regenbogenfamilie unnatürlich?
ich habe an der uni ein mädel kennen gelernt, welches sehr katholisch und christdemokratisch denkt. sie ist unglaublich nett, aber die nettigkeit hört dann auf, wenn sie mir sagt, dass ihrer meinung nach homo-familien keine familien wären und, dass es den kindern schaden würde, weil immer ein geschlecht fehlen würde, was aber für die natürliche entwicklung erforderlich sei.
ihrer meinung nach tun wir, und ich natürlich, dem kind schlechtes an, wenn wir durch künstliche befruchtung oder adoption eins zu uns nehmen.
ihr hauptproblem ist, dass wir auf "unnatürlichem wege" ein kind zeugen. für sie ist es nur natürlich, wenn frau und mann gv haben. künstliche befruchtung ist selbstverständlich bei hetenpaaren, die keine kinder zeugen können legitim, da wenigstens mann und frau beteiligt sind.
nun mein problem: ich kenn sie schon seit nem jahr und hab seit nem halben mehr mit ihr zu tun. wir sind keine dicken freunde, treffen uns aber gerne zum lernen und gehen zusammen in die vorlesung. ich bin aber nun im zwiespalt, weil ich nicht mit so einer spießigen intoleranten befreundet sein möchte, sie andererseits aber mag.
hattet ihr auch mal einen ähnlichen fall?