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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadEHEC Diskussion - Hintergrundinfos
06.06.2011 14:11
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0 Mich stört schon seid längerem der Umgang in der Presse mit Schlagzeilen besonders im Paniksegment Gesundheit siehe Vogelgrippe. Ich möchte zu diesem Thema zwei interessante Informationen einbringen die es vielleicht schaffen ein anderes Licht/einen anderen Blickwinkel auf die Situation zu werfen. Ich persönlich denke das es zur Lösung eines Problems egal wie groß oder klein es sein mag - egal ob ein Mensch oder mehr Betroffen sind - die eigentliche Ursache des Problems an den Wurzeln angegangen werden sollte. Die Gefahr der derzeitigen Diskussion in den Medien ist das "SichWegDiskutieren" hin zum Lobbygesangkonzert Vorträgen inklusive Werbungsthementrittbrettfahrer , die gerne bestimmte Gruppierungen oder Wertesysteme langfristig torpedieren und andere fördern helfen sollen. Daher bin ich extrem vorsichtig was an Äußerungen derzeit in den Medien von Politik und Gesellschaft zum Thema geäußert wird und nicht direkt vom renommierten Robert-Koch-Institut stammt. Das ja sogar in letzter Zeit auch noch von diesen öffentlichen Stimmen unter Beschuss gerät. Ich hoffe sehr das die Verantwortlichen dort genügend Mumm besitzen dem entgegen zu stehen. Hier nun einer der besten Filme zum Thema Nahrungsmittelproduktion und ihre Folgen inklusive der möglichen Entstehung der gefährlichen EHEC-Erreger durch die Fütterung von Weidetieren mit Mais.: http://www.yamedo.de/blog [...] ch-2011/ ein Ausschnitt aus YouTube zum Thema: http://youtu.be/l8myTl12Od4 und eine subjetive Information mit sehr interessanten Quellen und Links die das Thema sehr gut aus anderen Blickwinkel beleuchten: "18 EHEC-Tote sind traurig. Aber warum regt sich eigentlich niemand darüber auf, dass alljährlich 30.000 Menschen an Krankenhausinfektionen sterben und 58.000 an Nebenwirkungen von Medikamenten, fragt Heilpraktiker Rene Gräber. Ein faktenreicher Gegenentwurf zum aktuellen Diskussionsniveau um den mysteriösen Erreger, dessen Entstehungshintergrund meist nur am Rande auftaucht: Die Darmflora von Wiederkäuern ist nicht auf die überwiegende Fütterung mit Mais ausgelegt. Das führt dazu, dass sich neue, aggressivere und säureresistente e.coli-Formen bilden, die schon seit vielen Jahren zu immer neuen Epidemien führen. http://naturheilt.com/blog/ehec-heckmeck/ Und ein interessante Ansicht zur derzeitigen Suche nach dem Verbreitungsweg der derzeitigen bakteriellen Infektion "Bakterien wie Escherichia coli leben als Symbionten im Darm von Menschen und zahlreichen Nutztieren wie Rindern, Schweinen oder Hühnern. Normalerweise sind sie harmlos. Einzelne Stämme wie EHEC sind jedoch gefährlicher als die üblichen Colibakterien. Gelangen sie über den Kot in die Umwelt und von dort auf die Nahrung, können sie beim Menschen Durchfälle auslösen. Sie bilden Giftstoffe, die Blutzellen und Nierengewebe massiv schädigen. Das kann zum Tod der infizierten Personen führen. Im Fall von EHEC ist ein Antibiotikaeinsatz problematisch, nicht wegen möglicher Resistenzen gegen Wirkstoffe, sondern weil durch das Abtöten der Bakterienzellen die enthaltenen Giftstoffe freigesetzt werden. Das macht die Behandlung so schwierig. Rückverfolgbarkeit ist unzureichend Wie und wo das gefährliche Colibakterium in die menschliche Nahrung gelangte, ist immer noch nicht genau geklärt. Eine direkte Verschmutzung, beispielsweise über den Einsatz von Gülle, ist unwahrscheinlich. Weder menschlicher noch tierischer Kot wird zur Düngung von Gemüse eingesetzt. Verschmutztes Wasser allerdings kann als Eintragsmöglichkeit für Krankheitserreger nicht ausgeschlossen werden. In Trockenzeiten müssen Gemüsefelder bewässert werden. Entnimmt man dazu Wasser aus Flüssen oder Seen, können im Oberflächenwasser enthaltene Erreger auf die Pflanzen gelangen. Nicht ohne Grund werden Badegewässer regelmäßig auf ihre Keimbelastung untersucht. Eine Verunreinigung der Produkte kann aber auch überall dort geschehen, wo Menschen diese in die Hand nehmen und es an Hygiene mangelt. Um letztlich genau herauszufinden, wo die ursprüngliche Quelle der EHEC-Erreger sich befand, wäre eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der potentiell belasteten Produkte hilfreich." Quelle: PROVIEH - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V. Partner im Bundesnetzwerk "Bauernhöfe statt Agrarfabriken" Ich hoffe ich konnte da durch einen anderen Blickwinkel in die öffentliche Diskussion einbringen ;-)
editiert am 06.06.2011 14:13
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