Um LESARION optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern verwenden wir zur Auswertung Cookies. Mehr Informationen über Cookies findest du in unseren Datenschutzbestimmungen. Wenn du LESARION nutzst erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.




Forum » Astrologie, Religion und Spiritualität » Thread

Gebet für Opfer sexueller Gewalt

Thema abonnieren antworten

1 | 2 | Seite: 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |

21.02.2019 17:58
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 12:51:

Alleine, dass in einer offiziellen Liturgie zugegeben wird, dass Furchtbares unter dem Dach der Kirche geschieht, ist ein Mini-Zeichen, dass selbst Gläubige, die all zu gerne die Augen verschließen, an sich nicht mehr wegschauen können. Selbst glaube ich nicht, dass alleiniger Druck von außen alles bewerkstelligen kann und auch nicht ein Papst. Es braucht auch Druck und Solidarität von unten, der Masse - wie bei allen großen Veränderungen, die mir spontan einfallen.



und was wäre die logische Konsequenz?

austreten. Und zwar alle. Keine Kirche = kein Missbrauch mehr durch Priester, die ihre Position ausnutzen und dass sie in den meisten Fällen gedeckt werden.

21.02.2019 18:04
HiddenNickname

bitte reparier dein Zitat....

ich beziehe mich auf den ersten Satz von Ventidue, die schrieb, dass ein anderer Satz triggern kann und deswegen eine Editierung fordert.

ich werde von diesem Gebet im Eingangsbeitrag extrem getriggert. Deswegen fordere ich eine Triggerwarnung!

editiert am 21.02.2019 18:05 Beitrag melden Zitatantwort
21.02.2019 18:10
HiddenNickname

Ich sage nur, im Namen Jesu Christi und des heiligen Vaters, wobei man Mutta Maria (wen schon alles männlich dominiert ist) , nicht vergessen sollte! Wo isse? Schrubbt bestimmt die Wolken wech!

editiert am 21.02.2019 18:14 Beitrag melden Zitatantwort
21.02.2019 18:19
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 18:04:

bitte reparier dein Zitat....

ich beziehe mich auf den ersten Satz von Ventidue, die schrieb, dass ein anderer Satz triggern kann und deswegen eine Editierung fordert.

ich werde von diesem Gebet im Eingangsbeitrag extrem getriggert. Deswegen fordere ich eine Triggerwarnung!


Watt geht denn hier ab? Ich möchte bitte klar stellen, ich bin außen vor!

21.02.2019 18:21
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 17:47:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 12:51:

Der eine Satz, auf den ich verwies, kann triggern, deshalb bitte ich höflichst nochmals darum, diesen zu ändern.

Wer sich "allgemein" oder über etwas anderes austauschen möchte, kann dies gerne in einem selbst erstellten Thread tun.

Ich verstehe alle kritischen Stimmen und diese werden natürlich nicht durch ein Gebet besänftigt. Dies war auch nie meine Absicht.

Es war mir ein Herzensanliegen, als Christin zu sagen - es ist tut mir unendlich leid, ich glaube euch, dass darf nie wieder geschehen und dafür müßen sich viele Dinge ändern.

Alleine, dass in einer offiziellen Liturgie zugegeben wird, dass Furchtbares unter dem Dach der Kirche geschieht, ist ein Mini-Zeichen, dass selbst Gläubige, die all zu gerne die Augen verschließen, an sich nicht mehr wegschauen können. Selbst glaube ich nicht, dass alleiniger Druck von außen alles bewerkstelligen kann und auch nicht ein Papst. Es braucht auch Druck und Solidarität von unten, der Masse - wie bei allen großen Veränderungen, die mir spontan einfallen.



ich bitte dich höflichst, deine Thread-Überschrift mit einer Triggerwarnung zum Thema Kindesmissbrauch gefördert durch religiös begründbare patriacharlische Machtstrukturen zu versehen.

Es löst (bei mir) unglaubliche Aggressionen und Gewaltphantasien gegenüber Tätern aus.

Wenn ich dann noch so eine "Verhöhnung" lesen muss, fällt es mir schwer, meine Gedanken hier nicht nieder zu schreiben.






