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Homosexualität = Sexuelle Störung??


04.05.2008 03:10
HiddenNickname
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Durch dieses wunderbare Forum bin ich auf einen Blog und durch diesen auf folgenden Artikel der "Welt Online" gestoßen...

http://www.welt.de/wissen [...] gen.html
Zitat
Experten sehen Zunahme sexueller Störungen
Jeder dritte Deutsche leidet Sexualmedizinern zufolge im Laufe seines Lebens an einer längeren sexuellen Störung: Besorgt zeigen sich die Experten insbesondere über die starke Zunahme von sexuellen Identitätsstörungen bei Jugendlichen. Bei der Betreuung der Patienten gebe es zudem eklatante Versorgungslücken.
[...]
Trotz Zunahme bleibe die sexuelle Identitätsstörung jedoch ein Randproblem, sagte Beier. Statistisch tauchen diese Fälle ein bis drei Mal unter 100.000 Menschen auf. 10 bis 20 Mal häufiger gebe es die sogenannten Präferenzstörungen wie Homosexualität oder Pädophilie. Beide Störungen seien über die Jahrzehnte konstant und offenbar auch in jeder Gesellschaft ähnlich verbreitet. Und immer gelte dabei: Nach der Pubertät ändere sich die sexuelle Orientierung nie mehr.
[...][/...][/...]


Was meint ihr? Sexuelle Präferenzstörung wie Homosexualität oder Pädophilie?? Das in einem Atemzug zu nennen :shock: ??

Bin auf eure Meinungen gespannt!
Achja, vielleicht wäre es sinnvoll den Artikel bis dahin vollständig zu lesen, oder ihn zumindest zu überfliegen...

Ich selbst finde es allerdings schon allerhand, Homosexualität ja eigentlich schon gleichzusetzen mit Pädophilie und das dann noch nichteinmal näher zu erläutern, denn in dem Fall halte ich eine Begründung schon für angebracht.

...und deswegen habe ich grad mal recherchiert:
Begriffsklärung der "Sexuellen Präferenzstörung":
ZitatHinter dem Ersatz des Begriffs der Perversion durch den Begriff der sexuellen Präferenzstörung in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) steht auch eine geänderte Denkweise. Nur die Formen von bizarren Fantasien, Antriebe und Handlungsweisen sollen „pathologisiert“ (als Störung klassifiziert) werden, die kein Einzelereignis geblieben sind (mehr als 6 Monate anhielten) und wirkliches (nicht nur gespieltes) Leid im Anderen hervorriefen, beziehungsweise überhaupt sich an nicht einwilligungsfähige Partner richten.

Quelle: http://64.233.183.104/search?q=cacheT6q1NmT_AkJ:zpm.uke.uni-hambur g.de/d/Berner2005Wandel2.doc+w as+ist+pr%C3%A4ferenzst%C3%B6r ung&hl=de&ct=clnk& cd=1&gl=de
:shock:
Also wenn diese Definition stimmt, und davon gehe ich aus, siehe z.B. Wikipedia unter "Perversion", dann sollte die "Welt" sich mal überlegen dem Journalisten einen neuen Einsatzbereich als das Schreiben von Artikeln zu suchen! Und dieser mein Beitrag ist damit fast schon überflüssig, zumindest was die Frage nach euren Gedanken dazu angeht.

Aber interessant ist es ja vielleicht doch für die eine oder andere, zu sehen, was die "Welt" so verzapft. Dachte bisher die sei recht seriös.

editiert am 04.05.2008 03:15 melden

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04.05.2008 06:03
04.05.2008 05:45
04.05.2008 04:40
editiert am 04.05.2008 04:40 melden kommentieren

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