Lesbisch sein befremdet andere?
Da sitzt man mit einer Gruppe bunt gemischter Leute beisammen, spricht ganz selbstverständlich in der Unterhaltung mit dem Hetero-Pärchen neben einem von seiner Partnerin,das Pärchen nickt lächelnd, man lässt kleine Erzählungen aus der lesbischen Lebenswelt, in der man sich nun mal befindet einfließen und öffnet sich ein Stück, man unterhält sich weiter, das Pärchen gibt eigene Geschichten zum Besten und das Gespräch wird immer offener, persönlicher und ja, eigentlich anregender.
Und irgendwann, dann, langsam kommt das schleichende Gefühl auf, als die Worte Lesbisch/ Schwul/Bi/ Trans/ Queer/Homo öfter gefallen sind, dass da mehr und mehr so eine Art komisches Stillschweigen oder peinliches Berührtsein beim Hetero-Pärchen entstanden ist.
Vielleicht ist es auch nur ein falscher Eindruck, die eigene Angst, den Leuten vor den Kopf zu stoßen, doch ich werd manchmal das Gefühl nicht los, dass das direkte Benennen der Tatsachen des Lesbisch-Seins andere Menschen irgendwie befremdet, ja teils sogar abstößt? Selbst wenn sie vermeintlich total offen sind und kein Problem "damit" haben??? Ich falle nicht mit der Tür ins Haus, mir geht es hier wirklich um das offen drüber reden in einem langsam aufgebauten Gespräch, nicht ex und hopp ...
Meine Frage: Kennt das jemand? Sind solche Eindrücke eher eigene Ängste oder vielleicht berechtigt? Können manche Menschen mit direkten Benennungen schlecht umgehen? Was macht das Wort Lesbe aus, dass man sich danach manchmal so komisch fühlt, wenn man es in der Gegenwart anderer ganz frei ausgesprochen hat?
Ich merke, wie stark heterosexuelle Bilder und Welten auf einen wirken können, auch wenn man ganz selbstverständlich von sich als Frauenpaar erzählt und dass man als lesbisch lebende Frau nie so "normal" sein wird, wie das heterosexuelle Pärchen neben einem. Sind jetzt alles ganz persönliche Eindrücke, aber manchmal find ich es einfach krass, wenn ich so spüre, wie unselbstverständlich meine Welt für andere ist und wie schwer begreiflich zu machen sie ist.
Und irgendwann, dann, langsam kommt das schleichende Gefühl auf, als die Worte Lesbisch/ Schwul/Bi/ Trans/ Queer/Homo öfter gefallen sind, dass da mehr und mehr so eine Art komisches Stillschweigen oder peinliches Berührtsein beim Hetero-Pärchen entstanden ist.
Vielleicht ist es auch nur ein falscher Eindruck, die eigene Angst, den Leuten vor den Kopf zu stoßen, doch ich werd manchmal das Gefühl nicht los, dass das direkte Benennen der Tatsachen des Lesbisch-Seins andere Menschen irgendwie befremdet, ja teils sogar abstößt? Selbst wenn sie vermeintlich total offen sind und kein Problem "damit" haben??? Ich falle nicht mit der Tür ins Haus, mir geht es hier wirklich um das offen drüber reden in einem langsam aufgebauten Gespräch, nicht ex und hopp ...
Meine Frage: Kennt das jemand? Sind solche Eindrücke eher eigene Ängste oder vielleicht berechtigt? Können manche Menschen mit direkten Benennungen schlecht umgehen? Was macht das Wort Lesbe aus, dass man sich danach manchmal so komisch fühlt, wenn man es in der Gegenwart anderer ganz frei ausgesprochen hat?
Ich merke, wie stark heterosexuelle Bilder und Welten auf einen wirken können, auch wenn man ganz selbstverständlich von sich als Frauenpaar erzählt und dass man als lesbisch lebende Frau nie so "normal" sein wird, wie das heterosexuelle Pärchen neben einem. Sind jetzt alles ganz persönliche Eindrücke, aber manchmal find ich es einfach krass, wenn ich so spüre, wie unselbstverständlich meine Welt für andere ist und wie schwer begreiflich zu machen sie ist.