Die Leute sollen aufhören für die Opfer zu beten.
Was wir brauchen ist nicht mehr Religion, sondern weniger."

Salman Rushdie



21.02.2019 18:22
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 18:10:

Ich sage nur, im Namen Jesu Christi und des heiligen Vaters, wobei man Mutta Maria (wen schon alles männlich dominiert ist) , nicht vergessen sollte! Wo isse? Schrubbt bestimmt die Wolken wech!


es gibt drei `Frauenkategorien´ der monotheistischen Religionen, in die entsprechend einsortiert wird

Die Jungfrau

(braves Mädchen, sehr ehrenwert, wenn sie jungfräulich in die Ehe geht! kein Hymen, kein Wert....
darunter fällt Mutter Maria, die ja vom Heiligen Geist entjungfernt wurde und durch Jesus zur Mutter Gottes wurde)

Die Mutter

(Gute Frau, dass du die Kinder deines Mannes austrägst! Und die Wolke schrubbst und für ein angehmes Heim sorgst. Kinder, Küche, Kirche- sehr ehrenwert! Dafür darfst du dann auch ab und zu mal Sex haben. Aber nur mit deinenm Mann. In der Missionarsstellung!)

Und die Hure

(Was?? du hast eine eigenbestimmte Sexualtiät und das noch UNABHÄNGIG von einem Mann??
Und auch noch jobmäßig unabhängig?? Ohgottohgottohgott!
Und gebildet?? Verbrennt die HEXE!!)

21.02.2019 18:24
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 18:19:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 18:04:

bitte reparier dein Zitat....

ich beziehe mich auf den ersten Satz von Ventidue, die schrieb, dass ein anderer Satz triggern kann und deswegen eine Editierung fordert.

ich werde von diesem Gebet im Eingangsbeitrag extrem getriggert. Deswegen fordere ich eine Triggerwarnung!


Watt geht denn hier ab? Ich möchte bitte klar stellen, ich bin außen vor!


ja ne... du hattest in einem vorherigen Zitat im zitierten Text zitiert. das führt zu Missverständnissen


21.02.2019 18:26
HiddenNickname

Ich werde den Threadtitel ändern - ob dies zu weniger Wut, Ärger, Schmerz führen wird, bezweifle ich.

An sich würde ich den ganz Thread vom support löschen lassen, denn ich möchte niemanden zusätzlich belasten. Andererseits möche ich nicht die kritischen Stimmen verschwinden lassen.

Die kath. Kirche hinkt vielem über 100, 200 Jahre hinterher. Selbst in der "weltlichen" Welt, mit allen Gesetzen, war und ist meetoo wichtig und notwendig. Und etwas in der ähnlichen Art und Weise muss aus meiner Sicht auch in der kath. Kirche passieren und dies betrifft nicht nur die reine Institution Kirche.
Die Kirche an sich wird nicht von heute auf morgen verschwinden, selbst wenn es sich manche wünschen, selbst wenn von heute auf morgen weltliche Gesetze in der Kirche angewendet werden würden - ich befürchte, das wäre nicht die endgültige Lösung.

Es ist richtig und wichtig, laut sagen zu dürfen und zu können, dass etwas schlecht ist und Leiden zufügt. Und das einem geglaubt und geholfen wird. Nichts anderes wollte ich ausdrücken.

Etwas gut machen kann das Gebet natürlicht nicht - dies zu denken oder zu glauben wäre tatsächlich eine Verhöhnung.


21.02.2019 18:53
HiddenNickname

Ich möchte ein Gebet aus sprechen: Dass die Jenigen, die anderen Leid angedeihen, irgendwann das Leid erfahren.

21.02.2019 19:26
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 18:53:

Ich möchte ein Gebet aus sprechen: Dass die Jenigen, die anderen Leid angedeihen, irgendwann das Leid erfahren.


Und an wen ist dieses Gebet gerichtet? Und was wird es ändern, ausser vielleicht einer kurzfristigen Befriedigung, Erleichterung?
Tatsächlich schlummert darin sehr viel "Auge um Auge, Zahn um Zahn" - Alttestamentarisches.

