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Forum » Pinnwand » ThreadMahnwache zur Hubertusmesse in Mainz
30.10.2012 11:02
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0 Liebe Freunde der Tiere, die Zeit der Hubertusmessen hat begonnen! Vorwiegend die katholische Kirche erteilt alljährlich den Jägern den Segen für ihr Tun und Handeln. Am 3. November 2012 findet im Mainzer Dom um 17 Uhr eine Hubertusmesse statt. pro iure animalis organisiert zu diesem Anlass eine Mahnwache. Wir laden zu der Mahnwache alle Menschen ein, die ihren Protest gegen das Ritual der Hubertusmessen zum Ausdruck bringen wollen. Wir hoffen auf rege Beteiligung! Anmerkungen zu Hubertusmessen Als kleine Hintergrundinformation, im Vorgriff auf unsere Mahnwache zur Hubertusmesse am 3. November in Mainz, haben wir die wesentlichen Eckpunkte im Folgenden stichwortartig zusammengefasst. Am 3. November feiert die katholische Kirche einen Heiligen, zu dessen Wirken die historischen Daten konträr zu den heutigen Begründungen der Amtskirche stehen. Der heilige Hubertus - der Sage nach erschien dem Hubertus von Lüttich (um 655-727) bei der Jagd ein Hirsch mit einem leuchtenden Kreuz zwischen dem Geweih. Eine Stimme sprach: "Hubertus, warum verfolgst Du mich?" Hubertus erkannte in dem Hirsch die Verkörperung Christi - und entsagte der Jagd. Doch die Kirche erkor Hubertus zum Schutzpatron der Jäger und hält im Namen von Hubertus Messen ab, in denen die Legende ins Gegenteil verdreht, ja geradezu pervertiert wird. Heute werden in Hubertusmessen die Jäger, deren Waffen und deren mörderisches Freizeitvergnügen gesegnet. Zur Information: Jährlich werden in Deutschland ca. 5,5 Millionen Wildtiere von Jägern in Fallen gefangen, vergiftet, erschlagen und erschossen. Ein Großteil der Tiere verendet unter unsäglichen Qualen, da der Anteil der Fehlschüsse erheblich ist. Dabei steht keinesfalls die Nahrungsmittelbeschaffung im Vordergrund, sondern vielmehr die Hobby- und Spaßjagd; auch bleibt die "Jagd als Statussymbol" ein wichtiges Motiv. Bestes Beispiel hierfür ist die Auslandsjagd. Bei sogenannten Jagdreisen kann der Zahlungswillige sogar artengeschütze Tiere, wie z.B. Flußpferde etc., aus Freude am Töten erschiessen. Im Inland bringen Jäger in weiten Teilen das ökologische Gleichgewicht durcheinander, zumal ca. 95 % der handelnden Personen Freizeitjäger sind. Die schlechte Ausbildung - in Rheinland-Pfalz lässt sich der Jagdschein in 14 Tagen erlangen - bewirkt ein Übriges. Das Töten unserer Mitgeschöpfe unter dem Vorwand "Naturschutz" hat sich ein Großteil der grüngewandeten Damen und Herren zum Hobby und Sport erkoren. Das Ganze findet vor dem Hintergrund eines 75-jährigen Jagdgesetzes statt, das seit Zeiten Hermann Görings nahezu unverändert Gültigkeit hat. Verstöße gegen dieses Uraltgesetz werden von Behörden nur äußerst zögerlich im Bagatellbereich geahndet, da in den zuständigen Entscheidungsgremien häufig Jäger sitzen. Die geringfügigen Änderungen im Jagdgesetz stellen regelmässig eine Verbeugung vor der einflussreichen Jagdlobby dar. Der Kerngedanke des Christentums - Nächstenliebe im weitesten Sinne - wird somit heute durch die Hubertusmessen ad absurdum geführt. Protestieren Sie mit uns gegen diese Praxis der katholischen Kirche, gegen die Folgen der Jagd aus natur- und tierschutzrechtlicher Sicht und gegen das durch die Jagd verbreitete Leid unter unseren Mitgeschöpfen. Und vergessen Sie nicht: Am Samstag, den 3. November demonstrieren wir gegen die Hubertusmesse vor dem Mainzer Dom. Seien Sie mit dabei. Hier nähere Infos! Weitere Infos finden Sie hier: http://www.pro-iure-animalis.de/index.ph…=1139&Itemid=86 Herzliche Grüße für pro iure animalis Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos Weitere Infos unter: www.pro-iure-animalis.de Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten wollen, dann klicken Sie auf diesen Link. V.i.S.d.P.: Bornergasse 45 | 76829 Landau | 06341-899040 | hoos@pro-iure-animalis.de Kontakt: Dr. Gunter Bleibohm | bleibohm@pro-iure-animalis.de Harald Hoos | hoos@pro-iure-animalis.de ES SOLLTE SELBSTVERSTÄNDLICH SEIN, UNSEREM NUTZVIEH ZUMINDEST ZUM ZEITPUNKT DER TÖTUNG EINE BETÄUBUNG ZU GEWÄHREN. Das zumindest schulden wir der Zivilisation und unserem Gewissen. Gesetzlich vorgeschriebene Videoüberwachung europaweit an allen Schlachthöfen und Dokumentation der Fehlbetäubungen http://www.avaaz.org/de/petition/Gesetzl…bungen/?cOsihab
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