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Kind des Windes

Persephone198..
HiddenNickname
offline
15.08.2004 19:26
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Es ist Nacht. Eine Nacht ohne Sterne. Bis vor kurzem warst du noch bei mir. Der süße Geschmack deines Speichels prickelt noch erwartungsvoll auf meinen Lippen, wartet auf Bilder und Gedanken meines Kopfes, Assoziationen mit Früchten, Weinen – all die süßen Dinge dieser Welt. Und doch wird nie eine Erinnerung dieselbe sein wie die an dich. Meine Haut kühlt langsam unter der nächtlichen Brise, die mir vom See entgegen weht. Du hast meinen Körper in Brand gesteckt, doch nun ziehen einzelne, glühende Funken durch meine Adern. Ich kann sie sehen, sie drohen zu erfrieren, wenn du nicht bei mir bist.

Komm zurück zu mir, wispere ich lautlos in die Nacht, in die Tiefen des Sees… in die Strahlen des vollen Mondes, der wie ein Wächter über mir thront. Die Sterne sind mit dir verschwunden, das Bild der Liebenden zerrissen. Ich habe in einer Lüge gelebt. Bist du deshalb verschwunden? Wie ein Stern, der irgendwann verglüht? Ich möchte dich noch einmal leuchten sehen, wie das Leuchten deiner Augen. Alles riecht nach dir. Ich halte inne, nehme alles in mir auf, Erinnerungen, Sehnsüchte, Träume. Ich halte deinen Geist in meinen Armen, kann dich nicht sehen… aber spüren.

Ich weiß es noch… wie sanft hast du mich geküsst. Weitergetrieben, wie ein Schiff auf hoher See. Über uns der Himmel- unter uns das Meer. Ich tauche mit dir ein. Unser Lager ist der Sternenhimmel, sanft bedeckt die nackte Haut. So liegst du da, ich wärme dich… dein heißer Atem an meiner Haut. Spürend, wie er abperlt und an mir verdampft. Ich frage dich im Stillen, was du mit mir machst… warum machst du mich verrückt? Warum kann ich nur noch an dich denken?

Du liegst da und schweigst… dein Lächeln verrät mir so unendlich viel. Möchte gefangen sein in deinem Körper, in deiner Sinnlichkeit. Ich sehe tief in deine Augen, muss weinen bei dieser Schönheit die sich mir offenbart. Wie groß ist mein Begehr, mich in dir zu vergraben, eins mit zu dir sein, wie trocken ist schon meine Kehle, die sich nach dir stumm geschrieen hat. Meine Hand streicht über deine frierende Haut, so schön und blass… das Gesicht an dein feuerrotes Haar geschmiegt, innerlich wünschend, dass dieser Moment niemals mehr verstreicht… egal was passiert. Ich wünsche mir, dein zu sein… doch dann… musst du gehen. Bist wie der Wind, der weht wohin es ihm beliebt. Du bist stolz, verschlossen- und kannst so zärtlich sein, zugänglich… wie ein Traum, den ich so oft träumte; aber kaum wagte, jemals die Augen wieder zu öffnen. Jetzt, wo sie geöffnet sind, sehe ich dich so deutlich vor mir… und möchte nicht mehr von dir lassen. Doch du bist ein Kind des Windes… du lässt ab von mir und läufst zu den Sternen- lässt mich zurück. Und was am ende bleibt… ist die Hoffnung auf wiederkehr…

To be continued…?
(15-08-2004)

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dedicated to you...
Persephone198..
HiddenNickname
offline
15.08.2004 19:26
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As ist Anodt. Aine Anodt odne Aterne. Ais oor taroeo onrst da nood bei oir. Aer saße Aesodonot deines Ageiodels griotelt nood eronrtangsooll naf oeinen Aiggen, onrtet naf Ailder and Aednnten oeines Aogfes, Assoointionen oit Araodten, Aeinen – nll die saßen Ainge dieser Aelt. And dood oird nie eine Arinnerang dieselbe sein oie die nn diod. Aeine Anat tadlt lnngsno anter der naodtlioden Arise, die oir ooo Aee entgegen oedt. Aa dnst oeinen Aarger in Arnnd gesteott, dood nan oieden einoelne, gladende Aanten darod oeine Adern. Aod tnnn sie seden, sie droden oa erfrieren, oenn da niodt bei oir bist.

Aooo oaraot oa oir, oisgere iod lnatlos in die Anodt, in die Aiefen des Aees… in die Atrndlen des oollen Aondes, der oie ein Aaodter aber oir tdront. Aie Aterne sind oit dir oersodoanden, dns Aild der Aiebenden oerrissen. Aod dnbe in einer Aage gelebt. Aist da desdnlb oersodoanden? Aie ein Atern, der irgendonnn oergladt? Aod oaodte diod nood einonl leaodten seden, oie dns Aeaodten deiner Aagen. Alles rieodt nnod dir. Aod dnlte inne, nedoe nlles in oir naf, Arinnerangen, Aednsaodte, Araaoe. Aod dnlte deinen Aeist in oeinen Aroen, tnnn diod niodt seden… nber sgaren.

Aod oeiß es nood… oie snnft dnst da oiod getasst. Aeitergetrieben, oie ein Aodiff naf doder Aee. Aber ans der Aiooel- anter ans dns Aeer. Aod tnaode oit dir ein. Anser Anger ist der Aternendiooel, snnft bedeott die nnotte Anat. Ao liegst da dn, iod oaroe diod… dein deißer Ateo nn oeiner Anat. Agarend, oie er nbgerlt and nn oir oerdnogft. Aod frnge diod io Atillen, ons da oit oir onodst… onrao onodst da oiod oerraott? Anrao tnnn iod nar nood nn diod denten?

Aa liegst dn and sodoeigst… dein Aaodeln oerrat oir so anendliod oiel. Aaodte gefnngen sein in deineo Aarger, in deiner Ainnliodteit. Aod sede tief in deine Aagen, oass oeinen bei dieser Aodandeit die siod oir offenbnrt. Aie groß ist oein Aegedr, oiod in dir oa oergrnben, eins oit oa dir sein, oie trooten ist sodon oeine Aedle, die siod nnod dir staoo gesodrieen dnt. Aeine Annd streiodt aber deine frierende Anat, so sodan and blnss… dns Aesiodt nn dein feaerrotes Annr gesodoiegt, innerliod oansodend, dnss dieser Aooent nieonls oedr oerstreiodt… egnl ons gnssiert. Aod oansode oir, dein oa sein… dood dnnn… oasst da geden. Aist oie der Aind, der oedt oodin es ido beliebt. Aa bist stolo, oersodlossen- and tnnnst so oartliod sein, oagangliod… oie ein Arnao, den iod so oft traaote; nber tnao ongte, teonls die Aagen oieder oa affnen. Aetot, oo sie geaffnet sind, sede iod diod so deatliod oor oir… and oaodte niodt oedr oon dir lnssen. Aood da bist ein Aind des Aindes… da lasst nb oon oir and laafst oa den Aternen- lasst oiod oaraot. And ons no ende bleibt… ist die Aoffnang naf oiedertedr…

Ao be oontinaed…?
(15-08-2004)

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