By the way- manchmal verhaue ich auch Zitate - kann passieren. Falls man es bemerkt, dann ist Reparieren gar nicht so schwer. Ansonsten ist das Lesen und Zurordnen echt schwer und kann zu grandiosen Missverständnissen führen.

21.02.2019 19:51
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 17:47:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 12:51:

Der eine Satz, auf den ich verwies, kann triggern, deshalb bitte ich höflichst nochmals darum, diesen zu ändern.

Wer sich "allgemein" oder über etwas anderes austauschen möchte, kann dies gerne in einem selbst erstellten Thread tun.

Ich verstehe alle kritischen Stimmen und diese werden natürlich nicht durch ein Gebet besänftigt. Dies war auch nie meine Absicht.

Es war mir ein Herzensanliegen, als Christin zu sagen - es ist tut mir unendlich leid, ich glaube euch, dass darf nie wieder geschehen und dafür müßen sich viele Dinge ändern.

Alleine, dass in einer offiziellen Liturgie zugegeben wird, dass Furchtbares unter dem Dach der Kirche geschieht, ist ein Mini-Zeichen, dass selbst Gläubige, die all zu gerne die Augen verschließen, an sich nicht mehr wegschauen können. Selbst glaube ich nicht, dass alleiniger Druck von außen alles bewerkstelligen kann und auch nicht ein Papst. Es braucht auch Druck und Solidarität von unten, der Masse - wie bei allen großen Veränderungen, die mir spontan einfallen.



ich bitte dich höflichst, deine Thread-Überschrift mit einer Triggerwarnung zum Thema Kindesmissbrauch gefördert durch religiös begründbare patriacharlische Machtstrukturen zu versehen.

Es löst (bei mir) unglaubliche Aggressionen und Gewaltphantasien gegenüber Tätern aus.

Wenn ich dann noch so eine "Verhöhnung" lesen muss, fällt es mir schwer, meine Gedanken hier nicht nieder zu schreiben.



Genau deshalb muss so ein Gebet und vieles mehr in die Kirche, zur Basis. Ein Gebet ist nicht nur dazu da, sich etwas herbei- oder wegzubeten oder ein "Wünschdirwas" - es ist oftmals eine Aufforderung.

Dass du das Gebet an sich als Verhöhnung verstehst, tut mir sehr leid und ich werde nichts sagen können, um dir das Gefühl zu nehmen.

Falls dich der Thread zu sehr belastet, werde ich den Support bitten ihn löschen zu lassen.


21.02.2019 19:56
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 19:26:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 18:53:

Ich möchte ein Gebet aus sprechen: Dass die Jenigen, die anderen Leid angedeihen, irgendwann das Leid erfahren.


Und an wen ist dieses Gebet gerichtet? Und was wird es ändern, ausser vielleicht einer kurzfristigen Befriedigung, Erleichterung?
Tatsächlich schlummert darin sehr viel "Auge um Auge, Zahn um Zahn" - Alttestamentarisches.

By the way- manchmal verhaue ich auch Zitate - kann passieren. Falls man es bemerkt, dann ist Reparieren gar nicht so schwer. Ansonsten ist das Lesen und Zurordnen echt schwer und kann zu grandiosen Missverständnissen führen.

Das war kein Gebet!


21.02.2019 20:10
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 19:56:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 18:53:

Ich möchte ein Gebet aus spreche (...)


Das war kein Gebet!


Was auch immer es ist, war....Ein Wunsch, Gedanke, Hoffnung..


21.02.2019 20:26
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 19:51:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 17:47:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 12:51:

Der eine Satz, auf den ich verwies, kann triggern, deshalb bitte ich höflichst nochmals darum, diesen zu ändern.

Wer sich "allgemein" oder über etwas anderes austauschen möchte, kann dies gerne in einem selbst erstellten Thread tun.

Ich verstehe alle kritischen Stimmen und diese werden natürlich nicht durch ein Gebet besänftigt. Dies war auch nie meine Absicht.

Es war mir ein Herzensanliegen, als Christin zu sagen - es ist tut mir unendlich leid, ich glaube euch, dass darf nie wieder geschehen und dafür müßen sich viele Dinge ändern.

