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Psychotherapiepraxen pro Einwohner


01.01.2012 15:10
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Guten Tag und ein frohes Neues!

Diese Mail erreichte mich gerade und wird hiermit mal weitergegeben. Zur Zeit sind knapp die Hälfte der nötigen Stimmen erreicht.

Schöne Grüße
Miko

Neuberechnung der nötigen Verhältniszahlen von Psychotherapeuten je Einwohner

Die Petition kann noch bis zum 12. Januar 2012 unterschrieben werden.

Zur ePetition:
http://tinyurl.com/d55x78a

Dem Deutschen Bundestag liegt eine Petition vor: "Gesetzliche Krankenversicherung - Leistungen - Neuberechnung der Verhältniszahlen Psychotherapeut je Einwohner".

In Deutschland gibt es für psychisch kranke Menschen zu wenige Behandlungsplätze. Ein Patient wartet durchschnittlich drei Monate auf ein erstes Gespräch beim Psychotherapeuten. Deshalb muss die notwendige Zahl von Einwohnern je niedergelassenem Psychotherapeuten dringend neu berechnet werden. Während verschiedene Studien der Gesetzlichen Krankenkassen und der Psychotherapeutenkammer darauf hinweisen, dass die Anzahl von Personen, die psychotherapeutischer Hilfe bedürfen, zunimmt und es Aufgrund der Unterversorgung zu einem kontinuierlichen Anstieg der Arbeitsunfähigkeit und Frühberentungen aufgrund von psychischen Erkrankungen kommt, soll nun das bereits jetzt unzureichende Angebot von Psychotherapeuten mit Kassensitz reduziert werden.

Die aus den Praxisschließungen vermeintlich entstehenden Einsparungen werden schnell durch die Folgekosten zunichte gemacht werden. Hierzu gehören vermehrte, mit hohen Kosten verbundene stationäre Aufenthalte von Betroffenen in psychiatrischen Kliniken, eine unnötige - die spätere Behandlung verkomplizierende - Chronifizierung von Erkrankungen und nicht zuletzt hohe volkswirtschaftliche Kosten als Folge von Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung.

Die rechnerische Überversorgung mit psychotherapeutischen Leistungen in vielen deutschen Städten geht auf die 1993 eingeführte Bedarfsplanung für Ärzte sowie die 1999 recht willkürlich festgelegte Höchstgrenze für Psychotherapeuten zurück, die sich bereits bei ihrer Einführung nicht am tatsächlichen Bedarf orientierte und deutlich zu niedrig angesetzt war. D.h. eine an der Morbidität (Krankheiten) der Gesellschaft gemessene Bedarfsplanung hat es nie gegeben. Hinzu kommt der bereits oben erwähnte deutliche Anstieg der psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren, der die Situation zusätzlich verschärfte und zu einem weiteren Anstieg der Wartezeiten für eine psychotherapeutische Behandlung führte.

Daher wird eine Neuberechnung der Verhältniszahlen von Psychotherapeut je Einwohner gefordert . Hierbei sollte die tatsächliche Häufigkeit von Morbidität als Grundlage für die Bedarfsplanung herangezogen werden.

Die Petition kann noch bis zum 12. Januar 2012 unterschrieben werden. Werden 50.000 Mitzeichnungen der Petition erreicht, wird über sie öffentlich im Petitionsausschuss des Bundestages beraten. Die DPtV hält eine Neuberechnung des Verhältnisses von Einwohner je Psychotherapeut für erforderlich und unterstützt das Ziel der Petition.

Zur ePetition:
http://tinyurl.com/d55x78a


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