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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadChinesisches Militaer vernichtet jeglichen
05.05.2008 14:24
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0 Beweis - Verwundete sterben unbehandelt - viele Tote im Kreis Phenpo > Department of Information & International Relations - Central Tibetan > Administration > Dharamsala - 176215, India, Kontakt: Mr Thubten Samphel, Mr Sonam N Dagpo > Tel.: + 91 1892-222510, 224957, 224662, E-mail: tneditor@gov.tibet.net, > http://www.tibet.net > 1. Mai 2008 > > Updates zur Lage in Tibet - Chinesisches Militär vernichtet jeglichen > Beweis > ============================== ============================== ============= > Kreis Toelung Dechen (chin. Duilongdeqing)), Bezirk Lhasa - Mit der > Absicht, alle Beweise der jüngsten Proteste in Tibet zu vernichten, gingen > die bewaffneten Sicherheitskräfte dazu über ,die Leichen all derer, die > seit dem 14. März bei den Protesten in Tibet ums Leben kamen, zu > verbrennen. > > Am 28. März wurden insgesamt 83 Leichen in einem elektrisch betriebenen > Krematorium verbrannt, das vor einigen Jahren von der chinesischen > Regierung in Dhongkar Yabdha Shang im Kreis Toelung Dechen, Bezirk Lhasa, > aufgestellt wurde. > > Einige Augenzeugen berichteten, daß bereits am 17. März um etwa 22:30 Uhr > (Ortszeit) zwei Militärlastwagen voller Leichen bei einer Tankstelle > westlich von Lhasa gesehen wurden. Das Areal um diese Tankstelle ist seit > Beginn der Proteste einer der Orte, der besonders streng kontrolliert > wird. Einige Tibeter sagten, sie hätten Blut aus den beiden > Militärlastwagen fließen sehen, als diese wegen Verkehrsstau an der > Tankstelle warten mußten. > > Man hörte von weiteren Militärlastwagen, die Leichen in den Kreis Toelung > Dechen transportieren. Bereits am Abend des 15. März hat ein Augenzeuge > gesehen, wie Leichen in einem Lastwagen in Richtung Kreis Toelung > abtransportiert wurden. > > Viele Tibeter, die im Verlauf der Proteste schwere Verwundungen > davontrugen, sterben nun im Volkskrankenhaus, weil sie keine sofortige > medizinische Behandlung erhielten. > > Ein Mönch des Klosters Drepung, der am 12. April verhaftet wurde, starb > zwischenzeitlich im Gefängnis. Es gibt keine weiteren Informationen über > diesen Todesfall. > > Von zwei Frauen wird berichtet, sie seien sofort nach ihrer Freilassung > aus einem Gefängnis in Lhasa verstorben. > > Lhakpa Tsering (dessen Name bereits auf der Liste mit den Todesopfern > stand) wurde am 14. März in der Lugug Straße durch einen Schuß in die > Stirn getötet. Er hinterläßt einen 2jährigen Sohn. Er arbeitete als > Taxifahrer für Touristen in Lhasa. Obwohl seine Familie zuerst seinen > Leichnam erhielt, nahmen ihn die örtlichen Sicherheitskräfte wieder mit > sich und behaupteten, er müsse durch die Volksprokuratur untersucht > werden. Sein Körper wurde später im Kreis Toelung verbrannt. Seiner > Familie wurde lediglich ein Beutel mit etwas Asche übergeben. > ****************************** ***************************** > Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) > Top Floor, Narthang Building, Gangchen Kyishong, Dharamsala 176215, H.P., > India > Phone/Fax: +91 1892 23363 / 25874, e-mail: dsala@tchrd.org, www.tchrd.org > Pressemitteilung, 2. Mai 2008 > > Im Kreis Phenpo starb ein Tibeter an der Folter > ============================== ============================== ======== > Einen Tag nachdem in Lhasa am 14 März 2008 die ersten Demonstrationen > stattgefunden hatten, weitete sich die Protestbewegung in den angrenzenden > Kreis Phenpo im Osten von Lhasa aus. Tausende von Tibetern aus allen > Bevölkerungsschichten demonstrierten im Kreis Phenpo Lhundup. > Die chinesische Regierung ging gegen die Demonstranten mit äußerster Härte > vor, wobei viele Tibeter den Tod fanden, verhaftet, gefoltert und zu > harten Strafen zwischen drei Jahren Gefängnis und lebenslänglichem > Freiheitsentzug verurteilt wurden. Die chinesische Regierung ging dabei > konsequent vor, ihr Vorgehen gegen die friedlichen Demonstranten war > unverhältnismäßig, dem folgten wahllose Festnahmen, unrechtmäßige > Untersuchungshaft und die Verhängung harter Urteile. > > Ein Tibeter starb nach Folterungen > > Gemäß zuverlässigen Informationen, die das Tibetische Zentrum für > Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) am 1. April 2008 erhielt, starb ein > tibetischer Bauer, nachdem er von den chinesischen Gefängniswärtern brutal > gefoltert worden war. Der verstorbene Bauer konnte als Dawa (31) aus dem > Dorf Dedrong, Gemeinde Jangkha im Kreis Phenpo, Bezirk Stadt Lhasa, "TAR", > identifiziert werden. Er wurde verhaftet, als er am 15. März 2008 an einer > friedlichen Demonstration teilnahm. > > Aus verschiedenen Quellen verlautet, daß er während der zwei Wochen, die > er im Gefängnis war, von den chinesischen Wärtern gefoltert wurde. Als es > offensichtlich