Alleine, dass in einer offiziellen Liturgie zugegeben wird, dass Furchtbares unter dem Dach der Kirche geschieht, ist ein Mini-Zeichen, dass selbst Gläubige, die all zu gerne die Augen verschließen, an sich nicht mehr wegschauen können. Selbst glaube ich nicht, dass alleiniger Druck von außen alles bewerkstelligen kann und auch nicht ein Papst. Es braucht auch Druck und Solidarität von unten, der Masse - wie bei allen großen Veränderungen, die mir spontan einfallen.



ich bitte dich höflichst, deine Thread-Überschrift mit einer Triggerwarnung zum Thema Kindesmissbrauch gefördert durch religiös begründbare patriacharlische Machtstrukturen zu versehen.

Es löst (bei mir) unglaubliche Aggressionen und Gewaltphantasien gegenüber Tätern aus.

Wenn ich dann noch so eine "Verhöhnung" lesen muss, fällt es mir schwer, meine Gedanken hier nicht nieder zu schreiben.



Genau deshalb muss so ein Gebet und vieles mehr in die Kirche, zur Basis. Ein Gebet ist nicht nur dazu da, sich etwas herbei- oder wegzubeten oder ein "Wünschdirwas" - es ist oftmals eine Aufforderung.

Dass du das Gebet an sich als Verhöhnung verstehst, tut mir sehr leid und ich werde nichts sagen können, um dir das Gefühl zu nehmen.

Falls dich der Thread zu sehr belastet, werde ich den Support bitten ihn löschen zu lassen.


Also, ich glaube, jede ist in der Lage, einen Thread zu meiden, wenn er üble Gefühle auslöst. Jede hier ist noch handlungsfähig genug zu wählen.
Die, die nach wie vor Hoffnung in die Wandlung und Entwicklung ihrer Kirche haben, für die bedeutet dieses Gebet möglicherweise viel.


21.02.2019 20:28
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 17:58:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 12:51:

Alleine, dass in einer offiziellen Liturgie zugegeben wird, dass Furchtbares unter dem Dach der Kirche geschieht, ist ein Mini-Zeichen, dass selbst Gläubige, die all zu gerne die Augen verschließen, an sich nicht mehr wegschauen können. Selbst glaube ich nicht, dass alleiniger Druck von außen alles bewerkstelligen kann und auch nicht ein Papst. Es braucht auch Druck und Solidarität von unten, der Masse - wie bei allen großen Veränderungen, die mir spontan einfallen.



und was wäre die logische Konsequenz?

austreten. Und zwar alle. Keine Kirche = kein Missbrauch mehr durch Priester, die ihre Position ausnutzen und dass sie in den meisten Fällen gedeckt werden.


Zu fett Markiertem: Das stimmt, wie in so vielen anderen Fällen, auch ausserhalb der Kirche - Machtmissbrauch, Vertuschung, heile Welt bewahren. Je geschlossener das System ist, um so größer die Gefahr.



21.02.2019 20:29
HiddenNickname

Hintergrund:
Sexualisierte Gewalt findet nicht nur in der Kirche statt. Der Gedenktag für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kirche muss sensibel so gestaltet werden, dass er auch diejenigen nicht außer Acht lässt, die Opfer geworden sind im Kontext von Familie, Nachbarschaft, Schule und anderen Umfeldern. Statistisch ist damit zu rechnen, dass in jeder Versammlung von mehr als vier Christinnen und Christen eine von sexueller Gewalt betroffene Person anwesend ist.

Betroffene leiden vielfach unter der Tabuisierung von Missbrauch in der Öffentlichkeit. Das öffentliche Gedenken im Gottesdienst ist ein Signal der Gemeinde, dass sie um Missbrauchs_Erfahrungen weiß. Das Signal „Wir wissen um Euch“ stärkt Betroffene in ihrem Gefühl von Zugehörigkeit zur Gemeinde und der Gemeinschaft.
Die folgenden Fürbitten greifen unterschiedliche Aspekte auf und stellen für die Liturgieverantwortlichen eine Auswahl dar. Sie sollte je nach Situation in der Gemeinde getroffen bzw. angepasst werden.

