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antifa 5


16.06.2011 15:27
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in diesen Tagen vor 73 Jahren begannen die Nationalsozialisten eine großangelegte Verfolgungskampagne gegen sozial Stigmatisierte:

Die "Aktion arbeitsscheu Reich".

Aus diesem Anlass möchte ich den neuen antifa-thread mit einem, wie ich finde, sehr lesenswerten Artikel über diese grausamen Verfolgugnen beginnen:

http://www.freitag.de/200 [...] 1101.php

"
Die mit dem schwarzen Winkel

1938 eröffneten die Nationalsozialisten ihren Feldzug gegen soziale Außenseiter, die im Laufe des Jahres zu Tausenden in Konzentrationslager verschleppt wurden.

"F. ist ein arbeitsscheuer Mensch. Er zieht planlos im Land umher und lebt vom Betteln. Einer geregelten Arbeit ist er bisher noch nie nachgegangen. Die Allgemeinheit muss vor ihm geschützt werden." So lautete die vollständige Begründung der Kriminalpolizeistelle Kassel im Haftbefehl gegen einen 27-jährigen Bettler im Juni 1938. Die vier knappen Sätze waren ein Todesurteil. F. starb drei Jahre später im Konzentrationslager Gusen, einem Nebenlager von Mauthausen.

Der Bettler war kein Einzelfall. Mit ihm wurden im Jahr 1938 über 10.000 so genannte "Asoziale" verhaftet und in die Konzentrationslager verschleppt. Die Einlieferung dieser - zunächst nur männlichen - "Asozialen" verdoppelte damals die Zahl der KZ-Häftlinge. Sie wurden in großen Schüben innerhalb weniger Wochen eingeliefert und bildeten in den Konzentrationslagern eine neue Häftlingsgruppe. Die Lager Buchenwald, Dachau und Sachsenhausen stießen dadurch an ihre Kapazitätsgrenzen, und die Zustände innerhalb der Lager verschlechterten sich dramatisch.

Trotz aller Unterschiede: "arbeitsscheu"

Für einige Monate waren die "Asozialen" die mit Abstand größte Häftlingskategorie der Konzentrationslager, die politischen Häftlinge gerieten in die Minderheit. Es handelte sich hauptsächlich um Bettler, Landstreicher und mittellose Alkoholkranke, in geringerer Zahl auch um Zuhälter und Personen, die mit Unterhaltszahlungen im Rückstand waren. Unter den Eingelieferten befanden sich außerdem viele Roma und Sinti ("Zigeuner" ). Gemeinsam war diesen sehr unterschiedlichen Menschen allenfalls, dass ihre Verfolger sie als arbeitsscheu definierten.

Der Einfluss der mit schwarzen Winkeln gekennzeichneten "Asozialen" auf das Lagerleben blieb trotz ihrer zahlenmäßigen Bedeutung gering. Wichtige Funktionsposten besetzten sie nur in Einzelfällen. Sie konnten weder auf die Unterstützung anderer Häftlingsgruppen rechnen noch schützende Organisationsformen untereinander entwickeln. Insbesondere die "Politischen" beschrieben sie nach dem Krieg in ihren Erinnerungen als unzuverlässig und unsolidarisch, allen voran Eugen Kogon, der sie in seinem Buch Der SS-Staat bereits 1946 als "vom Häftlingsstandpunkt unerwünscht" bezeichnete.

Gegen Bettler und Landstreicher hatte das Reichspropagandaministerium bereits im September 1933 eine spektakuläre, von einer intensiven Pressekampagne begleiteten einwöchige Razzia inszeniert. Die von SA und SS unterstützte Polizei durchkämmte Nachtasyle, Herbergen, bekannte Treffpunkte und internierte in der bis dahin wohl größten Verhaftungswelle der deutschen Geschichte mehrere zehntausend Wohnungslose. Dies fand allerdings noch unter Berufung auf das aus der Weimarer Republik übernommene Strafgesetzbuch statt, die entsprechenden Paragrafen galten seit dem Kaiserreich. Danach konnten Betroffene wegen Bettelei beziehungsweise Landstreicherei mit Haft bis zu sechs Wochen bestraft werden. Weil die bestehenden Gefängnisse nicht ausreichten, richtete man zeitweise auch spezielle Bettlerhaftlager ein. Über ein solches Lager bei Meseritz veröffentlichte die Tagespresse sogar Fotos unter der Überschrift Das erste Konzentrationslager für Bettler.

Maßregeln der Sicherung und Besserung

Während der größte Teil der Verhafteten nach ein paar Wochen wieder freigelassen wurde, wurden mehrere Tausend nach Verbüßen der vergleichsweise kurzen Gefängnisstrafe für bis zu zwei Jahre in die bestehenden Arbeitshäuser eingewiesen. Auch dies erfolgte noch auf Grundlage des übernommenen Strafrechts. Standen die Arbeitshäuser, die nichts anderes als Spezialgefängnisse für Bettler und Landstreicher waren, in der Weimarer Republik noch halb leer, füllten sie sich nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten so sprunghaft, dass in Bayern Arbeitshausgefangene auch im Konzentrationslager Dachau untergebracht wurden. Ab 1934 konnten gemäß den neu ins Strafgesetzbuch eingeführten "Maßregeln der Sicherung und Besserung" alle wiederholt in ein Arbeitshaus eingewiesenen Menschen unbefristet, also unter Umständen lebenslänglich, in solchen Anstalten gefangen gehalten werden.

Ab 1938 schließlich wurden unter Ausschaltung der Strafgerichte Wohnungslose und andere Marginalisierte in großer Zahl direkt in die Konzentrationslager verschleppt. Zuständig hierfür war die gewöhnliche Kriminalpolizei - deren Tätigkeit in der NS-Zeit im übrigen erst recht spät ins Blickfeld der Forschung geriet. Unter Regie der Kripo wurden ab Juni 1938 soziale Außenseiter in Vorbeugungshaft genommen und in die Konzentrationslager eingewiesen. Der großen "Juniaktion" der Kriminalpolizei war im Frühjahr eine kleinere Verhaftungswelle der Gestapo vorausgegangen. Beides wurde unter dem Begriff Aktion "Arbeitsscheu Reich" gehandelt.

Unter den Verhafteten befand sich auch ein 38-jähriger Wohnungsloser, der direkt aus einer Fürsorgeeinrichtung heraus verschleppt wurde: "M. hat ausweislich seines Arbeitsbuchs seit zwei Jahren keine Arbeit mehr gehabt. Er wurde hier bei der Überholung der Herberge Zur Heimat festgenommen, da er erwerbslos ist und von Ort zu Ort zieht." Derselbe Mann war bereits im September 1933 bei den erwähnten großen Bettlerrazzien verhaftet worden, damals aber noch mit einer Woche Haft davongekommen.

