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Finanzielle Abhängigkeit

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Seite: 1 | 2 | 3 |

14.12.2018 17:52
HiddenNickname

Wie haltet Ihr es mit finanzieller Abhängigkeit in Beziehungen? Ist eine solche für Euch ein Problem? Oder nehmt Ihr sie billigend in Kauf: zugunsten e.g. einer besseren Work-Life-Balance. Spielt Ihr insoweit bewusst auf Risiko?

Nach der repräsentativen Studie, zu der ich hier verlinke, ist das bei den meisten Frauen, die in Teilzeit arbeiten, der Fall. Demnach möchte die Mehrzahl jener bis zur Rente nicht wieder in Vollzeit arbeiten.

http://www.spiegel.de/kar [...] 712.html

Als ich das las, fragte ich mich, ob Esther Vilar nicht ggf. doch recht hatte. Ich habe mich dann aber schnell selbstdiszipliniert und verneint.

editiert am 14.12.2018 17:56 Beitrag melden Zitatantwort
14.12.2018 18:09
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Ich würde mich diesem Risiko niemals aussetzen wollen.

Ich würde aber immer alles dafür tun, dass es mir im Job gut geht und die 4 Säulen Spaß an der Arbeit, tolle Kollegen/innen, guter Verdienst und gute(r) Chef(in) immer "fest" stehen. Denn wenn das gegeben ist, vermisse ich keine zusätzliche Freizeit, die ich durch Teilzeit hätte.

14.12.2018 18:24
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meins ist deins?
getrennte konten, geteilte betten?
die frage stellt sich in der seriellen monogamie so selten in ihrer tatsächlichen härte ... in den familienanalogen strukturen umso mehr.

in der langzeitplanung muss man das von hinten betrachten, vom ende her.

die vilar schrieb doch von den 5std schichten bei frau/mann sowie den "sau"lesben, wenn ich recht erinnere?
(geld als allgemeines äquivalent ist grundsätzlich ein nie zu unterschätzendes thema, kann platzhalter für vieles sein)


editiert am 14.12.2018 19:02 Beitrag melden Zitatantwort
14.12.2018 18:54
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Also für mich getrennte Bahnkonto, im jeden Fall wenn ich weniger habe, für das Gefühl der Autonomie, egal ob in der Immerbeziehung, oder einer andere Form.



15.12.2018 14:12
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 14.12.2018 um 17:52:

Wie haltet Ihr es mit finanzieller Abhängigkeit in Beziehungen? Ist eine solche für Euch ein Problem? Oder nehmt Ihr sie billigend in Kauf: zugunsten e.g. einer besseren Work-Life-Balance. Spielt Ihr insoweit bewusst auf Risiko?

Nach der repräsentativen Studie, zu der ich hier verlinke, ist das bei den meisten Frauen, die in Teilzeit arbeiten, der Fall. Demnach möchte die Mehrzahl jener bis zur Rente nicht wieder in Vollzeit arbeiten.

http://www.spiegel.de/kar [...] it-die-m eisten-frauen-in-teilzeit-jobs-sind-zufrieden -a-1243712.html

Als ich das las, fragte ich mich, ob Esther Vilar nicht ggf. doch recht hatte. Ich habe mich dann aber schnell selbstdiszipliniert und verneint.


Zitat aus dem Artikel:
ZitatWie viel Zeit Menschen an ihrem Arbeitsplatz verbringen möchten, hängt der Studie zufolge bei Frauen deutlich mehr als bei Männern stark davon ab, in welcher Lebensphase sie sich befinden und welche Anforderungen damit verknüpft sind, ob sie zum Beispiel Kinder oder ältere Angehörige betreuen.


Dieser Satz kommt erst ganz am Ende des Artikels - und wirft doch ein ganz neues Licht auf diese angeblich selbst gewählte Abhängigkeit.

Ahh...noch Frage beantworten - selbst mag ich nicht abhängig sein, auch finanziell nicht.

editiert am 15.12.2018 14:16 Beitrag melden Zitatantwort
15.12.2018 14:31
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 14.12.2018 um 18:54:

Also für mich getrennte Bahnkonto, im jeden Fall wenn ich weniger habe, für das Gefühl der Autonomie, egal ob in der Immerbeziehung, oder einer andere Form.



ich bin gern unabhängig, in jeder art u weise, daher getrennte Bankkonten, was aber nicht heißt, dass damit unterstützungen jeglicher art ausgeschlossen sind

15.12.2018 15:21
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getrennte konten, getrennte betten? im namen der autonomie?

witzig das thema geld, die letzte bastion der autonomie.

heteros schmeissen da viel eher auch mal zusammen ...