war, daß sein Gesundheitszustand bedenklich wurde, entließ > ihn die Gefängnisverwaltung schleunigst, damit er sich in medizinische > Behandlung begäbe. Als er freigelassen wurde, war sein Zustand kritisch. > Nachdem er vier Tage im Krankenhaus zugebracht hatte, starb er am 1. April > 2008. > > Als zusätzliche Kränkung forderten die Behörden auch noch eine Geldstrafe > von 1000 Yuan (125 US$) von der Familie des Toten für die Zerstörung > öffentlichen Eigentums und den der Wirtschaft zugefügten Schaden. > > Viele Tibeter wurden bei der Niederschlagung der Proteste in Phenpo > erschossen > > Das TCHRD erfuhr von verschiedenen Quellen, daß bei der überaus harten > Niederschlagung der Proteste im Kreis Phenpo am 15. März 2008 zahlreiche > Tibeter getötet wurden. Nach einer dieser bestätigten Informationen wurde > Jinpa, ein 23 Jahre alter Bauer, von den chinesischen Sicherheitskräften > erschossen. Er stammte aus der Gemeinde Jangkha im Kreis Phenpo, Bezirk > Stadt Lhasa, "TAR". Er starb an seinen Schußverletzungen während der > Demonstrationen am 15. März im Kreis Phenpo. > > Viele Tibeter zu harten Strafen verurteilt > > Am 29. April hat China in Verfahren, von denen die Öffentlichkeit > ausgeschlossen war, gegen 30 Tibeter Urteile fällen lassen, die zwischen > drei Jahren Gefängnis und lebenslänglich liegen. Der Prozeß war bereits > überschattet von politischen Kampagnen gegen das, was China die "Dalai > Clique" und "Separatistische Kräfte" nennt. > > Am 28. April 2008 verurteilte das Mittlere Volksgericht von Lhasa Yeshe, > einen 35 Jahre alten Tibeter aus dem Kreis Phenpo zu einer 12jährigen > Gefängnisstrafe, weil er angeblich für zwei "Verbrechen" die Verantwortung > trug. Er wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt weil "er öffentliche > Gebäude erstürmt und angegriffen" hätte und zu weiteren fünf Jahren wegen > "Anstiftung zum Aufruhr". Insgesamt hat er eine Gefängnisstrafe von 12 > Jahren zu verbüßen und bekommt für zwei Jahre die staatsbürgerlichen > Rechte aberkannt. > > In etwas, was wie eine politische Hexenjagd anmutet, ließen die > chinesischen Behörden bei zahllosen Gelegenheiten harte Redensarten vom > Stapel. So forderten zum Beispiel Mitglieder der Kommunistischen Partei > der "TAR" und Regierungsmitglieder beschleunigte Gerichtsverfahren, um die > "Separatisten" und die "Dalai Clique" zu bekämpfen. Bei einem Kongreß der > Justizbeamten am Abend des 2. April 2008 forderte der stellvertretende > Vorsitzende der "TAR"-Regierung, Pema Thinley, "den Einsatz der Gesetze > als Werkzeug, um die Feinde zurückzuschlagen". Er drängte auf "schnelle > und zügige Gerichtsverfahren" für die an den Demonstrationen im März > Beteiligten. Jampa Phuntsok erklärte Reportern anläßlich einer > Lagebesprechung im Außenministerium der Volksrepublik am 9. April: "953 > wurden verhaftet, von denen 328 wieder entlassen wurden, während 403 von > ihnen zu ihrer Verurteilung vor Gericht gebracht werden." > > Die chinesischen Behörden führen gegenwärtig im Kreis Phenpo eine groß > angelegte Kampagne zur "Patriotischen Erziehung" durch, die am 24. März > 2008 begann. Die "Patriotische Erziehung" soll diesmal nahezu alle > gesellschaftlichen Bereiche durchdringen, zunächst mit den Klöstern > beginnend, soll sie die Parteikader, die Sicherheitskräfte und > Regierungsangestellten, die Bauern und Unternehmer, die > Erziehungseinrichtungen und schließlich die normalen Bürger erfassen, > damit sie in den kommenden Monaten alle den Dalai Lama und die > "spalterischen Kräfte" verurteilten. Als Folge davon werden viele > Grundrechte der tibetischen Bevölkerung den Launen und Vorstellungen der > herrschenden Amtsträger darüber geopfert, was sie die "Aufrechterhaltung > der nationalen Sicherheit" und die "Herstellung von Einheit" nennen. > > Die fundamentalen Grundrechte der tibetischen Bevölkerung werden dabei von > den chinesischen Behörden in gröbster Weise verletzt und quasi aufgehoben. > > In Anbetracht der Dringlichkeit der Situation ruft das TCHRD die > internationalen Körperschaften und die verschiedenen betroffenen Organe > der Vereinten Nationen dazu auf, Druck auf die chinesische Regierung > auszuüben, damit sie der Einschüchterung, Schikanierung, Folter und den > unfairen Verhaftungen friedlicher tibetischer Demonstranten in Tibet > unmittelbar ein Ende setze. Das TCHRD drückt seine tiefe Besorgnis über > das Schicksal so vieler Tibeter aus, die in einem ,unfairen' Prozeß > verurteilt wurden und in den von Chinesen verwalteten Gefängnissen im > gesamten Tibet Folter und Mißhandlung ausgesetzt sind. > ****************************** ****************************** * > * Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) > * Arbeitsgruppe München > ****************************** ***************************** Wer von Euch weitere Informationen wünscht, kann mich gerne anschreiben.
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