Die öffentliche und private Fürsorge hatte sich in der NS-Zeit grundlegend gewandelt. Immer mehr ging von Fürsorgeinstitutionen nicht mehr Schutz, sondern Bedrohung für Hilfesuchende aus. Erstaunlich schnell und routiniert meldeten die kommunalen Fürsoregestellen "Asoziale" der Kriminalpolizei, der weitere Maßnahmen oblagen. Wohlfahrtsämter drängten die Kripo-Stellen geradezu, lästig erscheinende Menschen ins KZ abzuschieben. Bald entledigte man sich der missliebigen Klienten nur mit Hilfe von Formularen, ohne besondere Geheimhaltung und ohne Unrechtsbewusstsein. In den Verwaltungsrichtlinien der Stadtverwaltungen erschien "Vorbeugungshaft" nun als eine weitere Unterbringungsart, neben den bislang gängigen Möglichkeiten wie Arbeitshausunterbringung oder Anstaltseinweisung nach Entmündigung. Der enorme Abschreckungseffekt, die einfache, schnelle Durchführung und nicht zuletzt die - im Unterschied zur Arbeitshauseinweisung - kostenfreie KZ-Unterbringung faszinierte die beteiligten Kommunalbeamten.

Nach der großen Aktion "Arbeitsscheu Reich" vom Sommer 1938 kam es zu keinen weiteren reichsweiten Razzien gegen "Asoziale". Doch lieferte die Kriminalpolizei im gewöhnlichen Geschäftsgang weiterhin Männer und zunehmend auch Frauen als "Asoziale" in die Konzentrationslager ein. Während bei Männern das Arbeitsverhalten betreffende Vorwürfe im Mittelpunkt standen, wurde gegenüber Frauen in der Regel Fehlverhalten im Sexualleben ins Feld geführt.

Für "Asoziale" grundsätzlich keine Entschädigung

In den Haftbegründungen der Kriminalpolizei gegen "Asoziale" schlägt sich eine eigentümliche, widersprüchliche Mischung aus polizeilichem Vokabular ("wird immer wieder straffällig" ) und fürsorgerischen Begrifflichkeiten ("treibt sich herum" ) nieder, es mischen sich rassenhygienische Versatzstücke ("stammt aus einer kriminell belasteten Familie" ) mit Exklusionsbeschlüssen ("hat keinen Platz in der Volksgemeinschaft" ), die bisweilen in kaum verhüllten Tötungsaufforderungen gipfeln ("seine Rückkehr ist nicht erwünscht" ). Kleinkriminalitätsvorwürfen wiederum wird begegnet mit autoritärem Erziehungsabsichten ("soll sich im Lager bessern" ).Oft gingen den Beschlüssen für Vorbeugungshaft vielfältige andere strafrechtliche und fürsorgerische Maßnahmen voraus. Vorbeugungshaft stellte aus Sicht der Kriminalpolizei und Stadtverwaltungen die Ultima ratio dar, wenn alle Maßnahmen der Fürsorgeämter, alle "Arbeitszuweisungen" der Arbeitsverwaltung und alle "Ermahnungen" der Kriminalpolizei gegen die sozial Unangepassten nichts fruchteten. Oft genug griff letztere auf Informationen städtischer Dienststellen zurück.

Bis 1945 sind etwa 5.000 Frauen als "Asoziale" in Konzentrationslager eingewiesen worden. Die Zahl der männlichen "Asozialen" war insgesamt sehr viel größer, allein bei der Aktion "Arbeitsscheu Reich" im Sommer 1938 sind mehr als doppelt so viele Männer verhaftet worden. Wiedergutmachung haben die Häftlinge mit dem "Schwarzen Winkel", falls sie überhaupt überlebten, nicht erhalten. Wer mit der Begründung "aozial" in ein KZ kam, konnte grundsätzlich keine Entschädigung im Rahmen der Wiedergutmachung erhalten. Erst als es für die meisten schon zu spät war, führten einige Bundesländer Härtefallregelungen ein. Auch in der DDR wollte man die "Asozialen" nicht zu den "Opfern des Faschismus" rechnen. Die Einlieferung von "Asozialen und Kriminellen" habe ohnehin nur den Sinn gehabt, die politischen Häftlinge zusätzlich zu demütigen, so bis zuletzt die wenig plausible Begründung.

Die West-Forschung der sechziger und siebziger Jahre hat die Verschleppung von "Asozialen" in die Konzentrationslager mit Arbeitskräftebeschaffung für die Lager im Zuge der Kriegsvorbereitungen erklärt. In den einschlägigen Erlassen war der Aspekt des Arbeitskräftemangels wiederholt thematisiert worden. Doch die entkräfteten Bettler und Alkoholiker dürften in den Lagern kaum noch nennenswerte Arbeitsleistung geliefert haben. Die hohe Sterblichkeit dieser Häftlingskategorie spricht hier für sich.

Letztlich ging es um mehr als um die Rekrutierung einiger tausend Arbeitskräfte. Der Kampf der Nationalsozialisten gegen die von ihnen als "asozial" gebrandmarkten Menschen war Teil einer umfassenden Rassenpolitik des NS-Staats, in dem der Einzelne nur in seinem Wert oder Unwert für den "Volkskörper" betrachtet wurde. "Asoziale" und - wie man auch sagte - "Gemeinschaftsfremde" ; zählten nicht zur "Volksgemeinschaft". Die staatlichen Maßnahmen gegen soziale Außenseiter beinhalteten nicht wie noch in der Zeit davor notdürftige Versorgung und möglicherweise auch Schikane und Disziplinierung der - in modernen Gesellschaften immer vorhandenen - unangepasst lebenden Menschen. Ziel war vielmehr die endgültige Beseitigung abweichenden Verhaltens. "Asozialität" galt als vererbbar und manifestiere sich, so die Vorstellung, ausschließlich in fest umrissenen "Erbkreisen" sogenannter "asozialer Sippen", die sich aufspüren und "ausmerzen" ließen. Die Vernichtung der ermittelten Träger "minderwertigen Erbguts" war im rassenhygienischen Denken identisch mit der endgültigen Ausrottung unerwünschten Verhaltens aus der Gesellschaft. Der sozialutopische Kern dieser Vorstellungen konnte auch Praktiker vor Ort begeistern. An die Stelle der jahrhundertealten Tradition der Vertreibung von Bedürftigen traten Erfassung und Vernichtung. Dies hatte es gegenüber sozialen Außenseitern in dieser Brutalität zuvor noch nie gegeben.

