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Der Hass auf nicht-feminine Lesben

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08.11.2019 23:37
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 08.11.2019 um 23:23:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 08.11.2019 um 23:03:

Also, in den 2000ern wurde ich von außen öfter mal als der "männliche" Teil meiner damaligen Beziehung bezeichnet. Und ich hatte lange Haare. Es lag daran, daß ich größer war.
Ich fand das furchtbar!

............


Das war vor rund 35 Jahren schon so und da hätte ich schon auf die Auslegeware brechen können. Und solcherlei Kommentare gibt es auch heute noch.

Dass Du als der männliche Teil durchgingst nur aufgrund Deiner Größe finde ich allerdings beachtlich.... dämlich...


Nja, die Größe war zumindest für viele ein Grund. Ich habe keine Rückmeldung bekommen, ob es vllt. auch daran lag, daß ich weniger Accessoires trug als meine damalige Partnerin. Das Schlimmste allerdings war, daß meine Partnerin diese Kategorisierung irgendwie gut fand. So nach dem Motto, ich sei die "maskulinere" von uns beiden. Das wirkte sich etwas unschön auf die Beziehung aus.
Eins der krassesten aber auch lustigeren Ereignisse war, daß wir bei einer Jugendgruppenbetreuung ähnlich eingeordnet wurden. Sie fand das lustig, ich wurde Onkel quilma genannt...

09.11.2019 00:07
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 08.11.2019 um 23:37:

(...)
Hm. Liegt es wirklich an Haaren u Grössen?

Meine letze Erfahrung war so dass ich 13 cm grösser war u als "die Frau" wahrgenommen wurde.

War schön ok so. Anderes hätte mich aber auch nicht gestört.


Liegt es nicht an der völlig danebenliegenden Wertung, um es mal diplomatisch zu formulieren?

Wenn möglich, mache ich mir ein Spaß daraus, und frage das fragende o.wertende heterosexuelle Pärchen, wer denn bei ihnen der Mann sei Dann geht die Denkerei los "wie meint die das denn". By the way- ich wurde immer als die Frau bewertet und diese Frage/Wertung an sich kekste mich an und natürlich steht man nicht einfach da und sagt nix, wenn die eigene Partnerin als Mann o. "männlicher Part" betitelt wird. Dabei weiß ich nie, wer die größere Arschlochkarte erhält. "Frau" gleich hilfloses Wesen oder sexy Hexy? "Mann" gleich der_die Macher*in oder keine Frau insgesamt?

Das Ding ist, dass bei Fragen wie "wer ist der Mann und wer die Frau" sicher nicht darüber fantasiert wird, wer die Wäsche aufhängt und wer den Nagel in die Wand haut, sonder eher wer oben oder unten liegt. Es ist nicht mein Problem, dass manche sich nur heteronormative Lebensweisen vorstellen können, aber sie sollen damit gefälligst bei sich bleiben. Inklusive der Sexfantasien, nur weil es ein Frauenpaar ist.



09.11.2019 00:25
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.11.2019 um 00:07:

{...} Es ist nicht mein Problem, dass manche sich nur heteronormative Lebensweisen vorstellen können, aber sie sollen damit gefälligst bei sich bleiben. {...}


Ist mit den internalisierten femininilesbendiskriminierungen, welche die Te erwähnte ja nicht anders.

Ich weiß nicht recht, ob es ziehen würde, wenn mensch sowas sagt wie:
"Bleib bei dir, du Arsch!"



09.11.2019 00:29
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.11.2019 um 00:25:

Ist mit den internalisierten femininilesbendiskriminierungen, welche die Te erwähnte ja nicht anders.

Ich weiß nicht recht, ob es ziehen würde, wenn mensch sowas sagt wie:
"Bleib bei dir, du Arsch!"



So schaut´s aus Was ist denn das weibliche Äquivalent zu "Arsch"? Ärschin? Klingt zumindest viel zu nett

09.11.2019 00:38
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.11.2019 um 00:29:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.11.2019 um 00:25:

Ist mit den internalisierten femininilesbendiskriminierungen, welche die Te erwähnte ja nicht anders.

Ich weiß nicht recht, ob es ziehen würde, wenn mensch sowas sagt wie:
"Bleib bei dir, du Arsch!"



So schaut´s aus Was ist denn das weibliche Äquivalent zu "Arsch"? Ärschin? Klingt zumindest viel zu nett

Klingt beides zu "nett". Bzw. zu sexy. Jedenfalls isses ne ganz klare (Bereitschaft zur) Resonanz.

Bei Tieren läuft das anders: Ignoranz ist Dominanz.

