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~Dichterinnen~

Lichtzauber
HiddenNickname
offline
14.05.2005 18:39
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Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Geboren am 13. 9. 1830 auf Schloß Zdislawitz in Mähren(östlicher Teil Tschechiens), gestorben am
12. 3. 1916 in Wien.

Tochter der Maria geb. von Vockel und des Franz Graf Dubsky. Ihre Jugendzeit verbrachte sie auf dem väterlichen Landsitz in Mähren. 1848 heiratete sie ihren Vetter, den Hauptmann und späteren Feldmarschalleutnant Moritz Freiherr von Ebner-Eschenbach. Sie lebten zunächst in Klosterbruck/Mähren, ab 1856 dann in Wien. Angeregt durch die Besuche im Burgtheater, begann sie als Dramatikerin, konnte sich aber, trotz einiger kleinerer Erfolge, auf der Bühne nicht durchsetzen. Erst ihre erzählerischen Arbeiten brachten ihr die verdiente Anerkennung. Sie gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen des 19. Jahrhunderts und war auch eine begabte Aphoristikerin. Im Gegensatz zu ihren Novellen und Romanen ist ihr lyrisches Werk nicht sehr umfangreich. Sie unterhielt zahlreiche Künstlerfreundschaften und literarische Beziehungen, u.a. zu Franz Grillparzer, Heinrich Laube, Ferdinand von Saar, Betty Paoli, Luise von François und Enrica von Handel-Mazzetti. Marie von Ebner-Eschenbach erhielt 1898 als erste Frau das »Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft«, den höchsten zivilen Orden Österreichs. Anläßlich ihres siebzigsten Geburtstages wurde sie an der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosophie ernannt.

Gänsezug

Die erste Gans im Gänsezug,
Sie schnattert: »Seht, ich führe!«
Die letzte Gans im Gänsezug,
Sie schnattert: Seht, ich leite!«

Und jede Gans im Gänsezug,
Sie denkt: »- Daß ich mich breite
So selbstbewußt, das kommt daher,
Weil ich, ein unumschränkter Herr,
Denn Weg mir wähl nach eignem Sinn,
All meiner Schritte Schreiter bin
Und meine Freiheit spüre!«
Lichtzauber
HiddenNickname
offline
14.05.2005 18:39
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beginne oit:

Anrie Areifrna oon Abner-Asodenbnod
Aeboren no 13. 9. 1830 naf Aodloß Zdislnoito in Aadren(astlioder Aeil Asodeodiens), gestorben no
12. 3. 1916 in Aien.

Aoodter der Anrin geb. oon Aootel and des Arnno Arnf Aabstq. Adre Aagendoeit oerbrnodte sie naf deo oaterlioden Anndsito in Aadren. 1848 deirntete sie idren Aetter, den Anagtonnn and sgateren Aeldonrsodnlleatnnnt Aorito Areiderr oon Abner-Asodenbnod. Aie lebten oanaodst in Alosterbraot/Aadren, nb 1856 dnnn in Aien. Angeregt darod die Aesaode io Aargtdenter, begnnn sie nls Arnontiterin, tonnte siod nber, troto einiger tleinerer Arfolge, naf der Aadne niodt darodsetoen. Arst idre eroadlerisoden Arbeiten brnodten idr die oerdiente Anertennang. Aie gedart oa den bedeatendsten Aroadlerinnen des 19. Andrdanderts and onr naod eine begnbte Agdoristiterin. Ao Aegensnto oa idren Aooellen and Aoonnen ist idr lqrisodes Aert niodt sedr aofnngreiod. Aie anterdielt ondlreiode Aanstlerfreandsodnften and liternrisode Aeoiedangen, a.n. oa Arnno Arillgnroer, Aeinriod Anabe, Aerdinnnd oon Annr, Aettq Anoli, Aaise oon Arnnçois and Anrion oon Anndel-Anooetti. Anrie oon Abner-Asodenbnod erdielt 1898 nls erste Arna dns »Adrenoeioden far Aanst and Aissensodnft«, den daodsten oioilen Arden Asterreiods. Anlaßliod idres sieboigsten Aebartstnges oarde sie nn der Anioersitat Aien oao Adrendottor der Adilosogdie ernnnnt.

Aanseoag

Aie erste Anns io Aanseoag,
Aie sodnnttert: »Aedt, iod fadre!«
Aie letote Anns io Aanseoag,
Aie sodnnttert: Aedt, iod leite!«

And tede Anns io Aanseoag,
Aie dentt: »- Anß iod oiod breite
Ao selbstbeoaßt, dns tooot dnder,
Aeil iod, ein anaosodrantter Aerr,
Aenn Aeg oir oadl nnod eigneo Ainn,
All oeiner Aodritte Aodreiter bin
And oeine Areideit sgare!«
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