Hund sucht Heim DRINGEND!!!
Der Hund meines Bruders sucht dringend ein HUNDEERFAHRENES zu Hause im Raum FREIBURG (Baden-Württemberg)
Mit hundeerfahren meine ich nicht dass man über Jahre unproblematische Hunde hatte mit denen mal problemlos alles einfach so machen konnte.
Es geht um Snoopy, einen ca. 3 jährigen Englischen Setter (grosser Jagdhund mit leichtem Jagdtrieb, d.h. er geht Vögeln und Eichhörnchen nach, lässt sich aber abrufen)
Er kam als abgemagerter, teilweise haarloser Tierheimhund aus Spanien, lebt seit 2 Jahren in der Familie meines Bruders.
Hat noch mässige Angst vor Männern und wird zunehmend aggressiver den Kindern gegenüber die ihn allerdings NICHT ÄRGERN oder provozieren. Er hat bereits nach ihnen geschnappt.
Das "Problem" ist:
Snoopy sieht sich in der Rangordnung über den Kindern solange sie IM HAUS sind. Draussen ist alles kein Problem. Da ist er der freundlichste Hund, vordert die Kinder zum Spielen und Schmusen auf.
Sobald die Räumlichkeiten beengter sind und sie auch nur an ihm vorbeigehen, oder vom Tisch aufstehen knurrt er sie an und "geht sie an". D. h. er springt knurrend und bellend auf sie zu.
Teilweise will er mit ihnen auch im Haus schmusen und spielen, dann aber knurrt und bellt er sie wieder an, wenn sie lediglich an ihm vorbei aus dem Zimmer laufen. Er ist für die Kinder nicht berechenbar, nicht mal für die Eltern.
Snoopy ist ein ängstlicher Hund dem gezeigt werden muss das man alles im Griff hat und er sich um nichts kümmern braucht, dann wird er zunehmend entspannter. Er darf im Haus nicht "wachen", d.h. anschlagen wenn es klingelt, etc.
Wenn man ihm zeigt dass man die Sache überblickt und das es nicht seine Aufgabe ist gebärdet er sich total entspannt und ruhig zu Hause.
Ich hatte ihn mal für 10 Tage als Urlaubshund und da war nix mit knurren etc. weil ich ihn liebevoll konsequent immer wieder auf seinen Platz geschickt habe und ihm mit "Nein" das Bellen beim Klingeln "verbot". Das klappte alles recht gut.
Allerdings hab ich Katzen und ich kann nicht dauerhaft Hund und Katzen von Zimmer zu Zimmer umschichten um allen gerecht zu werden. Das ging für diese 10 Tage aber nicht auf Dauer.
Snoopy braucht einen hundeerfahrenen Haushalt.
-Er ist ängstlich.
-Leichter jagdtrieb, kommt aber auf Rufen/Pfiff
-ist vermutlich auf seinem blauen Auge (das andere ist braun) blind bzw. seheingeschränkt und evtl auch auf der selben Seite taub, bzw. hört schlechter
das äussert sich so dass wenn man auf einer Treppe hoch oben steht und ihn ruft er nicht einsortieren kann WOHER der Ruf denn kam, er sucht unten und schaut nicht hoch. Draussen im ebenen Gelände hört er auf Rufen/Pfiff, auch auf geflüstertes "Sitz" "Platz", etc. wenn er vor einem steht... Er kann nur die "oben" Richtung nicht lokalisieren.
- Hat sicherlich eine leichte HD (Hüftdysplasie)
- Futterunverträglichkeit auf handelsübliches Futter.
Er darf Lamm, Reis, Kartoffeln, Sahne
Das Futter ist über den Tierarzt zu beziehen.
Auf alles andere reagiert er. Sprich Durchfall, Fell wird stumpf und er ist superunausgeglichen, erschreckt sich wegen jedem Scheiss und wird latent aggresiv, weil´s ihm halt nicht gut geht.
