Hilfe!!!!
Hi Ihr.
Ich weiß wirklich nicht mehr weiter und möchte mich mal mit Ausstehenden unterhalten.
Ich erzähl euch mal eine Geschichte, meine Geschichte. (Ich versuche das alles so nachvollziehbar wie möglich zu erzählen)
Personen die jetzt nur darauf aus mich fertig zu machen, brauchen mir darauf bitte nicht antworten da ich schon verletzt und fertig genug bin. Bitte nehmt Rücksicht...
Mein Vater ist Alkoholiker, nun er lebt jetzt seit ca 9 Jahren nicht mehr mit mir unter einem Dach, aber unter seiner Krankheit leide ich heute noch. Er hat diese unglaubliche Fähigkeit besessen mir Dinge in den Kopf zu setzten, so dass ich sie auch wirklich geglaubt und auch verinnerlicht habe. Er hat mir eingeredet das ich zu dick, zu blöd, tollpatschig und den Dreck unter seinen Fingernägeln nicht wert bin. Jahrelang hat er mich und meine Mutter behandelt als wären wir ein Stück Scheiße und Frauen (generell) sind nur Fußabtreter. Klar könnte man jetzt sagen: "Ja und, aber das bist du nicht" nur so leicht ist das leider nicht. Ich habe das und noch mehr über 10 Jahre mir einreden lassen über solche Sätze sich heute hinweg zusetzten ist schwer. Zudem kam noch das er mich auch über Jahre hin weg geschlagen hat auch ohne trifftigen Grund. Im Prinzip konnte man ihm nichts recht machen. Je nach seiner Laune bzw seinem Pegel waren die Regeln die er selbst aufgestellt hat wieder aufgelöst und dafür neue da die man logischerweise ja auch kennen mußte da sie ja schon immer galten.
Man kann wirklich sagen das er mich psychisch mißbraucht hat. Meine Mutter und ich waren abhängig von ihm. (CO-Abhängigkeit ist leider oft ein Symptom der Suchtkrankheiten) An Trennung war leider nicht zu denken, da er ja nun auch ein liebevoller Vater und Ehemann sein konnte (solange er seinen Pegel noch nicht erreicht hatte). Sexueller Mißbrauch hat er nicht vollzogen, ich unterstelle ihm aber die Absicht dessen.
Was Vertrauen ist hab ich längst vergessen...
Naja auf jeden Fall ist es so das ich jahrelang (nach der Trennung) gut zurecht kam (Gott sei Dank gibt es Verdrängung!!!), aber nun holt mich das alles wieder ein. Ich habe eine tolle Freundin, die mich wirklich und wahrhaftig auf Händen trägt, aber... ohne Vertrauen nutzt die beste Beziehung NICHTS!!!! Ich dachte ich habe mein Leben im Griff.
Richtig viel Selbstvertrauen hab ich nie gehabt, aber es wurde langsam besser. (Habe als Kind immer gefragt ob ich aufs Klo dürfe, heutzutage merkt man es auch sehr gut daran das ich mich für alles und jedes entschuldige womit ich jedem in meinem Umkreis zu Weißglut treibe) Aufgearbeitet habe ich meine schwere KIndheit nie. Bin nicht zu Therapeuten gegangen, wobei ich heute weiß das es wohl besser gewesen wäre.
Ich weiß das ist viel zu lesen und zu verdauen, aber für all diejenigen unter euch die immer noch weiterlesen, erstmal herzlichen Dank!
Ok nun zu meinem eigentlichen Problem:
seit ca 2 Jahren geht bei mir nichts mehr. Nachdem ich nach der Ausbildung kurz arbeitlos wurde fiel ich wirklich in ein schwarzes Loch. Und aus dem... ja aus dem komm ich nicht mehr frei. Im Gegenteil ich fall von Mal zu Mal tiefer. Immer wenn jemand (in den meistens Fällen meine Freundin) mich fast raus hat, kommt wieder der große Absturz.
Die jetzten 2 Jahre bin ich ununterbrochen arbeiten gewesen (Ich liebe meinen Job) nur haben die meinen Vertrag nicht weiter verlängert. Nun gut die Pause brauchte ich auch, weil ich gemerkt habe das ich immer mehr von mir gebe und gebe, aber selten was zurück bekomme. Das geben bezieht sich jetzt leider nur nicht auf den Beruf sondern auch auf den gesamten privaten Bereich.
