Gute Nacht, liebe Welt.
Ja, das war meine Deutsch-Hausaufgabe,
eine Gute-Nacht-Geschichte für 4-6 Jährige.
Die Worte Mond, Bär und Sandmännchen waren vorgegeben.
Geht die Geschichte?
Was könnte ich ändern?
Gute Nacht, liebe Welt.
Wie jeden Abend stieg das Sandmännchen in seinen Ballon und streute den Sand in die Augen der Kinder aller Welt. Da waren schwarze Kinder, gelbe Kinder, rote Kinder, weiße Kinder und auch Tierkinder. Als das Sandmännchen einmal um die ganze Welt geflogen war und wieder auf dem Mond gelandet war, schaute es noch einmal durch sein Fernrohr, ob auch wirklich alle Kinder der Welt schlafen. Doch dann sah es einen kleinen Bären, der leise weinte und schluchzte. Das Sandmännchen stieg wieder in seinen Ballon und machte sich auf die Reise zu dem kleinen Bären. „Kleiner Bär“, sagte das Sandmännchen, „warum weinst Du denn?“ – Der kleine Bär erschrak, rieb sich die Augen und fragte erstaunt: „Bist Du... Bist Du wirklich das Sandmännchen?.“ Zwar hatte der kleine Bär schon viel von dem Sandmännchen gehört und auch seine Mutter hatte ihm oft von ihm erzählt, jedoch hatte er immer daran gezweifelt, dass es das Sandmännchen geben würde. Und nun war es bei ihm - das Sandmännchen, das so klein ist, dass der Bär sich auf den Bauch legen musste und den Kopf auf den Händen abstützen musste, um dem Sandmännchen in die Augen schauen zu können. Noch einmal fragte das Sandmännchen, warum der kleine Bär denn weinen würde und er schluchzte nur. „Ich habe meinen Stern verloren, gestern Abend war er noch genau da!“, der kleine Bär zeigte in den Himmel auf einen leeren Fleck. „Kleiner Bär“, sagte das Sandmännchen, „die Welt, die dreht sich immer weiter und die Sterne bleiben an ihren Plätzen, irgendwann wirst Du auch Deinen Stern wiedersehen können.“ – „Aber, wo ist mein Stern dann jetzt?“, fragte der kleine Bär, etwas enttäuscht. „Es gibt auch noch andere Kinder auf dieser Welt, kleiner Bär, die Deinen Stern auch gerne sehen möchten.“ Der Bär nickte. „Er ist ja auch wirklich schön, mein Stern.“ Das Sandmännchen zwinkerte ihm zu.
„Es gibt so viele Sterne am Himmel, warum ist gerade der eine Dir so wichtig?“, fragte das Sandmännchen, das auf die vielen Sterne im Himmel zeigte. „Na, Sandmännchen, weil es doch meiner ist.“ Das Sandmännchen drehte sich um und ging zurück zu seinem Ballon. „Aber Sandmännchen...“, begann der kleine Bär seinen Satz, doch bevor er noch irgendetwas sagen konnte, unterbrach ihn auch schon das Sandmännchen „Worauf wartest Du? Los, steig ein in meinen Ballon.“ Der Bär hatte sich schon gefragt, warum so ein kleines Männchen einen so großen Ballon bräuchte. So stieg er ein und die Reise begann. „Nun, kleiner Bär, ich werde Dir ein Stück vom Himmel zeigen, aber bevor Du den Himmel zu sehen bekommst, solltest Du Dir die Erde ansehen.“ Das Sandmännchen gab dem kleinen Bären ein Fernrohr, da unten sah er die Kinder in ihren bunten Kinderzimmern schlafen, mit einem Teddy im Arm. Sie hatten es so gut. „Glaub nicht, lieber Bär, dass es überall so aussieht.“, hörte der kleine Bär das Sandmännchen sprechen, „Nicht alle Kinder haben es so gut.“