09.11.2019 00:43
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 08.11.2019 um 23:19:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 08.11.2019 um 22:57:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 08.11.2019 um 22:03:

Also, es ist durchaus möglich Körbe zu verteilen ohne zu diskriminieren und dabei mehr Taktgefühl zu zeigen als ein altersschwacher Rasenmäher.

Das is mal raus, sowas geht sogar täglich mehrfach. Is ganz einfach.


Das ist raus? Wo ist es denn hin? In den Druck? Stehe komplett auf dem Schlauch



Habsch übersehen den Beitrag, soörry.

Is ein 20 Jahre altes Zitat von nem Menschen, der sowas wie "das ist mal lange Meter raus" gerne als maximale Zustummung verwendete.

09.11.2019 04:36
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 07.11.2019 um 22:57:

Aloha!

Da ich gerade eine sehr verschrobene Interneterfahrung mit einer femininen Lesbe gemacht habe, die sich selbst für sehr hübsch hält und daher meint, es stünde ihr zu, auch bitte nur solche Frauen wie sie kennenzulernen, eben RICHTIGE Frauen, wie sie es nannte, wollte ich diese hier einmal offenlegen.

Nicht aus Kummer. Nein, wahrlich. Auf oberflächliche Püppchen kann ich verzichten.
Aber es fällt mir schon länger auf, dieser, ich nenne es mal Hass mancher femininer Lesben auf androgyne und maskuline Lesben und Frauen. Ich werde hier aus hoffentlich offensichtlichen Gründen nichts verallgemeinern oder über einen Kamm scheren.
Aber mir fällt es eben häufiger auf, dass einige Lesben, die sich als feminin definieren, einen wahren Koller bekommen, wenn sie erstmal "nur" androgyne oder maskuline Frauen kennenlernen. Als wären die irgendwie weniger wert.

Da ist dann schnell davon die Rede, eine "richtige" Frau kennenlernen zu wollen. Oder eben eine, die noch weiß, was eine "echte" Frau ist.

Ich bin ernstlich schockiert über diesen Scheiß. So viel Verachtung für andere Lebensmuster, so viel Verachtung für andere Frauen und ja auch Verachtung für das Queere in der lesbischen Vielfalt. Da schwingt aus meiner Sicht so viel internalisierte Homophobie, Frauenverachtung mit... das bin ich ja eher von einigen Heteromännchen gewohnt und wird entsprechend quittiert. Aber das aus den "eigenen Reihen"?

Ich habe das schon häufiger erlebt. Ich bin nicht unansehnlich und weiß nicht, warum ich das jetzt erwähnen muss (schaut gar nicht erst nach meinem Profilfoto, ich habe gerade keines hochgeladen). Aber mitgeteilt zu bekommen, man wäre nicht hübsch, weil man eben keine "echte" Frau sei, das irritiert. Und das lässt jedes Mal etwas Negatives in einem zurück.

Die Frau, die einen fragt, ob man wenigstens ab und zu mal einen Rock trage oder sich schminken würde... die Frau, die meint, ich müsse mir bitte die Fingernägel lackieren... die Frau, die mich abschätzig ansieht, weil ich gerade keine Lust auf lange Haare habe... die Frau, die meint ich wäre keine echte Frau, weil ich den gängigen Stereotypen für Frauen in unserer Gesellschaft nicht entspreche... jedes Mal nimmt man etwas mit. Und inzwischen mag ich im Strahl kotzen ob so viel Ignoranz.
Aus meiner Sicht meinen hier einige Teil irgendeiner Herrschaftsklasse zu sein, von der aus es ihnen erlaubt zu sein scheint, über alles andere zu richten, was nicht so ist wie sie selbst.

Es ist schon schlimm genug, dass mir aus der Heterowelt hin und wieder Unverständnis entgegenschlägt. Aber hey, diese Dyade ist man gewohnt. Leider. Aber ähnlichen Mist von anderen bestimmten Lesben zu hören, kommt unerwartet.

Misogynie unter Frauen scheint mir gar nicht so wenig verbreitet.

Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Thema?

edit, weil ich Misogynie falsch geschrieben hatte..


Ja,das Thema kenne ich auch.Allerdings ist mir das vor Jahren oft umgedreht passiert.Ich war sehr feminin und mir wurde von vielen maskulinen Lesben mein Lesbischsein abgesprochen.Man wurde in Szenediscos eher verächtlich angeschaut und gedisst,weil man nicht wie eine typische Lesbe aussah.Hab ich mich früher schon immer mit auseinander gesetzt und nie verstanden,wie eine Minderheit in der Aussenwelt respektiert und geachtet werden will,wenn sie sich in den eigenen Reihen diskriminieren.Auf so dämliche Kommentare gab ich meist den Spruch..ICH BIN VIELLEICHT MEHR LESBE,ALS MANCH ANDERE !