Er ist:
- intelligent
- gelehrig
- aufmerksam
- sensibel
- spielfreudig
- lebenslustig
- kann 4 Stunden alleine bleiben
- kann ohne Leine laufen gelassen werden
- fährt gerne Auto
- lässt sich gerne bürsten
- sogar baden/abduschen ist kein Problem das duldet er wie ein armes kleines Lämmchen
- wachsam (eignet sich aber eben nicht als Wachhund weil er sich dann auch gegen Familie/Besuch richtet)
- die Schmusebacke vor dem Herrn (nur halt nur bedingt mit Kindern im Haus/Wohnung, oder Männern ... da sucht er sich aus wem er vertraut)
hat eine Grunderziehung:
Sitz
Platz
Fuss
bleib
komm
Pfötchen geben, sogar alles zweisprachig (Englisch)da Frauchen Engländerin ist.
-Sitz, platz, bleib, komm auch auf Handzeichen
Er ist ein leichter Kontrollfreak, da er ängstlich ist.
d.h. er ist am liebsten mitten im Geschehen, was keinesfalls gut ist, da er sonst anfängt zu wachen und "sich wichtig nimmt", d.h. er sucht sich einen Job und den führt er dann gewissenhaft aus. Sprich, bewegt sich irgendwer in SEINEM Territorium wird er angeknurrt und angebellt. Das kann auch Besuch sein... Jeder Besuch, auch wenn er schon im Haus ist und er ihn bereits freundlich begrüsst hat. Bewegt der sich dann im Haus und Snoopy erschreckt, was er oft tut, dann knurrt und bellt er wieder und geht denjenigen an.
Ich weiss das er das nicht tut wenn man ihm zeigt dass man selbst zu Hause den totalen Überblick hat und er sich nicht darum kümmern muss, weil er das alles bei mir zu Hause nicht tat, auch als Besuch kam. Er soll auf seinem Platz liegen bleiben und nicht bellen wenn jemand kommt, dann geht alles total gut.
Die Familie meines Bruders ist zu quirlig für diesen Hund.
Sie haben ALLES versucht.
Tierarzt: Behebung der Futtermittelunverträglichkeit
Kontrolle von Augen und Gehör
Homöopathie um Ängste zu nehmen
Bachblüten
Privatstunden zu Hause mit kompetendem Hundetrainer
Tierpsychologin etc.
Konsequentes Üben, üben, üben...
Mitlerweile sagt die Tiertrainerin dass die Kinder nichts an ihm machen dürfen. Was auch so ist.
Aber es tritt keinerlei Besserung ein.
Sie versuchen es seit sie ihn haben dass es funktioniert.
Aber es klappt nicht.
Snoopy braucht:
-Ausgeglichene, hundeerfahrene Menschen, vorzugsweise Frauen ohne Kinder oder wenn dann mit älteren HUNDEERFAHRENE Kindern. Schätzungsweise ab 12 oder so. Meine Nichten sind 7 und 9... fast auf augenhöhe wenn er sich hochstellt, bzw. sie angeht... das geht gar nicht!
- Er braucht "Kopfarbeit".
Da er ein Jagdhund ist macht er begeistert "Suchspiele" im Freien mit Fährtenlegen, Leckerli vor ihm verstecken, etc. hat er das nicht geht er vermehrt den Vögeln nach und sucht sich seine Beschäftigung eben selbst...
Snoopy ist wirklich, ehrlich ein toller Hund, wenn keine Kinder da sind. Aber man muss mit ihm "arbeiten".
Wenn jemand sich zutraut diesen wirklich liebenswerten Hund zu nehmen oder jemanden weiss, dann bitte bitte dringend Bescheid sagen!
Ich will ihm ersparen wieder im Tierheim zu landen wo dann evtl. nicht alle Informationen weitergegeben werden, es wieder eine zeitlang gut geht und er dann wieder und wieder im Tierheim landet, bis er schliesslich jeden beisst...
