Wie kann die Bahn nur streiken?
Wie kann die Bahn nur streiken?
Unzählige Berichte haben in den letzten Wochen die Medien geflutet und jeder weiß es besser, dass die bösen Lokführer und Zugbegleiter ihren Hals nicht voll genug kriegen können. Von Geiselnahme der Bevölkerung bis hin zu simplen Beleidigungen ist alles zu finden, doch wer fragt einmal nach dem Warum?! Was wollen die streikenden Lokführer und Zugbegleiter eigentlich?
Die Antwort ist so schlicht wie verständlich: Mehr Personal!
Während sich die Manager der Deutschen Bahn mal eben 6 Monate bezahlten Urlaub genehmigen, häufen Lokführer und Zugbegleitpersonal Überstunden in 3-stelliger Höhe an. 12-Stunden-Dienste sind genauso an der Tagesordnung wie eine 6 Tage- bzw. bis zu 60 Stunden-Woche, wachsende Krankenstände, ein immer maroderes Schienennetz, kaputte Züge und immer weniger Personal. Während die Anzahl der Zugverbindungen in den letzten Jahren um mind. 20 % zugenommen hat, hat sich die Zahl des Personals fast halbiert.
Wer sich wirklich einmal die Mühe macht, entsprechende Internetseiten der Lokführer und Zugbegleiter zu lesen oder die Menschen nicht einfach nur als Marionette in Uniform zu sehen, sondern einmal gezielt zu schauen und zu fragen, wird sehr schnell verstehen, warum hier gestreikt wird und gestreikt werden muss. Dass dabei außenstehende Pendler und Gelegenheitsbahnfahrer in Mitleidenschaft gezogen werden, ist bedauerlich und deren Ärger verständlich - dennoch wäre der Streik wesentlich kürzer oder gar unnötig, würde sich "das Fußvolk" nicht gegenseitig zerfleischen, während sich die Manager entspannt zurücklehnen und warten, bis die Politik auch die letzten Demokratieausflüsse in unserem Grundgesetz versucht zu verbieten.
Sollten zukünftig kleine Gewerkschaften verboten werden, betrifft dieses bei Weitem nicht nur die GdL, sondern sämtliche Gewerkschaften in allen Bereichen der Wirtschaft sowie des öffentlichen und privaten Arbeitsmarktes.
Für dieses Recht auf Arbeitskampf haben unsere Großväter und Urgroßväter (auch meiner!) auf den Straßen gekämpft und dieses teilweise mit ihrem Leben bezahlt. Schuld daran ist jedoch nicht der Arbeitskampf einer kleinen Gewerkschaft, die versucht, ihre Mitglieder vor dem flächendeckenden körperlichen und psychischem Burn Out zu schützen, sondern die geldgeilen Manager und korrupten Politiker, die sich gerade darüber totlachen, dass das Volk sich selbst zerfleischt, anstatt zu hinterfragen!
Unzählige Berichte haben in den letzten Wochen die Medien geflutet und jeder weiß es besser, dass die bösen Lokführer und Zugbegleiter ihren Hals nicht voll genug kriegen können. Von Geiselnahme der Bevölkerung bis hin zu simplen Beleidigungen ist alles zu finden, doch wer fragt einmal nach dem Warum?! Was wollen die streikenden Lokführer und Zugbegleiter eigentlich?
Die Antwort ist so schlicht wie verständlich: Mehr Personal!
Während sich die Manager der Deutschen Bahn mal eben 6 Monate bezahlten Urlaub genehmigen, häufen Lokführer und Zugbegleitpersonal Überstunden in 3-stelliger Höhe an. 12-Stunden-Dienste sind genauso an der Tagesordnung wie eine 6 Tage- bzw. bis zu 60 Stunden-Woche, wachsende Krankenstände, ein immer maroderes Schienennetz, kaputte Züge und immer weniger Personal. Während die Anzahl der Zugverbindungen in den letzten Jahren um mind. 20 % zugenommen hat, hat sich die Zahl des Personals fast halbiert.
Wer sich wirklich einmal die Mühe macht, entsprechende Internetseiten der Lokführer und Zugbegleiter zu lesen oder die Menschen nicht einfach nur als Marionette in Uniform zu sehen, sondern einmal gezielt zu schauen und zu fragen, wird sehr schnell verstehen, warum hier gestreikt wird und gestreikt werden muss. Dass dabei außenstehende Pendler und Gelegenheitsbahnfahrer in Mitleidenschaft gezogen werden, ist bedauerlich und deren Ärger verständlich - dennoch wäre der Streik wesentlich kürzer oder gar unnötig, würde sich "das Fußvolk" nicht gegenseitig zerfleischen, während sich die Manager entspannt zurücklehnen und warten, bis die Politik auch die letzten Demokratieausflüsse in unserem Grundgesetz versucht zu verbieten.
Sollten zukünftig kleine Gewerkschaften verboten werden, betrifft dieses bei Weitem nicht nur die GdL, sondern sämtliche Gewerkschaften in allen Bereichen der Wirtschaft sowie des öffentlichen und privaten Arbeitsmarktes.
Für dieses Recht auf Arbeitskampf haben unsere Großväter und Urgroßväter (auch meiner!) auf den Straßen gekämpft und dieses teilweise mit ihrem Leben bezahlt. Schuld daran ist jedoch nicht der Arbeitskampf einer kleinen Gewerkschaft, die versucht, ihre Mitglieder vor dem flächendeckenden körperlichen und psychischem Burn Out zu schützen, sondern die geldgeilen Manager und korrupten Politiker, die sich gerade darüber totlachen, dass das Volk sich selbst zerfleischt, anstatt zu hinterfragen!