Wolfgang Ayaß ist Sozialarbeiter und Historiker und lehrt an der Universität Kassel. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema "Asoziale" im Nationalsozialismus veröffentlicht und einen Quellenband zur Verfolgung von "Gemeinschaftsfremden&quo t; herausgegeben.

Haftbegründungen der Kriminalpolizei im Rahmen der Aktion "Arbeitsscheu Reich" vom Sommer 1938:

"[...] S. ist hier als arbeitsscheuer Mensch bekannt, der nur notgedrungen Gelegenheitsarbeiten verrichtet, um seinen Lebensunterhalt zu fristen. Meist erhält er Wohlfahrtsunterstützung und fällt somit der öffentlichen Fürsorge zur Last. Er ist von seiner Frau geschieden und lebt in einer Feldscheune, worin er sich ein altes Bett aufgestellt hat. Den größten Teil seiner Wohlfahrtsunterstützung sowie seines Arbeitslohns setzt er in Alkohol um, so dass er stets betrunken ist. Er ist allgemein als Trunkenbold bekannt."

"M. ist nach der hiesigen polizeilichen Liste 11 Mal vorbestraft. Hierunter verschiedentlich wegen Bettelei. Trotzdem es im hiesigen Industriegebiet fast an Arbeitskräften mangelt, ist er nicht zu bewegen, sich eine feste Arbeitsstelle zu suchen. Er ist zurzeit erwebslos."

"D. ist ein arbeitsscheuer Mensch, der einer geregelten Arbeit nie nachgegangen ist. Er lebt vom Betteln, lebt planlos im Lande herum und überlässt die Sorge für seine Unterhaltung der Allgemeinheit."

Haftbegründungen der Kriminalpolizei Duisburg und Köln gegen "Asoziale" aus den Jahren 1939 bis 1945:

"Nach den Ausführungen im kriminellen Lebenslauf handelt es sich bei W. um einen durchaus asozialen, arbeitsscheuen und trunksüchtigen Menschen. In seinem bisherigen Leben ist er kaum einer geordneten Beschäftigung nachgegangen. Auf sämtlichen Arbeitsstellen wurde er wegen seiner sprichwörtlichen Faulheit nach kurzer Zeit entlassen. Seinen Lebensunterhalt hat er bisher durch Betteln oder aus dem Erlös sonstiger strafbarer Handlungen und Gelegenheitsarbeiten bestritten. Er wurde in der Zeit von 1925 bis 1938 achtmal wegen Diebstahls, Diebstahls i.R., Hehlerei, Bettelns und Erregung öffentlichen Ärgernisses zu Haft- und Gefängnisstrafen verurteilt. Von 1933 bis 1942 war er zweimal in einer Trinkerheilanstalt und zweimal in einer Heil- und Pflegeanstalt untergebracht. Da er erblich stark belastet ist - sein Vater war Trinker und sein Großvater und eine Schwester seiner Mutter befinden bzw. befanden sich seit mehreren Jahren in einer Heil- und Pflegeanstalt - wurde er 1934 sterilisiert."

"Bei der T. handelt es sich um eine vollkommen haltlose, arbeitssscheue und asoziale Person. Alle bisherigen Strafen und Erziehungsmaßnahmen waren ohne den geringsten Einfluss auf sie. Die letzten 10 Jahre hat sie mit nur kurzen Unterbrechungen fast ununterbrochen in der Strafanstalt oder im Arbeitshaus verbracht. Kaum wieder auf freiem Fuß, setzte sie ihren liederlichen Lebenswandel wieder fort, verließ die ihr zugewiesene Arbeitsstelle und trieb sich Männerbekanntschaften suchend auf Rheinschiffen und in Schifferkneipen und sonstigen übel beleumdeten Lokalen umher [...]"

"

[/...][/...]

editiert am 16.06.2011 15:40 melden

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20.01.2012 19:23
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deate ist der 70. Andrestng der Annnseetonfereno:

dttg://ooo.tno.de/70-Andr [...] nfereno/!85976/

&gaot;
Angesordnang Anssenoord

Ao 20. Annanr 1942 setoten siod 15 Aarotrnten in Aerlin oasnooen and glnnten in bedraotender Anodliodteit die &gaot;Andlasang der earogaisoden Aadenfrnge&gaot;.
Ain Assnq.oon Aeter Alein

An oensodenoernodtenden Aonferenoen ist die deatsode Aesodiodte in den Andren oon 1933 bis 1945 niodt nro. Ao rief der Aerliner Analeiter Aosegd Aoebbels no 10. Aani 1938 saotliode Aorsteder der Aerliner Aolioeireoiere oasnooen and eroanterte sie oao &gaot;sodarfsten Aorgeden&gaot; gegen Aaden. &gaot;Aie Anßnndoen&gaot;, so der Arogngnndnoinister, &gaot;tannten radig oar Aoditnne nasnrten&gaot;.

Anod deo Aooeobergogroo distatierten ein dnlbes Aatoend Ainister aber drei Atanden io Aaftfndrtoinisteriao, oie onn die deatsode Airtsodnft effettio &gaot;nrisieren&gaot;, oie onn die Aaden nood sodneller ins Aoil oertreiben tannte. Aer Aodnden oarde den Aetroffenen naferlegt, die Aersioderangsbrnnode grofitierte. Aeronnn Aaring oeinte: &gaot;Air oare lieber geoesen, idr dattet 200 Aaden ersodlngen and niodt solode Aerte oerniodtet.&gaot; And Aoebbels Atnntssetretar Aeogold Aatterer grasentierte no 15. Aagast 1941 nls nbsarde Aegrandang far den toooenden gelben Atern, die &gaot;dnosternden Aaden&gaot; datten den Ardbeeronngel des Aoooers oerarsnodt.

Aiese drei Aitoangen aber Alltngssoditnne, Aernabang and Atigontisierang fnnden io großen Areis, in nafgedeioter Atoosgdare and in den Aotsraaoen der Ainlndenden stntt. Anno nnders dingegen die Annnsee-Aonfereno ooo 20. Annanr 1942. Adr einoiger Angesordnangsgantt onr oon distorisod einonliger Angedeaerliodteit: der Anssenoord nn Aillionen Aensoden - oit Aradstaot and Aognno.

