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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadEs hat mal wieder eine versucht zu erklären,
16.09.2011 11:16
HiddenNickname
0 was also die Besonderheit der lesbischen Liebe ist.... "Merkmale einer lesbischen Beziehung Auch wenn es natürlich Ausnahmen zu der folgenden allgemeinen Psychodynamik gibt, möchte ich kurz einige der typischen Merkmale einer weiblichen homosexuellen Beziehung beschreiben. Das erste ist - und hier zeigt sich ein grundlegender Unterschied zwischen Mann und Frau -, daß Sex und sexuelle Anziehung nicht unbedingt Schlüsselkomponenten einer lesbischen Beziehung sind. In vielen Fällen spielt Sex nur eine kleine Rolle, gelegentlich spielt er -gar keine Rolle. Körperlich wichtiger sind Festhalten und Zärtlichkeit. In den Fällen, in denen Sex eine entscheidende Rolle spielt, symbolisiert er emotionale Nähe und Intimität. Die Antriebskraft für eine lesbische Beziehung liegt in einem gefühlsmäßigen Mangel der Frau, einem Mangel in bezug auf empfangene weiblich-mütterliche Fürsorge und Geborgenheit. Diese Mängel und die dadurch empfundene gefühlsmäßige Leere sind im Allgemeinen nicht in der gleichen Weise sexualisiert wie beim homosexuell empfindenden Mann. In der weiblichen -Homosexualität spielt „emotionale Anziehung“ eine wichtigere Rolle als sexuelle Anziehung. Zweitens: Innerhalb der Beziehungen scheint es eine Fähigkeit zu besonders starker Bindung aneinander zu geben. Wenn man jedoch näher hinsieht, erkennt man ein Verhalten, das auf eine fragile Bindung hinweist, in der Ängste und Sorgen vorherrschen. Die Kernkonflikte zeigen sich in den sich wiederholenden Themen: Verlassenwerden, Verschlungenwerden, Kontrolle und Macht, Identitätsbildung. Sie äußern sich auf ganz spezielle und deutlich erkennbare Weise. Weibliche Beziehungen neigen zu sozialer Exklusivität statt Inklusivität, zum Ausschließen statt Einbeziehen anderer. Es ist deshalb nicht ungewöhnlich für ein lesbisches Paar, daß sie den Kontakt zu Familienmitgliedern und früheren Freunden immer weiter abbauen. Dieser allmähliche, immer größere Rückzug dient dazu, die Kontrolle innerhalb der Beziehung zu sichern, sie gegen Störungen von außen zu schützen und die Bindung vor dem Zerbrechen zu bewahren. Die Themen der Kernkonflikte betreffen die Identitätsbildung. Wir sehen zum Beispiel die Angst vor dem Verlassenwerden und/oder vor dem Verschlungenwerden; Kämpfe, bei denen es um Macht (oder Ohnmacht) und Kontrolle geht. Es geht um das Verlangen, mit einer anderen Person zu verschmelzen, um dadurch zu einem Gefühl der Sicherheit und zu Selbstwert zu gelangen. Während lesbische Partnerschaften im allgemeinen länger halten als männliche homosexuelle Beziehungen, neigen sie dazu, mit einer großen emotionalen Intensität aufgeladen zu sein. Der „Klebstoff“, der sie zusammenhält, sind Eifersucht, übermäßiger Besitzanspruch und verschiedene manipulierende Verhaltensweisen. Während der Dauer der Beziehung sind die „Höhen“ ("highs" sehr hoch, und die Konflikte extrem. Übermäßiggemeinsam verbrachte Zeit, sehr häufige Telefonate, übertriebene Geschenke, übereiltes Zusammenziehen in eine gemeinsame Wohnung und Zusammenwerfen der Finanzen - das sind einige der Wege, die gegangen werden, damit die Beziehung nur durch nichts gestört wird. Wir sehen darin das Gegenstück zu einer gesunden An-Bindung. Es ist emotionale Abhängigkeit und übermäßige emotionale Verstrickung. Für lesbische Paare ist das Gefühl: „Ich kann nicht leben, wenn es ein Leben ohne dich ist“ nicht ungewöhnlich. Eine Klientin sagte mir einmal: „Ich weiß nicht, wie ich ohne sie leben sollte. Mein Leben war so leer, bevor sie kam. Jetzt ist sie mein Leben.