Dazu gehört meine Familie (mein kleiner Bruder reitet sich immer mehr in die Scheiße) um die ich mir Sorgen mache, dazu gehört das in meinem Freundeskreis es mittlerweile selbstverständlich erscheint das ich alles mache und organisiere, aber auch da ich bis vor kurzem auch den kompletten Haushalt allein geschmissen habe. (Einer der wenigen Bereiche in denen meine Freundin mich leider nicht unterstützt). Diese gesamte Belastung macht mich immer leerer. Ich fühl mich als hätte ich kaum noch Lebensenergie und Kraft.
Ich weiß das ich eine Therapie machen muß aber bis die anfängt muß ich die Zeit überbrücken. Ich merke das meiner Freundin die Kraft ausgeht. Wir streiten ständig, ich kann ihr nicht vertrauen und fühle mich total vernachlässigt. Ich fühle nicht das sie für mich da ist, obwohl ich weiß das sie es ist. Sie versucht mir jeden Wunsch von den Lippen zu lesen nur das ich aufgrund dem was ich als Kind gelernt habe der Meinung bin ich sei es nicht wert.
Ich kann nicht mehr und ich weiß das ich anfangen muß Dinge auch für mich zu machen und nicht immer nur an andere zu denken. Nur das ist sooo verdammt schwer. Ich kann die schönen Dinge je nicht genießen unter anderem auch weil mir das Geld was ich für mich ausgebe dann wieder zu schade ist. Man könnte es ja für anderes ausgeben.
Bis vor kurzen habe ich all das in mich reingefressen, letzte Woche habe ich mich zum ersten Mal meinen besten Freund geöffnet der bis dahin dachte das ich eine starke Frau bin der alles gelingt was sie will. Meiner besten Freundin kann ich all diese Dinge nicht erzählen weil sie leider ein Mensch ist der Schwächen anderer ausnutzt.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter und bin richtig am Ende. Morgens aufzustehen bedeutet Kraft, den Haushalt zu machen bedeutet Kraft zur Arbeit zu gehen (ich hab mir in meinem Beruf eine Teilzeitstelle gesucht) bedeutet auch Kraft. All das bedeutet Kraft, Kraft die ich fast nicht mehr habe. Immer mehr zurück ziehen will und kann ich nicht mehr, aber immer Stark zu sein für andere kann ich auch nicht mehr.
Ich weiß das ihr mir keine besonderen Ratschläge geben könnt, aber ich hatte gehofft das ich vielleicht ein wenig Zuspruch bekomme.
Ich weiß wirklich nicht mehr weiter und möchte mich mal mit Ausstehenden unterhalten.
Ich erzähl euch mal eine Geschichte, meine Geschichte. (Ich versuche das alles so nachvollziehbar wie möglich zu erzählen)
Personen die jetzt nur darauf aus mich fertig zu machen, brauchen mir darauf bitte nicht antworten da ich schon verletzt und fertig genug bin. Bitte nehmt Rücksicht...
Mein Vater ist Alkoholiker, nun er lebt jetzt seit ca 9 Jahren nicht mehr mit mir unter einem Dach, aber unter seiner Krankheit leide ich heute noch. Er hat diese unglaubliche Fähigkeit besessen mir Dinge in den Kopf zu setzten, so dass ich sie auch wirklich geglaubt und auch verinnerlicht habe. Er hat mir eingeredet das ich zu dick, zu blöd, tollpatschig und den Dreck unter seinen Fingernägeln nicht wert bin. Jahrelang hat er mich und meine Mutter behandelt als wären wir ein Stück Scheiße und Frauen (generell) sind nur Fußabtreter. Klar könnte man jetzt sagen: "Ja und, aber das bist du nicht" nur so leicht ist das leider nicht. Ich habe das und noch mehr über 10 Jahre mir einreden lassen über solche Sätze sich heute hinweg zusetzten ist schwer. Zudem kam noch das er mich auch über Jahre hin weg geschlagen hat auch ohne trifftigen Grund. Im Prinzip konnte man ihm nichts recht machen. Je nach seiner Laune bzw seinem Pegel waren die Regeln die er selbst aufgestellt hat wieder aufgelöst und dafür neue da die man logischerweise ja auch kennen mußte da sie ja schon immer galten.
Man kann wirklich sagen das er mich psychisch mißbraucht hat. Meine Mutter und ich waren abhängig von ihm. (CO-Abhängigkeit ist leider oft ein Symptom der Suchtkrankheiten) An Trennung war leider nicht zu denken, da er ja nun auch ein liebevoller Vater und Ehemann sein konnte (solange er seinen Pegel noch nicht erreicht hatte). Sexueller Mißbrauch hat er nicht vollzogen, ich unterstelle ihm aber die Absicht dessen.