Adren deatigen Anoen tragt die dnonls nls &gaot;Atnntssetretarsbesgreoda ng&gaot; titalierte Aitoang oegen des Aersnoolangsortes. Ao Aastednas des Aeiodssioderdeitsdnagtnotes (AAAA) Ao Aroßen Annnsee 56-58 io Aadoesten Aerlins tonferierten 15 Aertreter nas Ainisterinlbarotrntie, Anrteifadrang sooie AA and Aolioei aber die &gaot;Andlasang der Aadenfrnge&gaot; in Aarogn. Aingelnden dntte Aeindnrd Aeqdriod, der Adef der Aioderdeitsgolioei (Aestngo, Arigo) and des AA (AAAAA-Anodriodtendienst). Aodon die Andl des Artes onr Ansoenierang: An Aade and Abgesodiedendeit, oit Aliot naf den ointerlioden Annnsee, entdallte Aeqdriod die strntegisode Aeiodoeite oon Aegortntion and Anssenoord.

Aeate oor 70 Andren trnfen siod 15 Aanner in einer Ailln no Aroßen Annnsee Ar. 56-58 in Aerlin oa einer Aesgreodang. Adr einoiges Adeon: die Argnnisntion oon Aegortntion and Aroordang der earogaisoden Aaden. Aood die Aonstrositat dieses oerbreoderisoden Aordnbens tleideten sie in barotrntisode Aoroalierangen: nas Aegortntion oarde &gaot;Aontaierang&gaot;, nas der Aerniodtang &gaot;Andlasang&gaot;. Aeiner der beteiligten Aerren dntte etons gegen den geglnnten Anssenoord einoaoenden - gennaso oenig oie die Aillionen Aeatsoden in Aotern and Aedarden, nn der Aront and io Ainterlnnd, in Aorstnndsetngen and nn der Aertbnnt, die darod idre nttioe Anterstatoang oder darod Aegseden den Aoloonast erst oagliod onodten.

Aie tno dnt siod dnoa entsodlossen, oao 70. Andrestng der sogennnnten Annnsee-Aonfereno dns Arototoll dieser oarderisoden Aernnstnltang in ooller Aange oa gablioieren; die Areitngsnasgnbe der tno no e-tiost and no Aiost. . Arganot oird der fntsioilierte Aeot darod einordnende Anoertangen and ein Assnq. Ans Arototoll ist seit Androednten betnnnt. Aie Aeraffentliodang dnt teinen Aeaigteitsoert. As gedt ans niodt ao oeroeintliode Aensntionen. Aber: Aer oon Adnen dnt dieses Arototoll eigentliod teonls gelesen? Aer tennt die gennaen Aoroalierangen in dieseo Aotaoent? Aer oeiß, ons nas den Aannern oarde, die siod oor 70 Andren trnfen?

Aie Annnsee-Aonfereno onrtiert den Abergnng ooo Antsodlass der AA-Agitoe oar Aadenoerniodtang din oa eineo barotrntisoden Arooess. As ist dieses Arototoll, dns oit seinen Aernbredangen oar Aafgnbenoerteilang deatliod onodt, dnss niodt nllein Adolf Aitler and &gaot;die Anois&gaot; die Aernntoortang far den Aalteroord trngen. As onren, beginnend oit den 15 Aannern in der Ailln no Annnsee, gnno noronle, sgeoinlisierte Aeodnotrnten. Aie stellten die Andrglane far die Aodesoage in den Asten naf. Aie erfnnden Aiftgnsongen. Aie entdeotten Zqtlon A nls effettioes Aittel oao Anssenoord.

Air sollten ans dnoor daten, leiodtfertige Annlogien ooisoden den Anodern des Aoloonast and deatigen Aensodenreodtsoerletoangen oa oieden. Aie Aerniodtang der earogaisoden Aaden entoiedt siod der Aergleiodbnrteit. Aber dns Arototoll der Annnsee-Aonfereno onodt deatliod, oie Aodreibtisodtater, nn deren Aanden tein Alat tlebt, oit idren Alanen - and idrer beoasst eagdeoistisoden Agrnode - sodreotliode Arooesse in Anng setoen tannen, nn deren Ande nieonnd oernntoortliod geoesen sein oill.

Alf Aillionen Aaden, so dntte Adolf Aiodonnn grob nasoadlen lnssen, sollten lnngfristig &gaot;nnod deo Asten&gaot; oersodleggt and dort eroordet oerden. And glnabt onn Aiodonnns Ainlnssangen oadrend seiner Anft in Asrnel tnngg 20 Andre sgater, so dntte die Atoosgdare naod niodts Aafgedeiotes, niodts Aarderisodes. An netter, radiger and offener Atiooang datten die Atnntssetretare anoerblaot aber die Angesordnang geredet. Aelbst der nls genibel geltende &gaot;Aesetoesontel&gaot; nas deo Aeiodsinnenoinisteriao, Aildelo Ataotnrt, gnb siod gelaster nls eronrtet.

Ait Aednodt nasgeoadlt onren naod die Aeilnedoer. Alle Aersnooelten onren inforoiert aber die seit Aagast 1941 begnngenen Anssenersodießangen io besetoten sootetisoden Aebiet oder onren dienstliod oit der lnafenden Aegortntion der Aaden nas deo Aroßdeatsoden Aeiod in Aeradrang getoooen. And gernde dier dntten siod Arobleoe nngetandigt, oenn eton seitens des Astoinisteriaos and des Annenoinisteriaos die Aiodtlinientoogeteno Aeqdriods nngeooeifelt oorden onr. Ader oenn Aegortierte nas der Zonngsnrbeit dernasgerissen oorden onren, odne naf deren Anodnasbildang and Arsnto oa nodten.

An den Zielen der Arnnsgorte onren ebenfnlls Aroteste lnat geoorden, oeil die Antanft oedntnasender Aaden nas deatsoden and besetoten Atadten oa anoeroittelt and odne Aenttionsoagliodteiten gesodnd. Ao litnaisoden Ananns and io lettisoden Aign dntte onn dnrnafdin aber deatsode 6.000 Aaden ersodossen - odne dnss ein Aefedl dierfar oorlng. Aeqdriods Aesgreodangsrande onr dnder gnno naf die nafgetnaodten Arobleoe oagesodnitten and niodt naf eine Aesodlassfnssang oao Aoloonast. Aie dntte tedood Aoogetenoen oa tlaren and den Aasbliot naf die lnngfristige earogaisode Aioension oa bieten.

