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lesbisch ohne lesbisch?

rainbowflower..
HiddenNickname
offline
05.06.2005 21:34
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wer kennt sie nicht, diese netten Bücher, in denen Mädchen/Frau A auf Mädchen/Frau B trifft, man sich ineinander verliebt und rausfindet, dass man lesbisch ist bzw. es schon weiß. Und dann geht es auf 250 Seiten nur noch um lesbische Küsse, lesbischen sex, lesbische Lippenbekenntnisse, lesbisches Dasein unter Heteros, lesbisch, lesbisch, lesbisch hier, lesbisch da und irgendwann, wenn man die 250. Seite gelesen hat denkt man sich: na toll, das wars mal wieder, ein langweiliger 0815 - Coming out oder Liebesroman, bei dem es nur mal wieder darum ging das lesbisch sein in den Vordergrund zu stellen - wie langweilig.

Man greift also zu einem völlig anderen Buch aus einem anderen genre, sagen wir ein Fanatasyroman und der ist mal richtig spannend, eine Gruppen von Helden auf einer langen gefährlichen Reise, Drachen, Magie und was auch immer und ein wenig knisternde Erotik, die aber weiß Gott nicht im Vordergrund steht. Doch leider ist diese knisternde Eroktik in allen Bücher heterosexuell.

Und man fragt sich: ist es nicht möglich, dass Homosexualität etwas völlig normales sein kann oder muss es so sein, dass sie entweder im Mittelpunkt steht oder aber gar nicht erst auftaucht?

ich suche andere Bücher, in denen lesbische Liebe/Erotik zwar vorkommt, aber nur am rande und nicht als Hauptthema. Am liebsten aus dem Berteich Fantasie oder mysterie oder grusel.

ich habe bis jetzt nur ein solches Buch gelesen, zu dem ich auch nur durch Zufall gekommen bin - Die Herrin von Camelot. Vielleicht kennt ihr ja noch mehr?
AdaWong
HiddenNickname
offline
14.06.2005 08:41
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