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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadYa basta!
13.05.2008 14:41
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0 "Es ist nicht notwendig die Welt zu erobern. Es reicht, sie neu zu schaffen. Durch uns. Heute." (Subcomandante Marcos, Sprecher der EZLN) interessanter als die diskussion über chavez, der trotz einigen verbesserungen dennoch alte strukturen aufrecht erhält, ist die situation in chiapas,mexiko. seit 1994 kämpft die EZLN dort mit erstaunlich wenig gewalt, im verhältnis zu anderen befreiungsbewegungen um veränderung. große öffentliche kampagnen, die dazu dienen weltweiten druck gegen die mexikanische regierung zu fördern, laufen parallel mit neuen strukturen im zusammenleben der menschen im "befreiten" gebiet chiapas. Die Zapatistas und die gesamte indigene Bewegung fordern die Anerkennung indigener Rechte und einen Autonomiestatus innerhalb Mexikos für ihre Gebiete. Darüber hinaus fordern die Zapatistas, die sich als konsequent basisorientierte Bewegung verstehen, eine radikale Demokratisierung der gesamten Gesellschaft und eine Abkehr von der neoliberalen Wirtschaftspolitik. In ihren Gemeinden arbeiten sie unter großen Mühen am Aufbau eigener Strukturen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Verwaltung, Recht und Ökonomie. Regierung und EZLN hatten 1996 die Abkommen von San Andres über indigene Selbstverwaltung unterzeichnet, doch auch die aktuelle Regierung unter Ex-Coca-Cola-Manager Vicente Fox setzte die Verträge nicht um, so dass die Zapatistas nun ohne “Erlaubnis” Fakten schaffen. Es ist ein wichtiges Charakteristikum der zapatistischen Bewegung, dass jeglichen AmtsträgerInnen die Stimmen stets nur "geliehen" sind, d.h. sie können sofort ersetzt werden, wenn sie ihre Aufgabe nicht zur Zufriedenheit der Basis erledigen. http://www.gruppe-basta.de/ http://www.chiapas.at/ http://projekte.free.de/b [...] en2.html
editiert am 13.05.2008 14:42
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13.05.2008 16:41
13.05.2008 16:39
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