verzwickte Lage
Hallo Zusammen,
ich fühle mich in einer wirklich verzwickten Lage und weiß nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Ich habe vor einigen Monaten meinen Mann nach sehr vielen gemeinsamen Jahren verlassen, wir haben auch ein gemeinsames Kind. Zum einen lief die Ehe nicht mehr besonders gut,wir haben immer weniger geredet, nebeneinander her gelebt. Ich wurde oft hintergangen, aber er ist auch nicht grundsätzlich schlecht. Ich habe mich aber schon länger immer wieder mal während dieser Zeit in Frauen verliebt, aber ohne dass ich eine Beziehung gehabt hätte. Jetzt habe ich eine Beziehung mit einer Frau, in der ich mich sehr wohl fühle, mein kleiner Sohn mag diese Frau auch sehr. Soweit könnte alles gut sein. Aber es geht mir nur genau solange gut, wie ich nicht an meinen Mann und seine Situation denke. Er ist im gemeinsamen Haus an dem Ort geblieben, an dem ich über alles hänge. Ich liebe ihn auch auf eine Art, aber im Bett war es immer nur eine "Pflichterfüllung", wir hatten auch schöne Zeiten, so viele Hoffnungen und Pläne, als das Kind gekommen ist, als wir das Haus gekauft haben usw.. Ich bin mit meinem Sohn in einen benachbarten Stadtteil gezogen. Ich hänge sehr an der Gegend, an dem Haus und mir schießen Tränen in die Augen, wenn ich zum Beispiel daran denke, wie glücklich mein Mann war, als das Kind auf die Welt gekommen ist. Es quälen mich andauernd Bilder aus der gemeinsamen Vergangenheit. Er hat sich sehr sehr schwer mit der Trennung getan, hätte alles dafür gegeben, um seine Familie zurückzubekommen. Das hat mir für ihn die ganze Zeit unendlich leid getan. Ich fühle mich ihm eben sehr verbunden. Meine Freundin wohnt in einer benachbarten Stadt, es besteht die Möglichkeit, nächstes Jahr zu ihr mit dem Sohn zu ziehen, wenn ich es möchte. Sie würde aber nicht in meine Gegend ziehen, weil es zu weit zur Arbeit wäre. Sie ist wirklich ein herzensguter Mensch, ich habe das Gefühl, dass sie mich sehr liebt und mir geht es nicht anders. Aber ich bekomme trotzdem nicht die Gedanken an meinen Mann los, ein Teil von mir möchte zu ihm zurück, die ursprünglichen Träume mit ihm weiterleben. Der andere Teil von mir sagt, dass ich nicht weiß, ob ich es wirklich auf Dauer hinkriegen würde, glücklich mit ihm zu werden, erst recht nicht, weil ich mich so wohl fühle, wenn ich mit meiner Freundin zusammen bin. Auf der anderen Seite steht ein Leben mit meiner Freundin, eben nicht mehr in meiner Heimat (mein Sohn müsste den Kindergarten wechseln, ich würde ein Stück meines Freundes-, Bekanntenkreises aufgeben, da ich da auch niemanden außer meiner Freundin kenne. Und Fakt ist, dass mir mein Mann unendlich leid tut. Eigentlich möchte ich niemandem weh tun, aber ich weiß auch nicht, welche Entscheidung richtig ist. Auf der einen Seite das Leben mit meinem Mann, dem ich mich sehr nahe fühle,der mir viel bedeutet, vielleicht noch ein Kind, was wir uns gewünscht haben, an dem Ort, an dem ich sehr hänge. Auf der anderen Seite eine Zukunft mit einer Frau, die mir sehr am Herzen hängt, die ich sehr liebe. Meine Freundin spürt, wie unglücklich ich deswegen zur Zeit bin. Ich möchte auch ihr nicht weh tun.
ich fühle mich in einer wirklich verzwickten Lage und weiß nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Ich habe vor einigen Monaten meinen Mann nach sehr vielen gemeinsamen Jahren verlassen, wir haben auch ein gemeinsames Kind. Zum einen lief die Ehe nicht mehr besonders gut,wir haben immer weniger geredet, nebeneinander her gelebt. Ich wurde oft hintergangen, aber er ist auch nicht grundsätzlich schlecht. Ich habe mich aber schon länger immer wieder mal während dieser Zeit in Frauen verliebt, aber ohne dass ich eine Beziehung gehabt hätte. Jetzt habe ich eine Beziehung mit einer Frau, in der ich mich sehr wohl fühle, mein kleiner Sohn mag diese Frau auch sehr. Soweit könnte alles gut sein. Aber es geht mir nur genau solange gut, wie ich nicht an meinen Mann und seine Situation denke. Er ist im gemeinsamen Haus an dem Ort geblieben, an dem ich über alles hänge. Ich liebe ihn auch auf eine Art, aber im Bett war es immer nur eine "Pflichterfüllung", wir hatten auch schöne Zeiten, so viele Hoffnungen und Pläne, als das Kind gekommen ist, als wir das Haus gekauft haben usw.. Ich bin mit meinem Sohn in einen benachbarten Stadtteil gezogen. Ich hänge sehr an der Gegend, an dem Haus und mir schießen Tränen in die Augen, wenn ich zum Beispiel daran denke, wie glücklich mein Mann war, als das Kind auf die Welt gekommen ist. Es quälen mich andauernd Bilder aus der gemeinsamen Vergangenheit. Er hat sich sehr sehr schwer mit der Trennung getan, hätte alles dafür gegeben, um seine Familie zurückzubekommen. Das hat mir für ihn die ganze Zeit unendlich leid getan. Ich fühle mich ihm eben sehr verbunden. Meine Freundin wohnt in einer benachbarten Stadt, es besteht die Möglichkeit, nächstes Jahr zu ihr mit dem Sohn zu ziehen, wenn ich es möchte. Sie würde aber nicht in meine Gegend ziehen, weil es zu weit zur Arbeit wäre. Sie ist wirklich ein herzensguter Mensch, ich habe das Gefühl, dass sie mich sehr liebt und mir geht es nicht anders. Aber ich bekomme trotzdem nicht die Gedanken an meinen Mann los, ein Teil von mir möchte zu ihm zurück, die ursprünglichen Träume mit ihm weiterleben. Der andere Teil von mir sagt, dass ich nicht weiß, ob ich es wirklich auf Dauer hinkriegen würde, glücklich mit ihm zu werden, erst recht nicht, weil ich mich so wohl fühle, wenn ich mit meiner Freundin zusammen bin. Auf der anderen Seite steht ein Leben mit meiner Freundin, eben nicht mehr in meiner Heimat (mein Sohn müsste den Kindergarten wechseln, ich würde ein Stück meines Freundes-, Bekanntenkreises aufgeben, da ich da auch niemanden außer meiner Freundin kenne. Und Fakt ist, dass mir mein Mann unendlich leid tut. Eigentlich möchte ich niemandem weh tun, aber ich weiß auch nicht, welche Entscheidung richtig ist. Auf der einen Seite das Leben mit meinem Mann, dem ich mich sehr nahe fühle,der mir viel bedeutet, vielleicht noch ein Kind, was wir uns gewünscht haben, an dem Ort, an dem ich sehr hänge. Auf der anderen Seite eine Zukunft mit einer Frau, die mir sehr am Herzen hängt, die ich sehr liebe. Meine Freundin spürt, wie unglücklich ich deswegen zur Zeit bin. Ich möchte auch ihr nicht weh tun.