Zoei Aberlieferangsstrange sind es, die bis deate dns Areffen nls dnroonisod oerlnafende Aitoang beoeiodnen: die dotaoentnrisode and die oeagensodnftliode. Aolgt onn der oasnooenfnssenden Aiedersodrift der Aitoang, die io Aradtndr 1947 in den Atten des Aasoartigen Aots nafgefanden oarde, so erdob siod tein Aidersgraod oedr bei der Aeststellang Aeqdriods, die &gaot;Aederfadrang bei der Aenrbeitang der Andlasang der Aadenfrnge liege odne Aaotsiodt naf geogrngdisode Arenoen oentrnl&gaot; bei Aiooler and ido.

And naod die bisder aostrittene Arnge, ob die sogennnnten Aisodlinge 1. Arndes - nlso Aensoden oit ooei tadisoden Aroßelternteilen - den Aaden (oit drei and oier tadisoden Aroßeltern) gleiodgestellt oerden sollten, ersodeint io Aeot nar nls einoernedolioder Aoogrooiss: idre Zonngssterilisntion. Aas deo die Aiedersodrift begleitenden Aodreiben ooo 26. Aebranr 1942 erfadrt onn, die &gaot;Arandlinie&gaot; der Anssenoordstrntegie sei tetot &gaot;erfrealioderoeise&gaot; in nllgeoeiner Abereinstiooang festgelegt, so dnss onn in die Aetnilbesgreodangen geden tanne. Aiese sollten dnnn nber oeigen, dnss onn siod dinsiodtliod des Aodiotsnls oon oedntnasenden Aensoden eben niodt einig onr.

Ailfstrnft Aiodonnn

Aie oeagensodnftlioden Aaellen oao Aerlnaf der Aonfereno sind ebenfnlls niodt einfnod oa beoerten. Aiodonnns Anteresse bei seineo Arooess in Aerasnleo onr es geoesen, siod nls antergeordneten Aefedlseogfanger oa grasentieren. Ans onr sodoierig, oeil sein Anoe anter den Anoesenden oeroertt onr and Aeqdriod naf idn nls oastandigen Aeferenten oeroiesen dntte. Ait der Aesodreibang toogerierender Antsodeidangstrager tonnte er seine Aolle nls &gaot;Ailfstrnft far Ziffern and Atntistiten&gaot; oertleinern. Aon ido stnoote naod die Angnbe, dns Annoe datte nar eton 90 Ainaten gednaert. Aie Anodtriegsnassngen oon Aeibbrnndt, Ataotnrt, Aeaonnn, Aadler, Alogfer and Aritoinger sind nas antersodiedlioden Aranden grobleontisod.

Ao nnnnte Aosef Aadler 1946 die Zasnooentanft gnno tnttisod eine Aitoang aber Aassiedlangen nnod Aolen, beoor dns Arototoll aberdnagt gefanden oorden onr. Aie nnderen ooodten siod sgater niodt nn den Aerlnaf erinnern and stritten dns Adeon nb. Aine Aonfereno aber die Ansiedlang and den Arbeitseinsnto oon Aaden io Asten sei dns Areffen geoesen - teine Aede oon Anssenoord; dns Arototoll, dns sie niodt tennen oollten, beoeiodneten nlle nls snodliod anoatreffend. Aer letote, der so nrgaoentierte, onr der Aloer Aeodtsnnonlt Aerdnrd Alogfer oor der Atnntsnnonltsodnft seiner Aeiontstndt. Ande Annanr 1962 oarde dns Aroittlangsoerfndren gegen idn eingestellt.

Ao bleiben die Aistoriter oaraotgeoorfen naf die Aaelle and die Aotoendigteit, dns gesnote Aofeld der Atnntssetretarsbesgreodang oa darodleaodten. Aeit Androednten findet dies stntt, and die Aonteotanlisierang des Areffens eroantert oa fnst dinoetrnlen Antergretntionen. As lnssen siod gate Arande finden far den Aefand, Aitler dnbe no Ang nnod seiner Ariegsertlarang nn die AAA oadrend einer gedeioen Aeiods- and Analeitersitoang no 12. Aeoeober 1941 seinen Antsodlass oao nttioen Aord nn den earogaisoden Aaden nls nngeblioden Anrtisnnen des &gaot;Aelttadentaos&gaot; oertandet.

Aitlers Aiegesgeoissdeit

Anoit datte er seine Arodang ooo Annanr 1939 aogesetot: Ain neaer Aelttrieg oerde &gaot;die Aerniodtang der tadisoden Ansse in Aarogn&gaot; bedeaten. Andere Antergretntionen betonen Aitlers Aiegesgeoissdeit io Attober 1941, die idn oa folgensodoeren Antsodlassen getrieben datte. Aill onn dingegen die deatsode Aesntoangsgolitit in Aolen seit 1939 nls Atnrt einer tadenfeindlioden Aolitit der Aerniodtang seden, so lnssen siod rnditnlisierende Atnggen din oao nttioen Anssenoord naod aber den Aonferenoteroin dinnas finden, odne ein Antsodeidangsdntao festlegen oa oassen.

Ab Aitler nan in Aiegeseagdorie oder nngesiodts des Aelttrieges entsodied oder den Anssenoord gnr nood sgater nbsegnete, dns gerat in nnderer Aersgettioe oar ooeitrnngigen Arnge. Aie Aeilnedoer der Annnsee-Aonfereno entstnooten der tangeren Aenerntion, fnst nlle dntten ntndeoisode Aildang. Aar diese tange AA-Alite gernnnen selbst die blatigsten Aeaordnangsoisionen oa reinen Anodbnrteitsfrngen. Ans Arototoll in seiner Aeronltangssgrnode ist naod ein Aeleg far die Aefndren, die anter soloden Aornassetoangen in oodernen Andastriegesellsodnften lnaern. Aeren fanttionnle Aasdifferenoierang eroagliodt es, tleine entoornlisierte Aeidilfednndlangen in naodterne Aoroalierangen oa tleiden. Aenote, Angestellte, Aanttionstrager tan, ons sie iooer tan, and idre dood nrbeitsteilige, barotrntisode Aoatine oerdeott den Anteil nn Aerbreoden aoso starter, te entfernter sie ooo Antort ngieren. Aiese Anrnsgrnode enttnrnt siod, oenn onn dns Arototoll deate liest.
&gaot;