Wie gesagt, ich kann ihn nicht nehmen weil er sonst meine Katzen "auffrisst"...
Danke für Eure Mithilfe
Mit hundeerfahren meine ich nicht dass man über Jahre unproblematische Hunde hatte mit denen mal problemlos alles einfach so machen konnte.
Es geht um Snoopy, einen ca. 3 jährigen Englischen Setter (grosser Jagdhund mit leichtem Jagdtrieb, d.h. er geht Vögeln und Eichhörnchen nach, lässt sich aber abrufen)
Er kam als abgemagerter, teilweise haarloser Tierheimhund aus Spanien, lebt seit 2 Jahren in der Familie meines Bruders.
Hat noch mässige Angst vor Männern und wird zunehmend aggressiver den Kindern gegenüber die ihn allerdings NICHT ÄRGERN oder provozieren. Er hat bereits nach ihnen geschnappt.
Das "Problem" ist:
Snoopy sieht sich in der Rangordnung über den Kindern solange sie IM HAUS sind. Draussen ist alles kein Problem. Da ist er der freundlichste Hund, vordert die Kinder zum Spielen und Schmusen auf.
Sobald die Räumlichkeiten beengter sind und sie auch nur an ihm vorbeigehen, oder vom Tisch aufstehen knurrt er sie an und "geht sie an". D. h. er springt knurrend und bellend auf sie zu.
Teilweise will er mit ihnen auch im Haus schmusen und spielen, dann aber knurrt und bellt er sie wieder an, wenn sie lediglich an ihm vorbei aus dem Zimmer laufen. Er ist für die Kinder nicht berechenbar, nicht mal für die Eltern.
Snoopy ist ein ängstlicher Hund dem gezeigt werden muss das man alles im Griff hat und er sich um nichts kümmern braucht, dann wird er zunehmend entspannter. Er darf im Haus nicht "wachen", d.h. anschlagen wenn es klingelt, etc.
Wenn man ihm zeigt dass man die Sache überblickt und das es nicht seine Aufgabe ist gebärdet er sich total entspannt und ruhig zu Hause.
Ich hatte ihn mal für 10 Tage als Urlaubshund und da war nix mit knurren etc. weil ich ihn liebevoll konsequent immer wieder auf seinen Platz geschickt habe und ihm mit "Nein" das Bellen beim Klingeln "verbot". Das klappte alles recht gut.
Allerdings hab ich Katzen und ich kann nicht dauerhaft Hund und Katzen von Zimmer zu Zimmer umschichten um allen gerecht zu werden. Das ging für diese 10 Tage aber nicht auf Dauer.
Snoopy braucht einen hundeerfahrenen Haushalt.
-Er ist ängstlich.
-Leichter jagdtrieb, kommt aber auf Rufen/Pfiff
-ist vermutlich auf seinem blauen Auge (das andere ist braun) blind bzw. seheingeschränkt und evtl auch auf der selben Seite taub, bzw. hört schlechter
das äussert sich so dass wenn man auf einer Treppe hoch oben steht und ihn ruft er nicht einsortieren kann WOHER der Ruf denn kam, er sucht unten und schaut nicht hoch. Draussen im ebenen Gelände hört er auf Rufen/Pfiff, auch auf geflüstertes "Sitz" "Platz", etc. wenn er vor einem steht... Er kann nur die "oben" Richtung nicht lokalisieren.
- Hat sicherlich eine leichte HD (Hüftdysplasie)
- Futterunverträglichkeit auf handelsübliches Futter.
Er darf Lamm, Reis, Kartoffeln, Sahne
Das Futter ist über den Tierarzt zu beziehen.
Auf alles andere reagiert er. Sprich Durchfall, Fell wird stumpf und er ist superunausgeglichen, erschreckt sich wegen jedem Scheiss und wird latent aggresiv, weil´s ihm halt nicht gut geht.