Eröffnungs-Gebet

Voll Vertrauen auf Gott, der das Leben will,
lasst uns vor ihm unsere Bitten aussprechen:

Bitten:

Fürbitten für Opfer von sexuellem Missbrauch

Für die Opfer:
Dass sie auf Menschen treffen, die für ihre Erfahrungen von Missbrauch und Gewalt offene Ohren haben und durch ihr Wissen um das Geschehene Solidarität entwickeln.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Betroffenen, die einen Weg suchen, über den Missbrauch zu sprechen, den sie erlitten haben:
Dass sie Mut und Kraft finden, das in Worte zu fassen, was ihnen geschehen ist.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für alle, die durch Missbrauch und Gewalt Vertrauen in andere Menschen verloren haben:
Dass sie Erfahrungen von Geborgenheit und Angenommen-Sein machen.
Und für diejenigen, die auch ihr Vertrauen in Gott verloren haben:
Dass sie Menschen begegnen, durch die sie etwas von Gottes Güte ahnen und erfahren können.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Fürbitten für Verantwortliche in der Kirche
Für alle, die in Kirche und Gemeinde Leitungsfunktionen wahrnehmen:
Dass sie Mut haben, auf der Seite der Betroffenen zu stehen,
und die Entschlossenheit finden zu umfassender Aufklärung und konsequenter Aufarbeitung.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Verantwortlichen in den Diözesen:
Dass ihre Bemühungen Erfolg haben, schützende Strukturen auf zubauen
gegen Übergriffe, sexuellen Missbrauch und Gewalt;
dass sie ihr Leitungsamt verantwortungsbewusst und achtsam ausüben.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Verantwortlichen in der theologischen Ausbildung, in Studium und Lehre:
Dass sie die Erfahrung der Opfer von Gewalt noch stärker im Blick haben.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Fürbitten für die Gemeinde
Für uns alle, die wir durch die Geschehnisse jetzt mit Missbrauch konfrontiert sind:
Dass wir den Mut finden, uns diesem Thema zu stellen, und die Betroffenen unsere Solidarität spüren lassen.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Gemeinden, in denen Missbrauch durch amtliche Vertreter der Kirche stattgefunden hat:
Dass sie Wege finden, das Geschehene in Worte zu fassen,
und dass sie Menschen finden, die sie auf dem Weg der Aufarbeitung unterstützen und begleiten.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Abschluss-Gebet:

Du Gott des Lebens, alles, was uns bewegt, legen wir in deine Hände.
Auf dich setzen wir unsere Hoffnung und unser Vertrauen.
Sei mit uns und mit allen, für die wir heute beten, durch Christus, unseren Herrn. Amen

http://t1p.de/6z0h

21.02.2019 20:34
HiddenNickname

Nicht darüber zu reden, sich nicht damit auseinanderzusetzen oder solcherlei Threads zu löschen, ist das nicht auch ein Schlag ins Gesicht von Opfern, die sich als ChristInnen definieren und nun endlich gehört werden wollen? Die sich nicht abwenden wollen von ihrem Glauben und ihrer Kirche?

21.02.2019 20:44
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:26:
Also, ich glaube, jede ist in der Lage, einen Thread zu meiden, wenn er üble Gefühle auslöst. Jede hier ist noch handlungsfähig genug zu wählen.
Die, die nach wie vor Hoffnung in die Wandlung und Entwicklung ihrer Kirche haben, für die bedeutet dieses Gebet möglicherweise viel.


Hier wäre aber meine Priorisierung, niemanden leiden zu lassen. So sehr ich solche Gespräche, Diskussionen wichtig finde, auch wenn sie mir sehr schwer fallen, aus vielerlei Gründen.
Änderung des Threadtitels war vielleicht auch keine gute Idee

21.02.2019 20:45
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 19:26:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 18:53:

Ich möchte ein Gebet aus sprechen: Dass die Jenigen, die anderen Leid angedeihen, irgendwann das Leid erfahren.


Und an wen ist dieses Gebet gerichtet? Frag nicht so blöd, das wirst Du schon selber wissen, wenne Dreck am stecken hast


21.02.2019 20:51
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:29:

Hintergrund:
Sexualisierte Gewalt findet nicht nur in der Kirche statt. Der Gedenktag für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kirche muss sensibel so gestaltet werden, dass er auch diejenigen nicht außer Acht lässt, die Opfer geworden sind im Kontext von Familie, Nachbarschaft, Schule und anderen Umfeldern. Statistisch ist damit zu rechnen, dass in jeder Versammlung von mehr als vier Christinnen und Christen eine von sexueller Gewalt betroffene Person anwesend ist.