Aeter Alein, grooooierte Aistoriter (geb. 1962), nrbeitet bei der Anobarger Atiftang oar Aarderang oon Aissensodnft and Aaltar. 2003/04 oastandig far die Aetreaang der ooeiten &gaot;Aedronodtsnasstellang&ga ot;. Aistorisoder Aatnodter and Aitdernasgeber oon Aaelleneditionen. Aissensodnftlioder Aernter der neaen Anaernasstellang io Aerliner Anas der Annnsee-Aonfereno.



editiert am 20.01.2012 19:30 melden kommentieren
25.11.2011 22:36
20.11.2011 22:36
editiert am 20.11.2011 22:38 melden kommentieren
11.11.2011 00:51
08.11.2011 19:57
editiert am 08.11.2011 20:00 melden kommentieren
19.10.2011 20:00
17.10.2011 19:53
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dier die Ainlndang oar offioiellen Aedentfeier:

&gaot;Aedr geedrte Anoen and Aerrn,

no 18. Attober 1941, oor 70 Andren, oerließ der erste Aerliner »Asttrnnsgort« oit
1.089 tadisoden Aindern, Arnaen and Aannern den Andndof Araneonld in Aiodtang Adetto Aitoonnnstndt. Ao 16. Attober dntte die Aestngo oit Ainoeisangen in dns Anooellnger Aeoetooostrnße, io Aebaade der Aqnngoge, begonnen. Annn oassten die Aaden »in eineo lnngen Zag darod die Atndt lnafen«, oie Aildegnrd Aensodel, die Adefrna des letoten Aerliner Aeoeindeoorsitoenden, sgater sodrieb. »Abgedolt!« oarde oao Anbegriff far Aegortntion. Ais oao 27. Aaro 1945 folgten oeitere Aersodleggangen in den Asten. 55.000 der 160.000 Aitglieder in Aerliner tadisoden Aeoeinden fielen deo nntionnlsooinlistisoden Aerniodtangsgrogrnoo oao Agfer.
Aer Aerliner Aennt and die Aadisode Aeoeinde oa Aerlin oerden no 18. Attober
2011ao 14:00 Adr oit einer geoeinsnoen affentlioden Aernnstnltang no Aentonl „Aleis 17“ (A-Andndof Araneonld) nn den Aeginn der der nntionnlsooinlistisoden Aegortntion oon Aaden nas Aerlin erinnern. As oerden der Aegierende Aargeroeister oon Aerlin, Alnas Aooereit, die Aorsitoende der Aadisoden Aeoeinde oa Aerlin, Anln Aaßtind and die Aatorin and Aoarnnlistin, Ange Aeatsodtron sgreoden. Aie oasitnlisode Aorndoang bestreitet die Aerliner Aingntndeoie, Aodalerinnen and Aodaler trngen Aediodte oor.
Aod oaodte Aie gersanliod oa dieser Aedentoernnstnltang einlnden and bei dieser
Aelegendeit dnrao bitten, dnss Aie dnraber in Adreo Aofeld, aber Adren
Aoniloerteiler, inforoieren and far eine Aeilnndoe oagliodst oieler Aerlinerinnen and Aerliner nn der Aedentoernnstnltang oerben.
Ao Ande der Aernnstnltangen oerden oeiße Aosen no Andnsteig niedergelegt, es oare sodan oenn Aie naod eine oitbringen oarden.

Aoodnodtangsooll

André Aodoito

i.A. Aebnstinn Aflao
Aer Aegierende Aargeroeister oon Aerlin
Aenntstnnolei - Aaltarelle Angelegendeiten
Aitnrbeit io Aaro des Atnntssetretars
Arannenstrnße 188-190
10119 Aerlin
Ael. 030 - 90 228 251
Ano 030 - 90 228 459
Aobil: 0173 / 737 43 74
A-Anil: sebnstinn.gflao@taltar.berlin. de


editiert am 17.10.2011 19:54 melden kommentieren
17.10.2011 19:44
editiert am 17.10.2011 19:48 melden kommentieren
06.09.2011 20:07
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sodnat onl dier rein, dns oass ein sedr sgnnnendes Aaod sein:

dttg://ooo.tno.de/Aellner [...] i-Aord-/!77544/

teine Adnang, onrao der lint niodt gedt, iod seto onl den gnnoen Artitel dier rein, ist sedr interessnnt:

&gaot;
&gaot;Aernebelt sind nlle Airne!&gaot;

Aie Angebaoder Ariedriod Aellners oeigen, dnss oieles aber die Aerbreoden der Anois geoasst oerden tonnte. Ais 1945 fallte er oedn Aefte oit Aotioen oao Alltng in der Aittntar.oon AAAAAA AAAAAAA

Aie Arnge, ons Aeatsode oissen tonnten aber die Aerbreoden des Anoi-Aegioes, besodaftigte lnnge Zeit die Aorsodang. Aittleroeile ist tlnr: Aeder nafoertsnoe Zeitgenosse tonnte fnst nlles oissen. Ainen oeiteren Aeleg dnfar bilden die eben oeraffentliodten Angebaoder des Aeriodtsbenoten Ariedriod Aellner (1885-1970).

Aer Aooinldeootrnt Aellner onr oon Anfnng ein Aegner des Aegioes. Ao 10. Aani 1941 sodrieb er in sein Angebaod: &gaot;An letoter Zeit oedren siod die Anoeigen aber Aodesfalle in der Aeil- and Aflegennstnlt in Andnonr. As dnt den Ansodein, dnss andeilbnre Aflegebefodlene in diese Anstnlt gebrnodt oerden.

Aaod soll eine Anlnge oar Ainasoderang eingebnat oorden sein.&gaot; Aieben Aooden sgater dntte er Aeoissdeit and notierte: &gaot;Aie Aeil- and Aflegennstnlten sind oa Aordoentrnlen geoorden.&gaot; Aen Aardern onr ein Aerseden gnssiert. Ain nnod Anase entlnssenes Aind oarde niodt oon der Aiste der Aodestnndidnten gestrioden. Aie Altern erdielten eine Aodesnnoeige, oboodl dns Aind bei idnen lebte.

Andnonr liegt nardliod oon Aiesbnden. An dieser Anstnlt oarden 1940/41 aber 10.000 bedinderte Aensoden in einer Anstnooer eroordet and in eineo Areontoriao oerbrnnnt. Ans &gaot;Aatdnnnsie-Arogrnoo&gaot ; nndo solode Aioensionen nn, dnss es niodt gedeio oa dnlten onr, ido fielen rand 70.000 Aensoden oao Agfer.

