flaschenpost
bilder von sich in die welt hinaus zu senden,
in der hoffnung, dass sie auch so verstanden werden,
wie sie gemeint sind,
ist genauso gewiss wie Flaschenpost zu verschicken...
du weisst nicht,
wann, wo und wie sie ankommt:
ob das wasser nicht eindringt
und sie untergeht,
oder alles unkenntlich verwischt,
wie lange sie reist,
ob der empfänger deine sprache spricht,
- deine zeichen verstehen kann,
oder will.
du weisst nicht,
wie viel weg sie zurücklegt,
und wie lange sie ungeachtet vor sich hin treibt.
- nicht welche Runde sie macht
oder ob sie im müll landet.
wie lange der empfänger braucht
um deine sprache zu lernen,
deine botschaft zu dekodieren.
du weisst nicht,
ob sie nicht vielleicht bei den fischen landet,
oder sich an einen seestern schmiegt.
du siehst nicht das freudige lachen
des kleinen jungen, der sie findet,
und die nachricht dann wieder wegschmeisst,
weil der zettel aufgeweicht
und nicht mehr zu lesen ist.
du weißt noch nicht mal
ob sie ökologisch entsorgt wird,
ob nicht doch ein müllmann sie findet
und dich erhört
oder sie zurück ins meer
auf die reise schickt.
du weißt verdammt noch mal nicht
ob du noch lebst,
wenn sie jemals ankommen
und verstanden werden sollte.
und um - deswegen – sicher zu gehen,
sollte dir das gewässer
(am besten eignet sich da eine badewanne),
sowie dein gegenüber,
inclusive sprachschatz und dekodierungsvermögen,
bestens vertraut sein.
(flaschendichte und papiertauglichkeit mal vorausgesetzt).
amen.
[sinn ist der unsinn im sinn][/sinn]
in der hoffnung, dass sie auch so verstanden werden,
wie sie gemeint sind,
ist genauso gewiss wie Flaschenpost zu verschicken...
du weisst nicht,
wann, wo und wie sie ankommt:
ob das wasser nicht eindringt
und sie untergeht,
oder alles unkenntlich verwischt,
wie lange sie reist,
ob der empfänger deine sprache spricht,
- deine zeichen verstehen kann,
oder will.
du weisst nicht,
wie viel weg sie zurücklegt,
und wie lange sie ungeachtet vor sich hin treibt.
- nicht welche Runde sie macht
oder ob sie im müll landet.
wie lange der empfänger braucht
um deine sprache zu lernen,
deine botschaft zu dekodieren.
du weisst nicht,
ob sie nicht vielleicht bei den fischen landet,
oder sich an einen seestern schmiegt.
du siehst nicht das freudige lachen
des kleinen jungen, der sie findet,
und die nachricht dann wieder wegschmeisst,
weil der zettel aufgeweicht
und nicht mehr zu lesen ist.
du weißt noch nicht mal
ob sie ökologisch entsorgt wird,
ob nicht doch ein müllmann sie findet
und dich erhört
oder sie zurück ins meer
auf die reise schickt.
du weißt verdammt noch mal nicht
ob du noch lebst,
wenn sie jemals ankommen
und verstanden werden sollte.
und um - deswegen – sicher zu gehen,
sollte dir das gewässer
(am besten eignet sich da eine badewanne),
sowie dein gegenüber,
inclusive sprachschatz und dekodierungsvermögen,
bestens vertraut sein.
(flaschendichte und papiertauglichkeit mal vorausgesetzt).
amen.
[sinn ist der unsinn im sinn][/sinn]