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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadDie Suchtkultur
23.05.2009 12:11
HiddenNickname
0 Angelehnt an meinen anderen Thread: Die Gefühlsarmut hier..... komme ich automatisch zu einem neuen Thema. Ich bezeichnete das, was hier grade läuft, als suizidalen Wahnsinn. Damit meinte ich Dinge, wie die Klimaveränderungen, Atommüll, etc..... Die Tropenwälder abzuholzen ist ungefähr gleichzusetzen damit, wenn ein Mensch seine eigene Lunge stück für Stück verkauft. Ja wofür? Und da das Problem ja eigentlich allgemein bekannt ist, warum können die Menschen es trotzdem nicht sein lassen???? Süchte. Ich behaupte, dass wir alle mehr oder weniger süchtig sind. Hierbei sind Alkohol, Heroin und Tablettensüchte nur die Spitze des Eisbergs, gefolgt von der Sucht nach Tabak, Kaffee, bis hin zur Schokoladensucht, oder der Sucht Auto zu fahren. Wie viele Menschen haben ein starkes Bewusstsein für die Ausbeutung der Ex-Kolonialländer und können ihr Verlangen nach Kaffee und Schokolade trotzdem kaum einschränken. Es ist auch nichts, was besonders genossen wird, sozusagen bewusst einmal pro Woche, sondern es erscheint einfach unerträglich. Da fehlt etwas, wenn die Tasse Kaffee oder schwarzer Tee, nicht da ist. Was aber ist Sucht? Wie kann ein ganzer Kulturkreis süchtig sein? In meinen Augen entsteht das, wenn grundlegende Grundbedürfnisse permanent nicht befriedigt werden. Im anderen Thread schreib ich bereits: Das ist der Ort, wo viele Menschen sind, aber keine Menschen sich begegnen. Unser Zusammenleben (falls es diesen Namen überhaupt verdient) gleicht einem einzigen Maskenball. Kinder protestieren dagegen noch auf die unterschiedlichste Art und Weise. Sie leben nach dem Motto: "Hier bin ich und soo fühle ich mich. Ich bin traurig, wütend, entteuscht, verzweifelt, oder total stolz auf mich weil ich sooo toll bin (was ja auch stimmt). Die Antwort ist hierzulande: Führ dich nicht so auf, sei keine Heulsuse, sei nicht so "böse", komm mal wieder runter, ich habe keine Zeit, ich habe keine Zeit,, nimm dich zurück (!!).... Je nachdem wie massiv der Mangel ist, wie massiv die gefühle sind, die die Kinder unterdrücken müssen, entstehen dann Verzweiflungstaten, sog. Verhaltensauffälligkeiten. Schon ist die Diagnose nicht mehr weit: ADHS, Ängste, zu starke Mutterbindung, etc.,....... Wie sollen Menschen, die ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr kennen, die Bedürfnisse von Kindern Befriedigen????? Heraus kommt eine Suchtkultur, die es trotz besseren Wissens nicht lassen kann, Stück für Stück ihre eigene Lunge zu verkaufen, die lieblos genug ist, ihren Nachkommen einen Haufen strahlenden Müll zu hinterlassen und sich nicht scheut, um ihre kranke Gier zu befriedigen, Kriege zu führen, um zu gewährleisten, dass andere Länder ihnen das, was sie meinen zu brauchen billig abgeben.....
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