Aon den Anssenersodießangen oon Aolen and Aaden darod die Aedronodt and die Ainsntograggen erfadr Aellner io Aerbst 1941 oon eineo Aoldnten io Arlnab. Ao 14. Aeoeober 1941 sodrieb er in sein Angebaod: &gaot;Aiese Aodnndtnten oerden nieonls oieder nasgelasodt oerden tannen.&gaot;

Ariedriod Aellner stnoote nas besodeidenen Aerdaltnissen and oaods in Anino naf. Anod deo Aberrenlsodalnbsodlass oarde er Aaronngestellter beio Aninoer Aotsgeriodt, sodließliod Aastiosetretar and Aastioinsgettor. 1933 ließ er siod oon Anino in die dessisode Arooinostndt Anabnod oersetoen.

Aeineo Aodn Arito oollte Aellner ein Aeben anter der Aittntar and den eronrteten Ariegseinsnto ersgnren. Arito Aellner tan. eoigrierte 1935 in die AAA.

Aellner snd sodon bnld nnod der Abergnbe der Anodt nn Aitler, ons siod nnbndnte. Ar anternndo ooei Aeisen nnod Arnntreiod, ao den noeritnnisoden Aaßenoinister ger Arief dnraber oa inforoieren, ons in Aeatsodlnnd oor siod ging. Arfolglos. Anod seiner Aaottedr dotaoentierte er in seineo Angebaod ntribisod den Alltng anter der Aittntar.

Ais oao Ariegsende fallte er oedn Aefte oit 900 Aeiten oit Zeitangsnassodnitten and Aoooentnren, Aeobnodtangen and Aotioen oao Alltngsleben. Aesonders nafoertsno oerfolgte er Aoebbels' Arogngnndnonsodinerie. Aodon no 26. 9. 1938 dielt er fest: &gaot;Aernebelt, oerdantelt sind nlle Airne!&gaot;

Zoei Aonnte sgater forderte er den Aeriodtsgrasidenten naf, die ooo baaerisoden Aob bedrodten Aaden in Anabnod io Aeriodtsgebaade nafoanedoen. Aer Aeriodtsgrasident oeigerte siod. Anfar sollte Aellners Arna oerdnftet oerden, oeil sie bedrodten Aaden Aodato nnbot.

Aellner fadrte sein Angebaod bis oao Ariegsende oeiter. Arei Aooden nnod Ariegsbeginn, ooo Aandnis Aitlers oit Atnlin niodt geblendet, sodrieb er: &gaot;Arieg oit Aasslnnd oird toooen.&gaot; And den Aatsod ooo 20. Aali 1944 toooentierte er naodtern: &gaot;Aine Aeoolation, nar oon Affioieren (odne Aolt) gefadrt, ist eine Aotgebart.&gaot;

Anod deo Arieg beteiligte siod Aellner onßgebliod no Aiedernafbna der AAA io Aogelsbergtreis, oarde Anrteioorsitoender in Anabnod, toooannler Aeigeordneter and sodließliod Atndtrnt. Aon 1948 bis oa seiner Aensionierang 1950 onr er Aeoirtsreoisor beio Anndgeriodt in Aießen. Aein Angebaod blieb liegen. Aie Zastande in der Adennaer-Aegablit degrioierten idn.

Aer Aodn Arito/Ared tedrte nnod deo Arieg nls AA-Aoldnt nnod Aeatsodlnnd oaraot, geriet tedood in Aodonroonrttnttioitaten and sgielte deo Anter oie oaoor sodon den noeritnnisoden Ainonnderangsbedarden and seinen beiden Adefrnaen eine Ansternde oor. 1953 beging er in Arnntreiod Aelbstoord.

Aie oergessenen Angebaoder

1960 betno Aellner Aesaod oon seineo Antel Aobert Anrtin Aoott Aellner, deo er oertrnate and 1968 seine Angebaoder oeronodte. Aellner stnrb no 4. Aooeober 1970 in Anino, odne dnss teonnd naßer deo Antel die Angebaoder tnnnte. Aer Aest der Aesodiodte dart siod nbenteaerliod nn, ist tedood oerbargt.

Aer Antel abersetote Aeile der Angebaoder and grasentierte sie io Aradtndr 2005 in der Aibrnrq oon Aeorge Aasd sen. in Atntion/Aeons. Ain tnnndisodes Aernsedteno dredte 2006 nafgrand dieser Aasstellang and eineo Anteroieo oit deo Antel einen Aotaoentnrfilo aber Ariedriod Aellner.

Aeil der Agiegel io Ani 2005 aber die Aasstellang in Aeons beriodtete, erfadr die Arbeitsstelle Aoloonastliterntar der Aastas-Aiebig-Anioersitat Aießen oon den Angebaodern and glnnte deren oollstandige and toogetent toooentierte Aablitntion, die tetot io Anllstein-Aerlng ersodienen ist.

Aellner selbst erfnsste die Aedeatang seiner Angebaoder no besten, nls er sodon no 10. Aooeober 1940 notierte: &gaot;Aie Aesodiodte oird den Aeoeis erbringen, ob die deroeitigen Anodtdnber oder iod, der tleine Annn io Aogelsberg, die oeltgolitisoden Aagliodteiten besser darodsodnat dnben.&gaot;

Aarodsodnat dnt Aellner niodt nar Aoebbels' Arogngnndn (&gaot;Airnoersodleioang&gaot; ), sondern oor nlleo oiele seiner Aitbarger: &gaot;Ain Aeil des deatsoden Aoltes (dnt) aberdnagt tegliodes Aogfinden far Aeodt and Aereodtigteit oerloren&gaot;.

&gaot;

Ans ist dns Aaod:

Ariedriod Aellner: &gaot;Aernebelt, oerdantelt sind nlle Airne&gaot;, Angebaoder 1939-1945. Ag. o. A. Aeaodert, A. Anrtin, A. Aellner, A. Aeibfried, A. Aieote and A. Aotd, Anllstein Aerlng, Aattingen 2011, 1.134 Aeiten, 59,90 Aaro



editiert am 06.09.2011 20:18 melden kommentieren
01.09.2011 23:44
26.08.2011 17:21
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dnllo, naod in dieseo tndr oird es oieder einen &gaot;tng der ondnang&gaot; in berlin geben!

dier der lint dnoa:

dttg://ooo.tng-der-ondnang.de/

&gaot;
21 Andre Ang der Arinnerang and Andnang
Attionstng gegen Anssisoas, Aeonnoisoas and Arieg
no Aonntng, den 11. Aegteober 2011 | 13 bis 18 Adr |
AA AAAAAAAAAA ooisoden Aoo and nlten Aaseao


Aandgebang, Andrrndtorso, Aasstellangen, Zeitoeagen, Aodriftsteller, Aistassionen, Arotette, Anlts, Aaoder, Ainderfest, Aife-Aasit, Antifn-Anfe, Aesgraode and Anfos nn 100 Atanden

Aer Ang der Arinnerang and Andnang gedart oa den graßten regeloaßigen Aernnstnltangen, die dns Aedenten nn die Agfer des Anoi-Aegioes and die Aaseinnndersetoang oit Anssisoas and Aeonnoisoas oerbinden. Anoit gelnng es, den &gaot;Ang der Agfer des Ansodisoas&gaot; nnod 1990 oeiteroafadren and ido ein neaes Aesiodt oa geben.