15.12.2018 15:27
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.12.2018 um 15:21:

heteros schmeissen da viel eher auch mal zusammen ...


dafuer gibts gemeinschaftskonten, welche ich praeferiere

ob geld ndA die letzte Bastion d Autonomie darstellt, darueber muss man nicht sinnieren, wenn das thema lediglich das Finanzielle beleuchten soll🤔

15.12.2018 15:40
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Zitat thema lediglich das Finanzielle beleuchten soll🤔


lediglich lass ich mir auf der zunge zergehen ;-)



15.12.2018 15:42
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.12.2018 um 15:21:

getrennte konten, getrennte betten? im namen der autonomie?

witzig das thema geld, die letzte bastion der autonomie.

heteros schmeissen da viel eher auch mal zusammen ...


Hmmm...mir scheint, dass da verschiedene Dinge ins Bett geworfen werden Finanzielle Unabhängigkeit hat per se keine Aussagekraft über das Teilen - woher nimmst du die Erkenntnis, dass Heterosexuelle eher teilen als Homosexuelle?

Finanzielle Abhängigkeit von Frauen ist zudem eines der Säulen patriarchalischer Strukturen...soviel zur Heterowelt. Obwohl Machtgefälle und Abhängigkeiten natürlich auch in homosexuellen Beziehungen vorkommen - mir erscheinen sie nur geringer, wenn ich zumindest mein Umfeld betrachte. Liegt vielleicht auch daran, dass Kinder eine geringere Rolle spielen (im Sinne von, dass keine vorhanden sind) und die Rolle des Ernährers oder der Ernährerin nicht so stark gelebt wird, wie in anderen Konstellationen.

Edith musste ein mögliches Missverständnis ausräumen



editiert am 15.12.2018 15:48 Beitrag melden Zitatantwort
15.12.2018 15:43
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...

editiert am 16.12.2018 08:23 Beitrag melden Zitatantwort
15.12.2018 15:52
HiddenNickname

...

editiert am 16.12.2018 08:21 Beitrag melden Zitatantwort
15.12.2018 15:53
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.12.2018 um 15:42:

Hmmm...mir scheint, dass da verschiedene Dinge ins Bett geworfen werden Finanzielle Unabhängigkeit hat per se keine Aussagekraft über das Teilen - woher nimmst du die Erkenntnis, dass Heterosexuelle eher teilen als Homosexuelle?

Finanzielle Abhängigkeit von Frauen ist zudem eines der Säulen patriarchalischer Strukturen...soviel zur Heterowelt. Obwohl Machtgefälle und Abhängigkeiten natürlich auch in homosexuellen Beziehungen vorkommen - mir erscheinen sie nur geringer, wenn ich zumindest mein Umfeld betrachte. Liegt vielleicht auch daran, dass Kinder eine geringere Rolle spielen (im Sinne von, dass keine vorhanden sind) und die Rolle des Ernährers oder der Ernährerin nicht so stark gelebt wird, wie in anderen Konstellationen.

Edith musste ein mögliches Missverständnis ausräumen



bloss nicht verschiedenes in's bett werfen ...


reine empirie, ich frage sowas immer alle ... wie war die geburt, habt ihr getrennte konnten ...?

in meinem umfeld - struktur heteroanalog bei frauens - das gleiche in grün ... wenn da kinder sind...

ja, vilar hatte gefordert: alle arbeiten 5 stunden ... nicht grundlos ... aber ist das "ideal"?

zum "lediglich": . Untergrabe die gesamte ökonomische Struktur der Gesellschaft durch das Anlehnen der Tür beim Verlassen der Toilette, damit die nächste Person kostenlos eintreten kann. – Taylor Meade

editiert am 15.12.2018 15:55 Beitrag melden Zitatantwort
15.12.2018 16:15
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ergänzung.
sobald die generationenfolge eine rolle spielt, also kinder mit im spiel sind, bekommt die ökonomie eine andere existenzielle grundlage, weil sich verantwortlichkeit exponentiell ändert und gleichemassen "freiheit" verebbt.
lustig und lose trifft niemand mehr so einfach veränderungsentscheidungen.

man braucht dann auch nicht im traum zu denken, frauens bekämen diese situation besser gebacken. wie auch, sobald die monetäre situation in der dysbalance bzw. abhängigkeiten bestehen und diese bestehen in kernfamilienanalogen strukturen automatisch kann es an dieser stelle gewaltig krachen.