“ Die emotionale Anziehung, die lesbisch orientierte Frauen spüren, hat oft etwas Verzweifeltes an sich. Eine Klientin, die erkannte, daß ihre lesbischen Beziehungen ein Nachzeichnen ihres tiefen Bedürfnisses nach mütterlicher Liebe waren, erklärte mir: „Wenn ich eine Frau treffe, zu der ich mich hingezogen fühle, ist es, als würde etwas in mir sagen: ‚Willst du meine Mami sein?’ Es ist ein unwiderstehliches, heftiges und gleichzeitig hilfloses Gefühl. Plötzlich fühle ich mich klein. Ich möchte von ihr bemerkt werden, möchte etwas Besonderes für sie sein - und dieses Verlangen beherrscht meinen Verstand.“ Eine andere Klientin vertraute mir an, was sie in Zeiten, in denen sie von ihrer lesbischen Freundin getrennt war, empfand. Sie sagte: „Ich erinnere mich, dieses schreckliche Gefühl gehabt zu haben - dieses nagende, quälende Gefühl tief im Bauch. Es ist dasselbe Gefühl, das ich als Kind immer verspürte, wenn ich von zu Hause weg mußte oder die seltenen Male, wenn ich bei anderen übernachtete. Die anderen Mädchen drehten dann immer voll auf, aber ich selbst wollte eigentlich nur wieder zuhause sein. Es war immer schwer, wenn ich von meiner Mutter weg mußte.“ Geschlechtsidentität und Lesbianismus Unter lesbisch orientierten Frauen gibt es große Unterschiede, was weibliche Eigenschaften und äußeres Erscheinungsbild der Frauen angeht. Genauso wie es (paradoxerweise) heterosexuell orientierte Frauen gibt, die sich in ihrer Weiblichkeit nicht wohl und nicht „zuhause“ fühlen, gibt es homosexuell orientierte Frauen, die gerne Frau sind und ein sehr weibliches Äußeres haben. Ich erwähne dies, um der allgemeinen Meinung entgegen zu treten, ein „jungenhaftes“ Aussehen oder eine Vorliebe für traditionell nicht-weibliche Tätigkeiten sei schon gleichzusetzen mit Lesbianismus. Die geschlechtliche Identität einer Frau hat damit zu tun, daß sie sich als Frau wohl fühlt, daß sie sich mit anderen Frauen entspannen kann, sich mit ihnen identifiziert und daß sie innerlich frei ist, weibliche Tätigkeiten zu wählen, wenn sie es will. Beim Lesbianismus geht es darum, daß das eigene, weibliche Geschlecht aus einem bestimmten Grund vorgezogen wird: Psychologisch gesehen geht es um den Versuch, Sehnsüchte zu erfüllen, die der lesbisch orientierten Frau selbst unbewußt sind; und es geht um die Angst vor Nähe zu einer Person des anderen Geschlechts. Im Lesbianismus ist eine Frau in der Entwicklung „festgefahren“ und deshalb nicht in der Lage, eine gesunde Heterosexualität zu entwickeln. Das Ausmaß der Probleme in Bezug auf die geschlechtliche Identität wird beeinflußt davon, wann und wie die gesunde Persönlichkeitsentwicklung verhindert wurde. „Anti-Mann“-Haltung Einige lesbisch orientierte Frauen empfinden negative Gefühle und inneren Zwiespalt, wenn es um eine Beziehung mit Männern geht. Dies trägt mit dazu bei, daß sie Heterosexualität nicht annehmen können. Einige identifizieren sich außerdem stark mit einem radikalen Feminismus. Frauen werden als begabt und begehrenswert angesehen, während Männer als minderwertig, sexbesessen und irgendwie nutzlos betrachtet werden. Eine lesbische Klientin beschrieb die Szene eines Mannes und einer Frau, die sich Arm in Arm ein Baseballspiel ansahen, so: „Es war widerlich. Ich konnte nur denken: ‘Was sieht sie in ihm? Wie kann sie es nur zulassen, daß er sie berührt?’“ Es ist nicht ungewöhnlich, daß Frauen, die über einen langen Zeitraum hin lesbisch gelebt haben, eine wachsende Abneigung gegen heterosexuelle Beziehungen empfinden." ANbei noch der Link zum Interview: http://www.narth.com/docs [...] malz.pdf Jetzt weiß man da ja wieder bescheid
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