Was Vertrauen ist hab ich längst vergessen...
Naja auf jeden Fall ist es so das ich jahrelang (nach der Trennung) gut zurecht kam (Gott sei Dank gibt es Verdrängung!!!), aber nun holt mich das alles wieder ein. Ich habe eine tolle Freundin, die mich wirklich und wahrhaftig auf Händen trägt, aber... ohne Vertrauen nutzt die beste Beziehung NICHTS!!!! Ich dachte ich habe mein Leben im Griff.
Richtig viel Selbstvertrauen hab ich nie gehabt, aber es wurde langsam besser. (Habe als Kind immer gefragt ob ich aufs Klo dürfe, heutzutage merkt man es auch sehr gut daran das ich mich für alles und jedes entschuldige womit ich jedem in meinem Umkreis zu Weißglut treibe) Aufgearbeitet habe ich meine schwere KIndheit nie. Bin nicht zu Therapeuten gegangen, wobei ich heute weiß das es wohl besser gewesen wäre.
Ich weiß das ist viel zu lesen und zu verdauen, aber für all diejenigen unter euch die immer noch weiterlesen, erstmal herzlichen Dank!
Ok nun zu meinem eigentlichen Problem:
seit ca 2 Jahren geht bei mir nichts mehr. Nachdem ich nach der Ausbildung kurz arbeitlos wurde fiel ich wirklich in ein schwarzes Loch. Und aus dem... ja aus dem komm ich nicht mehr frei. Im Gegenteil ich fall von Mal zu Mal tiefer. Immer wenn jemand (in den meistens Fällen meine Freundin) mich fast raus hat, kommt wieder der große Absturz.
Die jetzten 2 Jahre bin ich ununterbrochen arbeiten gewesen (Ich liebe meinen Job) nur haben die meinen Vertrag nicht weiter verlängert. Nun gut die Pause brauchte ich auch, weil ich gemerkt habe das ich immer mehr von mir gebe und gebe, aber selten was zurück bekomme. Das geben bezieht sich jetzt leider nur nicht auf den Beruf sondern auch auf den gesamten privaten Bereich.
Dazu gehört meine Familie (mein kleiner Bruder reitet sich immer mehr in die Scheiße) um die ich mir Sorgen mache, dazu gehört das in meinem Freundeskreis es mittlerweile selbstverständlich erscheint das ich alles mache und organisiere, aber auch da ich bis vor kurzem auch den kompletten Haushalt allein geschmissen habe. (Einer der wenigen Bereiche in denen meine Freundin mich leider nicht unterstützt). Diese gesamte Belastung macht mich immer leerer. Ich fühl mich als hätte ich kaum noch Lebensenergie und Kraft.
Ich weiß das ich eine Therapie machen muß aber bis die anfängt muß ich die Zeit überbrücken. Ich merke das meiner Freundin die Kraft ausgeht. Wir streiten ständig, ich kann ihr nicht vertrauen und fühle mich total vernachlässigt. Ich fühle nicht das sie für mich da ist, obwohl ich weiß das sie es ist. Sie versucht mir jeden Wunsch von den Lippen zu lesen nur das ich aufgrund dem was ich als Kind gelernt habe der Meinung bin ich sei es nicht wert.
Ich kann nicht mehr und ich weiß das ich anfangen muß Dinge auch für mich zu machen und nicht immer nur an andere zu denken. Nur das ist sooo verdammt schwer. Ich kann die schönen Dinge je nicht genießen unter anderem auch weil mir das Geld was ich für mich ausgebe dann wieder zu schade ist. Man könnte es ja für anderes ausgeben.
Bis vor kurzen habe ich all das in mich reingefressen, letzte Woche habe ich mich zum ersten Mal meinen besten Freund geöffnet der bis dahin dachte das ich eine starke Frau bin der alles gelingt was sie will. Meiner besten Freundin kann ich all diese Dinge nicht erzählen weil sie leider ein Mensch ist der Schwächen anderer ausnutzt.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter und bin richtig am Ende. Morgens aufzustehen bedeutet Kraft, den Haushalt zu machen bedeutet Kraft zur Arbeit zu gehen (ich hab mir in meinem Beruf eine Teilzeitstelle gesucht) bedeutet auch Kraft. All das bedeutet Kraft, Kraft die ich fast nicht mehr habe. Immer mehr zurück ziehen will und kann ich nicht mehr, aber immer Stark zu sein für andere kann ich auch nicht mehr.
Ich weiß das ihr mir keine besonderen Ratschläge geben könnt, aber ich hatte gehofft das ich vielleicht ein wenig Zuspruch bekomme.