Der kleine Bär schaute weiter gespannt durch das Fernrohr, dann sah er auch Kinder, die nicht einmal eine Decke hatten zum Zudecken und Kinder, die gar keine Decke brauchten, weil es dort so warm war, wo sie lebten. Er sah auch Kinder, die schliefen in Zelten oder in ganz, ganz großen Häusern. Er sah weiße Kinder, rote Kinder, schwarze Kinder, gelbe Kinder und auch Tierkinder. Nur ein Bettchen sah er, das war leer. „Du, Sandmännchen, ein Bett ist leer, warum schläft das Kind nicht in seinem Bett?“, fragte der Bär und schaute noch immer mit dem Fernrohr durch die Gegend. „Weil es sehr neugierig ist“, antwortete das Sandmännchen und lächelte. „Ich zeige Dir jetzt, wo ich wohne, kleiner Bär.“ – und so flogen die beiden mit dem Ballon bis zum Mond. Der kleine Bär schaute auf die Erde hinab. Von dort oben sah die Welt ganz winzig aus. Dort oben auf dem Mond, da stand ein kleine Haus mit einem kleinen Garten, einem kleinem Baum, mit einer kleinen Schaukel und einem kleinen Fernrohr. Natürlich war es das Haus des Sandmännchens. Der kleine Bär setzte sich auf die Schaukel und schaukelte etwas und das Sandmännchen schaute durch das Fernrohr. Dann zeigte es auf einen Stern. „Kleiner Bär, ist das Dein Stern?“ – Der kleine Bär sprang auf und umarmte das Sandmännchen.
Dann rieb der kleine Bär sich seine Augen und schaute sich um, er war genau an der Stelle, an der er geweint hatte, weil er seinen Stern suchte. Hatte er alles bloß geträumt? Er schaute in den Himmel und es sah so aus, als würde dort oben, vor dem Licht des Mondes ein Ballon vorbeifliegen. Der kleine Bär lächelte. „Gute Nacht, liebe Welt“, sagte der kleine Bär und legte sich schlafen. Seit diesem Tag glaubte er auch wieder an das Sandmännchen.
Heute ist der kleine Bär mindestens schon so alt, dass er seinen eigenen Kindern Geschichten vom Sandmännchen erzählt. Und wenn die Kinder sagen, „Es ist ja bloß eine erfundene Geschichte“, dann schaut der Bär in den Himmel, zum Mond und lächelt.
eine Gute-Nacht-Geschichte für 4-6 Jährige.
Die Worte Mond, Bär und Sandmännchen waren vorgegeben.
Geht die Geschichte?
Was könnte ich ändern?
Gute Nacht, liebe Welt.
Wie jeden Abend stieg das Sandmännchen in seinen Ballon und streute den Sand in die Augen der Kinder aller Welt. Da waren schwarze Kinder, gelbe Kinder, rote Kinder, weiße Kinder und auch Tierkinder. Als das Sandmännchen einmal um die ganze Welt geflogen war und wieder auf dem Mond gelandet war, schaute es noch einmal durch sein Fernrohr, ob auch wirklich alle Kinder der Welt schlafen. Doch dann sah es einen kleinen Bären, der leise weinte und schluchzte. Das Sandmännchen stieg wieder in seinen Ballon und machte sich auf die Reise zu dem kleinen Bären. „Kleiner Bär“, sagte das Sandmännchen, „warum weinst Du denn?“ – Der kleine Bär erschrak, rieb sich die Augen und fragte erstaunt: „Bist Du... Bist Du wirklich das Sandmännchen?.“ Zwar hatte der kleine Bär schon viel von dem Sandmännchen gehört und auch seine Mutter hatte ihm oft von ihm erzählt, jedoch hatte er immer daran gezweifelt, dass es das Sandmännchen geben würde. Und nun war es bei ihm - das Sandmännchen, das so klein ist, dass der Bär sich auf den Bauch legen musste und den Kopf auf den Händen abstützen musste, um dem Sandmännchen in die Augen schauen zu können. Noch einmal fragte das Sandmännchen, warum der kleine Bär denn weinen würde und er schluchzte nur. „Ich habe meinen Stern verloren, gestern Abend war er noch genau da!“, der kleine Bär zeigte in den Himmel auf einen leeren Fleck. „Kleiner Bär“, sagte das Sandmännchen, „die Welt, die dreht sich immer weiter und die Sterne bleiben an ihren Plätzen, irgendwann wirst Du auch Deinen Stern wiedersehen können.“ – „Aber, wo ist mein Stern dann jetzt?“, fragte der kleine Bär, etwas enttäuscht. „Es gibt auch noch andere Kinder auf dieser Welt, kleiner Bär, die Deinen Stern auch gerne sehen möchten.“ Der Bär nickte. „Er ist ja auch wirklich schön, mein Stern.“ Das Sandmännchen zwinkerte ihm zu.
