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Den teuersten Strafzettel gibt es in Dresden


16.09.2011 08:01
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http://www.sz-online.de/N [...] -2852001

ZitatSonntag, 4. September 2011
(Sächsische Zeitung)

50.000 Euro Strafe für ein Bad im See
Von Tobias Wolf
Keine 24 Stunden standen die Verbotsschilder an den Kiesgruben. Das Badeverbot will die Stadt trotzdem durchsetzen.
Liegen erlaubt - Baden verboten. Die Stadt will die illegalen Schwimmer jetzt stärker überwachen. Verwarnungen und Bußgelder sind aber erst wieder möglich, wenn die neuen Verbotsschilder stehen. Foto: Tobias Wolf
Teures Sommervergnügen: Wer künftig in den Leubener Kiesseen beim Baden erwischt wird, muss unter Umständen richtig viel Geld dafür bezahlen. Bis zu 50.000 Euro Bußgeld sieht das Sächsische Wasserhaushaltsgesetz vor, wenn die Verbotsschilder missachtet werden.

Die hatte die Stadt erst in der vergangenen Woche rund um die beiden Kiesgruben aufstellen lassen, um auf das schon immer bestehende Verbot hinzuweisen. Doch der Schuss ging nach hinten los. Nicht einmal 24 Stunden vergingen, bis die Schilder wieder weg waren. Wer sie abmontiert hat, ist bislang unklar. Die Stadt habe Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt, wie der Leubener Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt bei der jüngsten Ortsbeiratssitzung sagte. „Aber ich betrachte das Verschwinden der Schilder als Äußerung des Bürgerwillens, dort baden zu können“, fügte er hinzu. „Das ist wie ein Auftrag an die Verwaltung, es schnellstmöglich zu erlauben.“

Badegäste unbeeindruckt

Nach Rathausangaben wird derzeit daran gearbeitet. Trotzdem bleibt das Baden bis auf Weiteres dort verboten. Gemäß Sächsischem Wassergesetz darf nur an natürlichen Gewässern weitgehend ohne gesetzliche Einschränkungen gebadet werden. Die beiden Leubener Seen sind jedoch durch Kiesabbau künstlich entstanden.

Den Jugendlichen, die hin und wieder abends am Seeufer sitzen, stößt das Badeverbot sauer auf. „Das ist vollkommen sinnlos“, beschwert sich Therese Oehme, die regelmäßig im südlichen Kiessee schwimmt. „Wenn hier 100 Leute am See rumliegen, kann das Ordnugsamt ja nicht jeden einzelnen bestrafen, oder?“

Thomas Weber kennt die Strände der Kiesgruben seit seiner Kindheit. „Das Badeverbot dürfte die Stadt eigentlich nicht durchsetzen, denn die Leute kommen hier seit Jahrzehnten her“, sagt der 40-Jährige. „Stattdessen könnte man das ja auch in ein offizielles Schwimmbad umwandeln.“ Darauf hofft auch ein Tolkewitzer Rentner, der oft an den Seen unterwegs ist. Seinen Namen will er lieber nicht in der Zeitung lesen. „Das könnte hier wie in Pratzschwitz gemacht werden, dort geht das ja auch“, sagt der 66-Jährige. Besonders der Flachwasserbereich zur Pirnaer Landstraße hin, eigne sich für so ein öffentliches Bad. „Das Badeverbot ist mir egal“, sagt der Rentner trotzig. „Ich habe auch keine Angst davor, bestraft zu werden.“ Dass das nicht ohne Gefahr ist, macht Rathaussprecherin Nora Jantzen deutlich. Die Kontrollen des Ordnungsamtes sollen unangekündigt erfolgen. „Wir versuchen es erstmal mit Verwarnungen“, sagt Rathaussprecherin Nora Jantzen. „Aber Bußgelder sind möglich, wenn auch nicht gleich 50.000 Euro.“

Kassieren kann die Stadt ohnehin erst, wenn die Verbotsschilder wieder stehen. Die würden gerade neu angefertigt, so die Rathaussprecherin weiter. Eine kleine Schonfrist haben die Leubener Kiessee-Fans also noch.“


Wer hat denn nun das Wasser in die Seen geschaufelt?

Nun wurde der einzigste, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichende Badesee wurde verramscht.

Gibt es denn keinen Anspruch auf NAH-erholungsgebiete



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