Fortsetzung aus 1
Das Heidi
Zitat ich will es auch NICHT verstehen, dass opfer auch noch kriminalisiert werden, wenn sie (zum selbstschutz) eine zeugenaussage verweigern.
ich will es NICHT verstehen, dass es dem staat (der angeblich wir sein sollen - sich aber oft genug gegen die zellen - aus denen er bestehen soll - wendet) ein höheres anliegen ist, "recht" zu sprechen, als die opfer zu schützen (auch wenn das bedeutet - dass nicht in der o.a. form "recht" gesprochen werden kann, weil sich das opfer als "zeuge" entzieht).
meines erachtens nach (und das widerspricht jetzt wohl deutscher rechtssprechung) sollten die belange des opfers in jedem fall VOR einer gesetzlich geforderten zeugenaussagepflicht stehen! die einzige "wahl", die ein opfer somit hat, ist die flucht in den "wahnsinn" - was ja in vielen fällen auch eine zeugenaussage verhindert, da ein geistig nicht zurechnungsfähiges opfer nicht aussagefähig ist (oder wie heist das in juristisch-korrektem deutsch???)
aber ob dieser juristischen haarspaltereien, die mit menschlichkeit genausoviel zu tun haben wie die abbildung einer 3-beinigen kuh mit einer realen kuh (sorry für den etwas hinkenden vergleich), vergessen wir das anliegen der threaderstellerin... oder doch nicht? vielleicht ist auch genau das eine art von "umgang" mit diesem thema...
wer sich dem Recht nicht unterstellt, dem hilft das Recht auch nicht.
Das lernt man schon im Grundstudium