Nachgehangen
Den Gedanken auf der Spur, vor Gefühlen auf der Flucht. Mit weit geöffneten Augen sehe ich sie dahingehen und sterben, wo das zerbrochene Herz in Schweigen versinken möchte. In einem Moment schweb ich, im nächsten schon befinde ich mich im freien Fall ins tiefe, schwarze, dunkle Nichts. Hoffnungslos blicke ich gen Westen, der Blutspur eines Herzens folgend, welches einst mein Eigen war - und doch schleichend genommen und erstickt wurde.
Wo sind die Gefühle hin? Was ist nur geschehen? Zum ersten mal erlebe ich, was es heißt, in der Verwirrung zu leben. Allerdings auf der anderen Seite. Sie zu sehen und hinter ihre Maske zu blicken war erschreckend, und zugleich ein altes Bild. Abgekämpft, erschöpft, verworren, durcheinander auch im Kopf. Nichts gab es, was ich gefordert oder erwartet hätte. Noch nicht einmal ein Lächeln hätte ich verlangt. Aber eine weitere Zurückweisung - mit meinem Herzen in ihrer Hand - lässt den Prozess des Sterbens sich wiederholen. Es verletzt mehr als die Realität, dass sie mich loslassen musste, weil Gefühle vergingen. So schlägt es mich in die Flucht, mit den letzten Worten, welche sie von mir erhalten wird, und nehme Abschied, ohne dass sie es weiß oder merken wird. Gekommen aus dem Nichts und entglitten ins Nichts, so wird es sein, sie kann mich nicht vermissen. Denn wie überall war unsere kurze Zweisamkeit ein weiterer Zwischenhalt auf meiner Durchreise im Niemandsland.
- Ich weiß, es lässt sich blöd lesen und ist auch total unzusammenhängend. Ist nur eben so entstanden und wollte es loswerden. Greez Marr -
Wo sind die Gefühle hin? Was ist nur geschehen? Zum ersten mal erlebe ich, was es heißt, in der Verwirrung zu leben. Allerdings auf der anderen Seite. Sie zu sehen und hinter ihre Maske zu blicken war erschreckend, und zugleich ein altes Bild. Abgekämpft, erschöpft, verworren, durcheinander auch im Kopf. Nichts gab es, was ich gefordert oder erwartet hätte. Noch nicht einmal ein Lächeln hätte ich verlangt. Aber eine weitere Zurückweisung - mit meinem Herzen in ihrer Hand - lässt den Prozess des Sterbens sich wiederholen. Es verletzt mehr als die Realität, dass sie mich loslassen musste, weil Gefühle vergingen. So schlägt es mich in die Flucht, mit den letzten Worten, welche sie von mir erhalten wird, und nehme Abschied, ohne dass sie es weiß oder merken wird. Gekommen aus dem Nichts und entglitten ins Nichts, so wird es sein, sie kann mich nicht vermissen. Denn wie überall war unsere kurze Zweisamkeit ein weiterer Zwischenhalt auf meiner Durchreise im Niemandsland.
- Ich weiß, es lässt sich blöd lesen und ist auch total unzusammenhängend. Ist nur eben so entstanden und wollte es loswerden. Greez Marr -