Er ist:
- intelligent
- gelehrig
- aufmerksam
- sensibel
- spielfreudig
- lebenslustig
- kann 4 Stunden alleine bleiben
- kann ohne Leine laufen gelassen werden
- fährt gerne Auto
- lässt sich gerne bürsten
- sogar baden/abduschen ist kein Problem das duldet er wie ein armes kleines Lämmchen
- wachsam (eignet sich aber eben nicht als Wachhund weil er sich dann auch gegen Familie/Besuch richtet)
- die Schmusebacke vor dem Herrn (nur halt nur bedingt mit Kindern im Haus/Wohnung, oder Männern ... da sucht er sich aus wem er vertraut)
hat eine Grunderziehung:
Sitz
Platz
Fuss
bleib
komm
Pfötchen geben, sogar alles zweisprachig (Englisch)da Frauchen Engländerin ist.
-Sitz, platz, bleib, komm auch auf Handzeichen
Er ist ein leichter Kontrollfreak, da er ängstlich ist.
d.h. er ist am liebsten mitten im Geschehen, was keinesfalls gut ist, da er sonst anfängt zu wachen und "sich wichtig nimmt", d.h. er sucht sich einen Job und den führt er dann gewissenhaft aus. Sprich, bewegt sich irgendwer in SEINEM Territorium wird er angeknurrt und angebellt. Das kann auch Besuch sein... Jeder Besuch, auch wenn er schon im Haus ist und er ihn bereits freundlich begrüsst hat. Bewegt der sich dann im Haus und Snoopy erschreckt, was er oft tut, dann knurrt und bellt er wieder und geht denjenigen an.
Ich weiss das er das nicht tut wenn man ihm zeigt dass man selbst zu Hause den totalen Überblick hat und er sich nicht darum kümmern muss, weil er das alles bei mir zu Hause nicht tat, auch als Besuch kam. Er soll auf seinem Platz liegen bleiben und nicht bellen wenn jemand kommt, dann geht alles total gut.
Die Familie meines Bruders ist zu quirlig für diesen Hund.
Sie haben ALLES versucht.
Tierarzt: Behebung der Futtermittelunverträglichkeit
Kontrolle von Augen und Gehör
Homöopathie um Ängste zu nehmen
Bachblüten
Privatstunden zu Hause mit kompetendem Hundetrainer
Tierpsychologin etc.
Konsequentes Üben, üben, üben...
Mitlerweile sagt die Tiertrainerin dass die Kinder nichts an ihm machen dürfen. Was auch so ist.
Aber es tritt keinerlei Besserung ein.
Sie versuchen es seit sie ihn haben dass es funktioniert.
Aber es klappt nicht.
Snoopy braucht:
-Ausgeglichene, hundeerfahrene Menschen, vorzugsweise Frauen ohne Kinder oder wenn dann mit älteren HUNDEERFAHRENE Kindern. Schätzungsweise ab 12 oder so. Meine Nichten sind 7 und 9... fast auf augenhöhe wenn er sich hochstellt, bzw. sie angeht... das geht gar nicht!
- Er braucht "Kopfarbeit".
Da er ein Jagdhund ist macht er begeistert "Suchspiele" im Freien mit Fährtenlegen, Leckerli vor ihm verstecken, etc. hat er das nicht geht er vermehrt den Vögeln nach und sucht sich seine Beschäftigung eben selbst...
Snoopy ist wirklich, ehrlich ein toller Hund, wenn keine Kinder da sind. Aber man muss mit ihm "arbeiten".
Wenn jemand sich zutraut diesen wirklich liebenswerten Hund zu nehmen oder jemanden weiss, dann bitte bitte dringend Bescheid sagen!
Ich will ihm ersparen wieder im Tierheim zu landen wo dann evtl. nicht alle Informationen weitergegeben werden, es wieder eine zeitlang gut geht und er dann wieder und wieder im Tierheim landet, bis er schliesslich jeden beisst...
Wie gesagt, ich kann ihn nicht nehmen weil er sonst meine Katzen "auffrisst"...
Danke für Eure Mithilfe