09.11.2019 08:29
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dat hat auch viel mit Klischees zutuen,dazu fällt mir ein

Was Lesben nie! sagen - Tahnee - YouTube
https://www.youtube.com/w [...] fVus1clg

passt fast wie nen Arsch auf nem Eimer

editiert am 09.11.2019 08:33 Beitrag melden Zitatantwort
09.11.2019 10:38
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 08.11.2019 um 19:21:

Lesben sind intolerant und Doof.
& Kompliziert&Doof.
Das ist Realität


isso

09.11.2019 10:59
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.11.2019 um 10:38:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 08.11.2019 um 19:21:

Lesben sind intolerant und Doof.
& Kompliziert&Doof.
Das ist Realität


isso


seid ihr nicht auch lesben???

09.11.2019 11:06
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.11.2019 um 00:43:



Habsch übersehen den Beitrag, soörry.

Is ein 20 Jahre altes Zitat von nem Menschen, der sowas wie "das ist mal lange Meter raus" gerne als maximale Zustummung verwendete.


Danke Aus welcher Ecke Deutschlands stammt diese Redeanwendung? Oder ist das eine individuelle Kreation? Ich kenne eher sowas wie "das ist weit vorne".

Sorry, for Offtopic

09.11.2019 11:18
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.11.2019 um 10:59:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.11.2019 um 10:38:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 08.11.2019 um 19:21:

Lesben sind intolerant und Doof.
& Kompliziert&Doof.
Das ist Realität


isso


seid ihr nicht auch lesben???


manche Lesben sind dauerhaft oder manchmal in der Hauptsache TrollInnen oder in dumpfes-Blödeln-Stimmung.

da macht Sex, Gender und Orientierung genausowenig Unterschied wie bei Kompliziertheit etc.

09.11.2019 11:40
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Deine Mutter knallt sich 'ne Pflanze auf den Kopf und sagt: „Kopfsalat!“

09.11.2019 12:39
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Hmm, das geht maskulinen Lesben genauso wie Butches oder Transmännern, wobei sehr viele feminine Lesben genauso wie Femmes ja auf ein maskulines Äußeres stehen.
Ein paar eingebildete (bitte passendes Substantiv einfügen) wird es immer geben, aber es gibt auch genug andere.

09.11.2019 12:51
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Ohne jetzt zu wissen, wie der Kontakt konkret verlaufen ist, kann man finde ich nur recht wenig dazu sagen. Ich finde aber, wenn sie nur auf feminine Frauen steht und nur solche kennenlernen möchte, ist das doch ihre Sache...Es ist doch gut, das so klar zu äußern. Aber egal, wie die Vorlieben sind, der Umgang sollte natürlich immer respektvoll bleiben, klar. Aus dem was du schreibst, erschließt sich für mich allerdings nicht so ganz, ob man da gleich von "Hass" sprechen kann...

09.11.2019 13:01
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Grundsätzlich gibt es sicher jederzeit all und jede Couleur, ich denke aber welche Ausprägung des "Dissens " jeweils mehr in den Vordergrund rückt, hat mit dem Zeitgeist und der politischen Richtung zu tun, die grad vorherrschen. Es gab mal Zeiten, da waren die " maskulin gestylten " Lesben die Königinnen der Frauenbewegung und welche dann noch Autos reparieren und das Dach denken konnte, die umschwärmte Heldin ohnegleichen. Die Blondchen mit dem langen Haar konnten da nicht so punkten.Das waren die Zeiten des Aufbruchs im Westen und der klaren Ansage an die heterozentrierte Herrenwelt. Heute ist Emanze zum Schimpfwort verkommen und viele möchten nicht so gerne, daß irgendwer ihnen überhaupt noch ansehen kann, was sie sind, was sie tun und wo sie politisch und sonst so im Leben stehen. Das ist feige und tut der freien Gesellschaft, in der alle ihren Platz finden ( sollten ) nicht gut. Das viele Angst haben ist auch verständlich. Aber auch sehr bedauerlich, daß in der Wellenbewegung der Zeiten gerade ein Wellental naht.

09.11.2019 13:05
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 07.11.2019 um 22:57:
Da ich gerade eine sehr verschrobene Interneterfahrung mit einer femininen Lesbe gemacht habe, die sich selbst für sehr hübsch hält und daher meint, es stünde ihr zu, auch bitte nur solche Frauen wie sie kennenzulernen, eben RICHTIGE Frauen, wie sie es nannte, wollte ich diese hier einmal offenlegen.


Aus dieser unschönen Einzelerfahrung auf eine systematische Mysogynie in der Szene zu schließen, halte ich für recht gewagt.