Betroffene leiden vielfach unter der Tabuisierung von Missbrauch in der Öffentlichkeit. Das öffentliche Gedenken im Gottesdienst ist ein Signal der Gemeinde, dass sie um Missbrauchs_Erfahrungen weiß. Das Signal „Wir wissen um Euch“ stärkt Betroffene in ihrem Gefühl von Zugehörigkeit zur Gemeinde und der Gemeinschaft.
Die folgenden Fürbitten greifen unterschiedliche Aspekte auf und stellen für die Liturgieverantwortlichen eine Auswahl dar. Sie sollte je nach Situation in der Gemeinde getroffen bzw. angepasst werden.

Eröffnungs-Gebet

Voll Vertrauen auf Gott, der das Leben will,
lasst uns vor ihm unsere Bitten aussprechen:

Bitten:

Fürbitten für Opfer von sexuellem Missbrauch

Für die Opfer:
Dass sie auf Menschen treffen, die für ihre Erfahrungen von Missbrauch und Gewalt offene Ohren haben und durch ihr Wissen um das Geschehene Solidarität entwickeln.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Betroffenen, die einen Weg suchen, über den Missbrauch zu sprechen, den sie erlitten haben:
Dass sie Mut und Kraft finden, das in Worte zu fassen, was ihnen geschehen ist.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für alle, die durch Missbrauch und Gewalt Vertrauen in andere Menschen verloren haben:
Dass sie Erfahrungen von Geborgenheit und Angenommen-Sein machen.
Und für diejenigen, die auch ihr Vertrauen in Gott verloren haben:
Dass sie Menschen begegnen, durch die sie etwas von Gottes Güte ahnen und erfahren können.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Fürbitten für Verantwortliche in der Kirche
Für alle, die in Kirche und Gemeinde Leitungsfunktionen wahrnehmen:
Dass sie Mut haben, auf der Seite der Betroffenen zu stehen,
und die Entschlossenheit finden zu umfassender Aufklärung und konsequenter Aufarbeitung.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Verantwortlichen in den Diözesen:
Dass ihre Bemühungen Erfolg haben, schützende Strukturen auf zubauen
gegen Übergriffe, sexuellen Missbrauch und Gewalt;
dass sie ihr Leitungsamt verantwortungsbewusst und achtsam ausüben.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Verantwortlichen in der theologischen Ausbildung, in Studium und Lehre:
Dass sie die Erfahrung der Opfer von Gewalt noch stärker im Blick haben.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Fürbitten für die Gemeinde
Für uns alle, die wir durch die Geschehnisse jetzt mit Missbrauch konfrontiert sind:
Dass wir den Mut finden, uns diesem Thema zu stellen, und die Betroffenen unsere Solidarität spüren lassen.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Gemeinden, in denen Missbrauch durch amtliche Vertreter der Kirche stattgefunden hat:
Dass sie Wege finden, das Geschehene in Worte zu fassen,
und dass sie Menschen finden, die sie auf dem Weg der Aufarbeitung unterstützen und begleiten.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Abschluss-Gebet:

Du Gott des Lebens, alles, was uns bewegt, legen wir in deine Hände.
Auf dich setzen wir unsere Hoffnung und unser Vertrauen.
Sei mit uns und mit allen, für die wir heute beten, durch Christus, unseren Herrn. Amen

http://t1p.de/6z0h


Oh mein Gott, "Lass diesen Kelch an mir vorübergehen!".




Thema abonnieren antworten

1 | 2 | Seite: 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |








Wulfgar: PERSONENSUCHE: Vor ca. 40 Jahren im Raum STUTTGART; Suche schlanke Frau mit sehr hellen Haaren; Näheres unter KONTAKTANZEIGE; WER KANN MIR WEITERHELFEN ??      +++     >>> Laufband-Message ab nur 5,95 € für 3 Tage! <<<