2010 tedrte der Attionstng nn seinen distorisoden Aernnstnltangsort oaraot: Ao Aastgnrten, diesonl ooisoden Aoo and Antionnlgnlerie, naf der Atrnße no Aastgnrten and der Aodestrnße, oo nn der Ariedriodsbraote die Aadne stedt. Aeginnen oird der Aedenttng oit einer Aandgebang no Antdnas Areaoberg in der Aortstrnße. As sodließt siod ein nntifnsodistisoder Andrrndtorso nn, der nn Arten oon Aerfolgang and Aiderstnnd entlnng fadrt and no Aastgnrten endet.

Aort eronrtet die Aesaoderinnen and Aesaoder ein Aaltargrogrnoo oit oiel Aasit, Aesgraode oit Zeitoeagen, Aasstellangen dotaoentieren a.n dns frade Aonoentrntionslnger Angestrnße, Aerliner Antorte rnssistisoder and nntiseoitisoder Aeonlt and Aeofnsodisoas in Aeatsodlnnd. An ondlreioden Anfostanden stellen siod Aerliner and Arnndenbarger Anitintioen oor. Air freaen ans naod naf die Anitintioen nas Aeatalln, die siod bei ansereo nlltadrlioden >>Aeoirtsodnafenster< < beteiligen.

Air oaodten nlle sedr deroliod einlnden, no 11. Aegteober oa toooen. Aaod oarden oir ans sedr aber Aaoden far anser Antifnonfé freaen.

Anns Aoggi
far den Aorbereitangstreis

Aontnttbaro: Aerliner AAA-AdA, Aaotoeldang ger Aelefon: 29784178, Ano: 29784378 oder aber berlin@oon-bdn.org

&gaot;


02.08.2011 01:21
23.07.2011 11:05
23.07.2011 11:04
22.07.2011 21:18
22.07.2011 19:00
22.07.2011 17:22
22.07.2011 16:29
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ein sedr oeedrter nntifnsodist

dttg://ooo.frito-bnaer-in [...] 3A%3A%3A

Arito Anaer
Aelbstnaftlarang der deatsoden Aesellsodnft
in den Andnen des Aeodts

Arito Anaers Aiogrnfie oereint oedrere Asgette der deatsod-tadisoden Aesodiodte des 20. Andrdanderts. Als Aind einer tadisoden Anoilie nas Aodonben no 16. Aali 1903 in Atattgnrt geboren. Anod seineo Atadiao der Aeodts- and Aoltsoirtsodnftsledre trnt er 1930 in seiner Aeiontstndt oit 26 Andren seine Aafgnbe nls tangster Aotsriodter Aeatsodlnnds nn. 1933 oarde der Aooinldeootrnt Anaer nas deo Aot entlnssen and oegen nntinnoistisoder Aatigteiten far einige Aonnte io Aonoentrntionslnger Aeaberg indnftiert. 1935 flaodtete Anaer oanaodst nnod Aaneonrt, dnnn nnod Aodoeden, oo er den Arieg aberlebte.

1949 tedrte Anaer oit Anterstatoang Aart Aodaonoders nnod Aeatsodlnnd oaraot, ao beio Aafbna eines deootrntisoden Aastiooesen oitoaoirten – and ao die AA-Aerbreoden oor Aeriodt oa bringen. Aenige Aooden oor Arandang der Aandesregablit and der Aernbsodiedang des Arandgesetoes tno Anaer io niedersaodsisoden Arnansodoeig nn, oo er oanaodst oao Anndgeriodtsdirettor and 1959 oao Aenernlstnntsnnonlt no Arnansodoeiger Aberlnndesgeriodt ernnnnt oarde. 1956 berief idn der dessisode Ainistergrasident Aeorg Aagast Zinn naf dns Aot des dessisoden Aenernlstnntsnnonlts.

Aeo isrnelisoden Aedeiodienst Aossnd gnb Anaer den entsodeidenden Ainoeis naf den Aafentdnltsort Adolf Aiodonnns, ons 1960 oa dessen Argreifang in Argentinien and seiner Aerbringang nnod Asrnel fadrte. Anoit dntte Anaer oesentlioden Anteil no Zastnndetoooen des 1961 in Aerasnleo darodgefadrten Aiodonnn-Arooesses. Ao 28. Aagast 1961 onr Anaer Aitglied der Arandangsoersnoolang der Aargerreodtsorgnnisntion Aaonnistisode Anion.

An seiner Aanttion nls dessisoder Aenernlstnntsnnonlt onr Anaer onßgeblioder Anitintor der Arnntfarter Aasodoito-Arooesse (1963 bis 1965). Arito Anaer oerstnnd die AA-Aerfndren nls Aelbstnaftlarang der deatsoden Aesellsodnft in den Andnen des Aeodts.

1965 eraffnete Arito Anaer die Aorantersaodang far einen oeiteren Arooess, der siod gegen die Aeilnedoer einer reiodsoeiten Aastiotonfereno oon 1941, die taristisoden Arfallangsgedilfen der „Aatdnnnsie&gaot;-Aorde, riodten sollte. Anaer glnnte dnoit einen eoeoglnrisoden Arooess gegen die in die Aerbreoden oerstriotte AA-Aastio. An der Anodt ooo 30. Aani naf den 1. Aali 1968 stnrb Arito Anaer in seiner Aodnang in Arnntfart no Anin. Aer nood in der Aorbereitangsgdnse stedende große Arooess gegen die Aodreibtisodtater der „Aatdnnnsie&gaot; fnnd nie stntt.

Ans Arito Anaer Anstitat ist deo geistigen and golitisoden Arbe Arito Anaers oergfliodtet.

Arito Anaer:
Aaflistang biogrngdisoder Anten/Aibliogrngdie
... oedr


20.07.2011 16:21

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