem Motto ‚Null Prozent Parfüm – hundert Prozent Mann‘. Besonderer Gast des Abends ist Jens aus Bitterfeld, der amtierende ‚Mr. Bear Germany 2015’. Die Party steigt nach CSD-Demo und Straßenfest. Schon am Vorabend gibt es mit einem Warm-up den Auftakt für ein bäriges CSD-Wochenende. Eintritt: weitere Infos auf www.baerenstolz.de Ort: Stoned, Kolonnadenstraße 15, 04109 Leipzig Fr, 17.07. 22:00 Uhr: Queer-Party meets Electro(-pop) – Keine Norm für niemand! Party. mit den DJ*s Rote Brause (Ska, Indie, Rock, Pop, Electro) und Maria (Queer-Pop). Eintritt: 3,00 Euro Ort: Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur, Windscheidstraße 51, 04277 Leipzig ////////////////////////////// ////////////////////////////// /////////////////////// Sa, 18.07. 14:00 Uhr: Große CSD-Demo & Straßenfest 2015. Runter vom Sofa und auf zur CSD-Demo nach Leipzig unter dem Motto: Du, ich, wir sind HOMOsapiens! Für mitreißende Musik vom Partytruck ist gesorgt. Es wird laut und wie der Juli wahrscheinlich verheißt gutes Demo-Wetter. Aus diesem Grund lasst bitte Alkohol und Eure Hunde Zuhause! Statt dessen bringt gute Laune und Transparente mit! Wir freuen uns auf Euch! Auf dem Straßenfest stellen sich TransLesBiSchwulen Vereine, Parteien, Initiativen und andere Leipziger Institutionen vor. 14:00 – 16:00 Uhr Demo / Wagenzug mit Voin (Blitz / Berlin) 16:00 – 20.00 Uhr Straßenfest auf dem Marktplatz Live on stage: Shirlette Ammons Shirlette Ammons‘ Solo-Debut „Twilight for Gladys Bentley“ ist eine Hommage an eine lesbische, schwarze Ikone der 1920er Jahre, die in der queeren Underground-Szene New Yorks subversive Parodien auf die Hits dieser Ära verfasste und dominante Geschlechterkonzepte über ihre Drag-Performances unterlief. Während ihrer musikalischen Laufbahn arbeitete sie bereits mit einigen anderen KünstlerInnen des Berliner Springstoff-Labels, wie Sookee, Refpolk und Pyro One, zusammen. Reinhören: Shirlette Ammons & Sookee: NK2NC https://www.youtube.com/w [...] jNIrBEig Noblesse Oblige Wenn sich ein Deutscher und eine Französin in London begegnen, liefert das allein schon ein hübsches Beispiel für die positiven Seiten des Multikulti. Wenn dann auch noch Musik dabei herauskommt, eröffnen sich aufgrund all dieser Gegensätzlichkeiten völlig neue Blickwinkel – wie im Fall des Elektropop-Duos Noblesse Oblige. Innerhalb der deutschen Indie-Szene lösen Noblesse Oblige längst kein fragendes Stirnrunzeln mehr aus. Mit ihren glamourösen Auftritten überzeugten sie bereits bei bekannten Queer-Events, wie Blitz Berlin und Glitter & Trauma. Reinhören: Tanz Mephisto by Noblesse Oblige https://www.tape.tv/noble [...] mephisto Strip Down Strip Down – das Soloprojekt der britischen Komponistin, Produzentin und Performerin Elli Gregory – begeistert mit einer Mischung aus bizarren und harmonischen Klängen und Ideen, die Menschen in Bewegung versetzt. Ursprünglich im LoFi verwurzelt, reifte und wuchs ihre Musik in der Komplexität und ist mittlerweile im Elektro-Synth-Pop einzureihen. Der Kern ist aber bis heute gleich geblieben: unvergessliche Bass-Lines, unermüdliche Beats und High- Energy Performances, die die Transformation einer Künstlerin von der Theorie in die Praxis zeigen. Im Vordergrund steht jedoch nach wie vor, die Masse zum Tanzen zu bringen. Reinhören: SLEEP by Strip Down https://www.youtube.com/w [...] AMrSkuFc Kobito Kobito lebt und wirkt in Berlin, wie man so schön sagt. Zusammen mit Schlagzeiln oder mit Sookee als Deine Elstern produziert er Songs, die nichts mit Homophobie, Sexismus, Nationalismus und anderem Quatsch zu tun haben wollen. Das eigene Ding ins Leben zu rufen und zu festigen, andere davon zu überzeugen, dass man das Richtige tut – das waren nicht nur einfache Zeiten. Kobito lernte das Musikerleben in seiner reinsten Form zwischen Punkern, VoKü und ranzigen Matratzen kennen und lieben. Das hat ihn geprägt und selbstbewusster gemacht. Ebenso kennen und lieben gelernt hat er die Berliner Rapperin Sookee. Gemeinsam starteten sie das Projekt Deine Elstern und landeten mit „Augen Zu“ Ende 2010 nicht nur in der eigenen Szene einen Hit, der ganz neue Türen aufstieß. Plötzlich fanden sich auf Shows nicht mehr ausschließlich Antifas und Skater ein, und eine breitere Masse lernte Kobito zu schätzen. Reinhören: WUT by Kobito https://www.youtube.com/w [...] OVCEBEfg PENTATONES „Die PENTATONES machen feinsten, düsteren Elektropop“ (noisey) oder wie De:Bug schrieb: „Popmusik am Rande von Pop“. Nun steht das zweite PENTATONES Album „OUROBOROS“ in den Startlöchern. Dessen dramatische Klanglandschaften aus schwelgerischen Beats, geheimnisvoll Klängen und akustischen Instrumenten bekommen durch die entrückte, fast märchenhafte Stimme von DELHIA DE FRANCE einen narrativen Charakter, der sich aus Sehnsucht und Mystik speist. Delhia lieh ihre Stimme bereits Künstlern wie Steve Bug, Douglas Greed, Robag Whrume oder Singer-Songwriter Clueso. Sie gibt der überbordenden Experimentierfreude der PENTATONES Seele und Gesicht. Reinhören: Bonfire by PENTATONES https://www.youtube.com/w [...] l5ln4aoU Ort: Marktplatz, 04109 Leipzig ////////////////////////////// ////////////////////////////// /////////////////////// Sa, 18.07. 21:00 Uhr: Prideball 2015 – die Mega-Abschlussparty zum Leipziger CSD 2015. Den Höhepunkt des Leipziger CSDs bildet wie immer der Prideball, die größte Gay-Party des Jahres in Leipzig und der offizielle Abschluss der CSD Woche, zu dem über 1.500 Gäste aus allen Himmelsrichtungen erwartet werden. Mittlerweile nicht mehr aus dem Partyplaner der ostdeutschen Szene wegzudenken, laden die Veranstalter aus den Hot-Spots der Republik alle Szene-Stars ein, die auf den Dancefloors Rang und Namen haben. Ab 21 Uhr öffnet für dieses große Ereignis eine der außergewöhnlichsten Veranstaltungsorte Leipzigs, das Täubchenthal, in Leipzig Plagwitz, seine Türen. Die prachtvolle Event-Location mit riesigem Außengelände bereichert erst seit kurzem die Leipziger Landschaft und gilt noch immer als ein Geheim-Tipp! Euch erwarten ein Ballsaal mit Bühne, dem sich eine großzügige Galerie anschließt, eine weitläufige Terrasse, ein Clubzimmer sowie ein großes, angegliedertes Open-Air-Gelände. Feiern, tanzen, flirten – lasst euch in 5 Areas und von der Location, der ehemaligen Kammgarn-spinnerei, verzaubern. Wie immer wird die Party groß, wild und bunt – und das Ganze über 2 Ebenen! Los geht es ganz entspannt mit dem mittlerweile traditionellen Sektempfang und ruhigen Klängen im Außenbereich. Und ab 22 Uhr stehen für euch dann 3 Floors mit einem bunten Mix aus vielen Musik-Genres und einer fantastischen Riege an Star-DJs und Acts bereit, um dem Anlass entsprechend heftig und wild zu feiern. Gewaschen hat sich das Line-Up der Nacht wahrlich. Wie es sich für den krönenden Abschluss der CSD-Woche gehört, wird in dieser Nacht wieder einiges aufgeboten, um mit euch musikalisch gemeinsam auszurasten. Im Central Circus könnt ihr zu den derzeit angesagtesten DJs kollabieren. Die Rede ist von Chris Wacup aus Frankfurt und andererseits von Kid Rox aus Berlin (u.a. Propaganda und Kit Kat Berlin), die mit ihren Electro- und Vocalhouse-Sets alle Tanzbeinschwinger herausfordern werden. Den krönenden Abschluss bilden dann die Leipzigerinnen Schana (Girlz Edit/Conne Island Leipzig) & kikimike. Sie verwöhnen eure Ohren mit feinstem Deep- und Techhouse. Freut euch im Kitsched Club auf Jurassica Parka (SchwuZ), der omnipräsenten Super-Transe aus Berlin, die zusammen mit DJ MaX (Pink Inc. Hamburg) und xBrayne (Urban Diamonds/Turm Halle) die tollsten Diskohymnen aus Pop, Disco und Black auflegen. Und aufgrund des tollen Erfolges im letzten Jahr beglückt euch auf unserem dritten Floor wieder DJ derMicha (SchwuZ Berlin), der euch Schlager um die Ohren fliegen lässt. Alle Infos zum Prideball 2015, eine Anfahrtsbeschreibung zur Location, Übernachtungsmöglichkeiten und die Ticketbestellmöglichkeiten findet ihr auf der offiziellen Party-Homepage www.prideball.de Wer schnell ist, kann sich dort auch eines der begehrten „Earlybird Tickets“ sichern. Ort: Täubchenthal, Wachsmuthstraße 1, 04229 Leipzig ////////////////////////////// ////////////////////////////// ////////////////////////////// ////////////////////////////// //////////// Sa, 18.07. 21:00 Uhr: 6 Jahre BAERENSTOLZ-Party. Ort: Stoned, Kolonnadenstraße 15, 04109 Leipzig ////////////////////////////// ////////////////////////////// ////////////////////////////// ////////////////////////////// //////////////
editiert am 11.07.2015 16:08
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