Kind des Windes
Es ist Nacht. Eine Nacht ohne Sterne. Bis vor kurzem warst du noch bei mir. Der süße Geschmack deines Speichels prickelt noch erwartungsvoll auf meinen Lippen, wartet auf Bilder und Gedanken meines Kopfes, Assoziationen mit Früchten, Weinen – all die süßen Dinge dieser Welt. Und doch wird nie eine Erinnerung dieselbe sein wie die an dich. Meine Haut kühlt langsam unter der nächtlichen Brise, die mir vom See entgegen weht. Du hast meinen Körper in Brand gesteckt, doch nun ziehen einzelne, glühende Funken durch meine Adern. Ich kann sie sehen, sie drohen zu erfrieren, wenn du nicht bei mir bist.
Komm zurück zu mir, wispere ich lautlos in die Nacht, in die Tiefen des Sees… in die Strahlen des vollen Mondes, der wie ein Wächter über mir thront. Die Sterne sind mit dir verschwunden, das Bild der Liebenden zerrissen. Ich habe in einer Lüge gelebt. Bist du deshalb verschwunden? Wie ein Stern, der irgendwann verglüht? Ich möchte dich noch einmal leuchten sehen, wie das Leuchten deiner Augen. Alles riecht nach dir. Ich halte inne, nehme alles in mir auf, Erinnerungen, Sehnsüchte, Träume. Ich halte deinen Geist in meinen Armen, kann dich nicht sehen… aber spüren.
Ich weiß es noch… wie sanft hast du mich geküsst. Weitergetrieben, wie ein Schiff auf hoher See. Über uns der Himmel- unter uns das Meer. Ich tauche mit dir ein. Unser Lager ist der Sternenhimmel, sanft bedeckt die nackte Haut. So liegst du da, ich wärme dich… dein heißer Atem an meiner Haut. Spürend, wie er abperlt und an mir verdampft. Ich frage dich im Stillen, was du mit mir machst… warum machst du mich verrückt? Warum kann ich nur noch an dich denken?
Du liegst da und schweigst… dein Lächeln verrät mir so unendlich viel. Möchte gefangen sein in deinem Körper, in deiner Sinnlichkeit. Ich sehe tief in deine Augen, muss weinen bei dieser Schönheit die sich mir offenbart. Wie groß ist mein Begehr, mich in dir zu vergraben, eins mit zu dir sein, wie trocken ist schon meine Kehle, die sich nach dir stumm geschrieen hat. Meine Hand streicht über deine frierende Haut, so schön und blass… das Gesicht an dein feuerrotes Haar geschmiegt, innerlich wünschend, dass dieser Moment niemals mehr verstreicht… egal was passiert. Ich wünsche mir, dein zu sein… doch dann… musst du gehen. Bist wie der Wind, der weht wohin es ihm beliebt. Du bist stolz, verschlossen- und kannst so zärtlich sein, zugänglich… wie ein Traum, den ich so oft träumte; aber kaum wagte, jemals die Augen wieder zu öffnen. Jetzt, wo sie geöffnet sind, sehe ich dich so deutlich vor mir… und möchte nicht mehr von dir lassen. Doch du bist ein Kind des Windes… du lässt ab von mir und läufst zu den Sternen- lässt mich zurück. Und was am ende bleibt… ist die Hoffnung auf wiederkehr…
To be continued…?
(15-08-2004)
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dedicated to you...
Komm zurück zu mir, wispere ich lautlos in die Nacht, in die Tiefen des Sees… in die Strahlen des vollen Mondes, der wie ein Wächter über mir thront. Die Sterne sind mit dir verschwunden, das Bild der Liebenden zerrissen. Ich habe in einer Lüge gelebt. Bist du deshalb verschwunden? Wie ein Stern, der irgendwann verglüht? Ich möchte dich noch einmal leuchten sehen, wie das Leuchten deiner Augen. Alles riecht nach dir. Ich halte inne, nehme alles in mir auf, Erinnerungen, Sehnsüchte, Träume. Ich halte deinen Geist in meinen Armen, kann dich nicht sehen… aber spüren.
Ich weiß es noch… wie sanft hast du mich geküsst. Weitergetrieben, wie ein Schiff auf hoher See. Über uns der Himmel- unter uns das Meer. Ich tauche mit dir ein. Unser Lager ist der Sternenhimmel, sanft bedeckt die nackte Haut. So liegst du da, ich wärme dich… dein heißer Atem an meiner Haut. Spürend, wie er abperlt und an mir verdampft. Ich frage dich im Stillen, was du mit mir machst… warum machst du mich verrückt? Warum kann ich nur noch an dich denken?
Du liegst da und schweigst… dein Lächeln verrät mir so unendlich viel. Möchte gefangen sein in deinem Körper, in deiner Sinnlichkeit. Ich sehe tief in deine Augen, muss weinen bei dieser Schönheit die sich mir offenbart. Wie groß ist mein Begehr, mich in dir zu vergraben, eins mit zu dir sein, wie trocken ist schon meine Kehle, die sich nach dir stumm geschrieen hat. Meine Hand streicht über deine frierende Haut, so schön und blass… das Gesicht an dein feuerrotes Haar geschmiegt, innerlich wünschend, dass dieser Moment niemals mehr verstreicht… egal was passiert. Ich wünsche mir, dein zu sein… doch dann… musst du gehen. Bist wie der Wind, der weht wohin es ihm beliebt. Du bist stolz, verschlossen- und kannst so zärtlich sein, zugänglich… wie ein Traum, den ich so oft träumte; aber kaum wagte, jemals die Augen wieder zu öffnen. Jetzt, wo sie geöffnet sind, sehe ich dich so deutlich vor mir… und möchte nicht mehr von dir lassen. Doch du bist ein Kind des Windes… du lässt ab von mir und läufst zu den Sternen- lässt mich zurück. Und was am ende bleibt… ist die Hoffnung auf wiederkehr…
To be continued…?
(15-08-2004)
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