„Es gibt so viele Sterne am Himmel, warum ist gerade der eine Dir so wichtig?“, fragte das Sandmännchen, das auf die vielen Sterne im Himmel zeigte. „Na, Sandmännchen, weil es doch meiner ist.“ Das Sandmännchen drehte sich um und ging zurück zu seinem Ballon. „Aber Sandmännchen...“, begann der kleine Bär seinen Satz, doch bevor er noch irgendetwas sagen konnte, unterbrach ihn auch schon das Sandmännchen „Worauf wartest Du? Los, steig ein in meinen Ballon.“ Der Bär hatte sich schon gefragt, warum so ein kleines Männchen einen so großen Ballon bräuchte. So stieg er ein und die Reise begann. „Nun, kleiner Bär, ich werde Dir ein Stück vom Himmel zeigen, aber bevor Du den Himmel zu sehen bekommst, solltest Du Dir die Erde ansehen.“ Das Sandmännchen gab dem kleinen Bären ein Fernrohr, da unten sah er die Kinder in ihren bunten Kinderzimmern schlafen, mit einem Teddy im Arm. Sie hatten es so gut. „Glaub nicht, lieber Bär, dass es überall so aussieht.“, hörte der kleine Bär das Sandmännchen sprechen, „Nicht alle Kinder haben es so gut.“
Der kleine Bär schaute weiter gespannt durch das Fernrohr, dann sah er auch Kinder, die nicht einmal eine Decke hatten zum Zudecken und Kinder, die gar keine Decke brauchten, weil es dort so warm war, wo sie lebten. Er sah auch Kinder, die schliefen in Zelten oder in ganz, ganz großen Häusern. Er sah weiße Kinder, rote Kinder, schwarze Kinder, gelbe Kinder und auch Tierkinder. Nur ein Bettchen sah er, das war leer. „Du, Sandmännchen, ein Bett ist leer, warum schläft das Kind nicht in seinem Bett?“, fragte der Bär und schaute noch immer mit dem Fernrohr durch die Gegend. „Weil es sehr neugierig ist“, antwortete das Sandmännchen und lächelte. „Ich zeige Dir jetzt, wo ich wohne, kleiner Bär.“ – und so flogen die beiden mit dem Ballon bis zum Mond. Der kleine Bär schaute auf die Erde hinab. Von dort oben sah die Welt ganz winzig aus. Dort oben auf dem Mond, da stand ein kleine Haus mit einem kleinen Garten, einem kleinem Baum, mit einer kleinen Schaukel und einem kleinen Fernrohr. Natürlich war es das Haus des Sandmännchens. Der kleine Bär setzte sich auf die Schaukel und schaukelte etwas und das Sandmännchen schaute durch das Fernrohr. Dann zeigte es auf einen Stern. „Kleiner Bär, ist das Dein Stern?“ – Der kleine Bär sprang auf und umarmte das Sandmännchen.
Dann rieb der kleine Bär sich seine Augen und schaute sich um, er war genau an der Stelle, an der er geweint hatte, weil er seinen Stern suchte. Hatte er alles bloß geträumt? Er schaute in den Himmel und es sah so aus, als würde dort oben, vor dem Licht des Mondes ein Ballon vorbeifliegen. Der kleine Bär lächelte. „Gute Nacht, liebe Welt“, sagte der kleine Bär und legte sich schlafen. Seit diesem Tag glaubte er auch wieder an das Sandmännchen.
Heute ist der kleine Bär mindestens schon so alt, dass er seinen eigenen Kindern Geschichten vom Sandmännchen erzählt. Und wenn die Kinder sagen, „Es ist ja bloß eine erfundene Geschichte“, dann schaut der Bär in den Himmel, zum Mond und lächelt.