Mache sogar eher gegenteilige Erfahrungen in der Szene: da ist die feminine Lesbe eher die ausgesstoßene Außenseiterin und wird schräg angesehen.
Aber so ist das eben: der eigene Erfahrungsrahmen wird schnell verallgemeinert.

Ich habe in meinem Bekanntenkreis aber die Erfahrung rausgehört, daß androgyne\nicht-feminine lesbische Frauen in der heterosexuellen Welt eine Art Rollenbruch-Sanktion erfahren, ähnlich dem, was Transsexuelle mitmachen müssen. Da wird dann schnell mal ignoriert im Gruppengespräch, oder einfach nicht gegrüßt und ähnliches; oder dieses Abstand-Halten mit angewiderter Miene im Gesicht.

Zitat
Nicht aus Kummer. Nein, wahrlich. Auf oberflächliche Püppchen kann ich verzichten.


Sicher? Wie begann denn die Interaktion mit dem "Püppchen"? Wär nicht schlimm, wenn deine Überlegungen dem Trotz der Zurückgewiesenenen entspünge.

15.11.2019 10:41
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.11.2019 um 13:01:

Grundsätzlich gibt es sicher jederzeit all und jede Couleur, ich denke aber welche Ausprägung des "Dissens " jeweils mehr in den Vordergrund rückt, hat mit dem Zeitgeist und der politischen Richtung zu tun, die grad vorherrschen. Es gab mal Zeiten, da waren die " maskulin gestylten " Lesben die Königinnen der Frauenbewegung und welche dann noch Autos reparieren und das Dach denken konnte, die umschwärmte Heldin ohnegleichen. Die Blondchen mit dem langen Haar konnten da nicht so punkten.Das waren die Zeiten des Aufbruchs im Westen und der klaren Ansage an die heterozentrierte Herrenwelt. Heute ist Emanze zum Schimpfwort verkommen und viele möchten nicht so gerne, daß irgendwer ihnen überhaupt noch ansehen kann, was sie sind, was sie tun und wo sie politisch und sonst so im Leben stehen. Das ist feige und tut der freien Gesellschaft, in der alle ihren Platz finden ( sollten ) nicht gut. Das viele Angst haben ist auch verständlich. Aber auch sehr bedauerlich, daß in der Wellenbewegung der Zeiten gerade ein Wellental naht.


Ich glaube zu verstehen, was du mit "Zeiten des Aufbruchs" und "klare[n] Ansage an die Herrenwelt" meinst. Deine Vorstellung von "Wellental" teile ich jedoch nicht. Die Menschen die ich sehe, die mich umgeben, junge Erwachsene, Studierende, aber auch Menschen 40+, sind sehr politisch und tragen das auch offen. Vielleicht nicht so offensichtlich, dass man es in der UBahn 3m gegen den Wind sieht und hört, aber doch jeden Tag. In Form von Frisuren, Haarfarben, Namen, Ansteckern, Abzeichen, bestimmten Kleidercodes, Schmuck, T-Shirts, Buttons etc etc. Allein mit ihrer Existenz, mit dem Stolz auf ihre Identität, sind sie politisch und fordern das heteronormative Patriarchat heraus.

Edit: Zu dem Thema 'Körper und Norm' gibt es auch ein sehr spannendes Kapitel in Sarah Ahmed's "Living A Feminist Life", das ist das 5. Kapitel "Being In Question", im Teil "Diversity Work". Da musste ich gerade dran denken, denn sie verhandelt auch, welche Möglichkeiten es gibt, seinen Körper in der Öffentlichkeit der Norm entgegenzustellen. [/n]

editiert am 15.11.2019 10:50 Beitrag melden Zitatantwort
15.11.2019 11:02
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.11.2019 um 00:25:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.11.2019 um 00:07:

{...} Es ist nicht mein Problem, dass manche sich nur heteronormative Lebensweisen vorstellen können, aber sie sollen damit gefälligst bei sich bleiben. {...}


Ist mit den internalisierten femininilesbendiskriminierungen, welche die Te erwähnte ja nicht anders.

Ich weiß nicht recht, ob es ziehen würde, wenn mensch sowas sagt wie:
"Bleib bei dir, du Arsch!"



Nö, kann man ja auch anders sagen.

15.11.2019 13:13
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Liebe Daynight,

die Frage ist doch warum ziehst du dir diesen Schuh überhaupt an? Vermutlich hat ja die Einstellung dieser verschrobenen Internetbekanntschaft gar nichts mit dir zu tun? Und aus dieser Begegnung Hass herauszulesen find ich übertrieben.
Nicht jede Meinungsäußerung ist auch immer als persönlicher Angriff gemeint.

Darüber hinaus hat jemand der in Kategorien wie "richtig" und "falsch" denkt, mit Sicherheit ein Problem damit sich selbst "richtig" zu finden".






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