editiert am 15.12.2018 16:17 Beitrag melden Zitatantwort
15.12.2018 16:16
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.12.2018 um 15:53:

bloss nicht verschiedenes in's bett werfen ...


reine empirie, ich frage sowas immer alle ... wie war die geburt, habt ihr getrennte konnten ...?

in meinem umfeld - struktur heteroanalog bei frauens - das gleiche in grün ... wenn da kinder sind...

ja, vilar hatte gefordert: alle arbeiten 5 stunden ... nicht grundlos ... aber ist das "ideal"?

zum "lediglich": . Untergrabe die gesamte ökonomische Struktur der Gesellschaft durch das Anlehnen der Tür beim Verlassen der Toilette, damit die nächste Person kostenlos eintreten kann. – Taylor Meade


Och, kommt auf das Verschiedene an
Na, siehste - jede*r macht im persönlichen Umfeld andere Erfahrungen. Ich weiß auch nicht, ob ein gemeinsames Konto irgendeine Beweiskraft hinsichtlich der Qualität und Quantität des Teilens hat - auch hier beobachtete ich Streitereien und Kontrollwahn bei manchen Paaren.

Wieviel muss der Mensch in einer bestimmten Gesellschaft arbeiten, um genügend zum Leben zu haben? Eine Frage der Stunden oder der Kapital-Verteilung? Was ist überhaupt Arbeit? Warum wird Arbeit per se mit Geldverdienen gleichgesetzt? Ich glaube, darüber zu diskutieren sprengt etwas den Thread. Aber, ein sehr interessantes Thema, gerade hinsichtlich zukünftiger Technologien - Stichwort Industrie 4.0 (....bis XX.0) und flexibler Arbeitsmodelle (welche für mich zur Zeit eher der Sinnbegriff moderner Sklavenarbeit ist). Aber, ich drifte völlig ab

editiert am 15.12.2018 16:18 Beitrag melden Zitatantwort
15.12.2018 20:01
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Gut aussehend, humorvoll, sexy, zärtlich und lustvoll sucht:
Frau die mich finanziell aushält.


15.12.2018 20:02
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Ich glaube das Thema hat mit Verantwortung zu tun. Wie gehe ich mit mir um? Merke ich, wenn mich jemand ausnützt? Wie gehe ich damit um die zu sein, die mehr/weniger hat?

Ich stehe gerne auf eigenen Füßen, bin gerne unabhängig.
Wenn die Partnerin unverschuldet in eine Situation kommt, in der sie weniger hat, unterstütze ich gerne, solange es sich für mich richtig anfühlt. Ich würde mich nicht gerne ausnutzen lassen. "Geben und Nehmen" sollte in etwa im Gleichgewicht sein oder einen guten Grund haben, warum eine mehr gibt, die andere mehr nimmt.

15.12.2018 20:36
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.12.2018 um 20:01:

Gut aussehend, humorvoll, sexy, zärtlich und lustvoll sucht:
Frau die mich finanziell aushält.


geld ist unsexy
(die do: frage vollumfänglich beantwortet?)

ich meine, autos ja, ok, aber geld??
?

editiert am 15.12.2018 20:37 Beitrag melden Zitatantwort
15.12.2018 20:47
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.12.2018 um 20:02:

Ich glaube das Thema hat mit Verantwortung zu tun. Wie gehe ich mit mir um? Merke ich, wenn mich jemand ausnützt? Wie gehe ich damit um die zu sein, die mehr/weniger hat?

Ich stehe gerne auf eigenen Füßen, bin gerne unabhängig.
Wenn die Partnerin unverschuldet in eine Situation kommt, in der sie weniger hat, unterstütze ich gerne, solange es sich für mich richtig anfühlt. Ich würde mich nicht gerne ausnutzen lassen. "Geben und Nehmen" sollte in etwa im Gleichgewicht sein oder einen guten Grund haben, warum eine mehr gibt, die andere mehr nimmt.


die benutzungsfrage stellt sich nur unter luxusbedingungen, weil die diedo frage eine fangfrage ist.

sappalott.

15.12.2018 21:53
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.12.2018 um 20:36:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.12.2018 um 20:01:

Gut aussehend, humorvoll, sexy, zärtlich und lustvoll sucht:
Frau die mich finanziell aushält.


geld ist unsexy
(die do: frage vollumfänglich beantwortet?)

ich meine, autos ja, ok, aber geld??
?


Bei finanziell aushalten ist doch nicht nur Geld gemeint.
Anfängerin!




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