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Gebet für Opfer sexueller Gewalt

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21.02.2019 20:54
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:45:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 19:26:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 18:53:

Ich möchte ein Gebet aus sprechen: Dass die Jenigen, die anderen Leid angedeihen, irgendwann das Leid erfahren.


Und an wen ist dieses Gebet gerichtet? Frag nicht so blöd, das wirst Du schon selber wissen, wenne Dreck am stecken hast




es gibt hier eine direkte korrelation zwischen der unfähigkeit, einfachste technische forenfunktionen zu bedienen - hier das zitieren von beiträgen - und der "qualität" von beiträgen dieser unfähigen profile.



editiert am 21.02.2019 20:56 Beitrag melden Zitatantwort
21.02.2019 20:57
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:34:

Nicht darüber zu reden, sich nicht damit auseinanderzusetzen oder solcherlei Threads zu löschen, ist das nicht auch ein Schlag ins Gesicht von Opfern, die sich als ChristInnen definieren und nun endlich gehört werden wollen? Die sich nicht abwenden wollen von ihrem Glauben und ihrer Kirche?


Ja...auch....
Egal, wie man es dreht, wendet, schüttelt - es kann weh tun. Darüber zu sprechen oder zu schweigen. Persönlich bin ich dafür, Tabus zu brechen, auch wenn es schmerzvoll sein kann, denn Schweigen kann Totschweigen heißen und das darf, soll nicht sein. Manchmal fühle ich mich so, dass ich nur schreien könnte und deshalb verstehe ich, dass man manches einfach nicht lesen kann.

21.02.2019 20:57
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Und noch mal.
Jede ist hier in der Lage, zu wählen, ob sie sich dem Thema aussetzen will oder nicht!
Ob sie den Thread anklickt oder nicht!!

Ich finde es wichtig, Opfern eine Stimme zu geben.
Alle die hier äußerst kritisch geantwortet haben sind, so meine Vermutung, nicht mehr Mitglied in einer Kirche.
Was ist mit denen, die gläubig sind? Vielleicht sogar Opfer geworden sind?
Würden die sich nach so viel Gegenwind noch trauen, hier zu schreiben?
Würde sich jemand hier trauen, zu sagen, ich bin gläubige Christin, nach wie vor in der Kirche und habe üble Erfahrungen gemacht?

Ich hätte Angst vor dem SelberSchuld. Was biste auch noch in so einer Institution.

Es geht hier so oft um Toleranz politisch Andersdenkender, um Toleranz Andersgläubiger.
Was ist mit denen, die weiterhin ChristIn in ihrer Kirche bleiben wollen? Die nicht missionieren wollen, die nur ihren Glauben leben wollen, die etwas verbessern wollen in ihrer Kirche?

Bei aller Kritik und Wut, die ich selber auf die Kirche und diese ganzen Strukturen habe, finde ich es wichtig, solche Threads zu eröffnen und stehen lassen zu können.

Ich kannte das Gebet nicht, ich bin nun froh, es zu kennen und dass ich mittels kleiner Recherche mehr weiß um die innerkirchlichen Auseinandersetzungen.
Mir ist es lieber, meine Wut vergeht, weil sich innerhalb der Kirche etwas ändert und nicht, weil es die Kirche nicht mehr gibt.

21.02.2019 20:59
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:51:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:29:

Hintergrund:
Sexualisierte Gewalt findet nicht nur in der Kirche statt. Der Gedenktag für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kirche muss sensibel so gestaltet werden, dass er auch diejenigen nicht außer Acht lässt, die Opfer geworden sind im Kontext von Familie, Nachbarschaft, Schule und anderen Umfeldern. Statistisch ist damit zu rechnen, dass in jeder Versammlung von mehr als vier Christinnen und Christen eine von sexueller Gewalt betroffene Person anwesend ist.

Betroffene leiden vielfach unter der Tabuisierung von Missbrauch in der Öffentlichkeit. Das öffentliche Gedenken im Gottesdienst ist ein Signal der Gemeinde, dass sie um Missbrauchs_Erfahrungen weiß. Das Signal „Wir wissen um Euch“ stärkt Betroffene in ihrem Gefühl von Zugehörigkeit zur Gemeinde und der Gemeinschaft.
Die folgenden Fürbitten greifen unterschiedliche Aspekte auf und stellen für die Liturgieverantwortlichen eine Auswahl dar. Sie sollte je nach Situation in der Gemeinde getroffen bzw. angepasst werden.

Eröffnungs-Gebet

Voll Vertrauen auf Gott, der das Leben will,
lasst uns vor ihm unsere Bitten aussprechen:

Bitten:

Fürbitten für Opfer von sexuellem Missbrauch

Für die Opfer:
Dass sie auf Menschen treffen, die für ihre Erfahrungen von Missbrauch und Gewalt offene Ohren haben und durch ihr Wissen um das Geschehene Solidarität entwickeln.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Betroffenen, die einen Weg suchen, über den Missbrauch zu sprechen, den sie erlitten haben:
Dass sie Mut und Kraft finden, das in Worte zu fassen, was ihnen geschehen ist.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für alle, die durch Missbrauch und Gewalt Vertrauen in andere Menschen verloren haben:
Dass sie Erfahrungen von Geborgenheit und Angenommen-Sein machen.
Und für diejenigen, die auch ihr Vertrauen in Gott verloren haben:
Dass sie Menschen begegnen, durch die sie etwas von Gottes Güte ahnen und erfahren können.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Fürbitten für Verantwortliche in der Kirche
Für alle, die in Kirche und Gemeinde Leitungsfunktionen wahrnehmen:
Dass sie Mut haben, auf der Seite der Betroffenen zu stehen,
und die Entschlossenheit finden zu umfassender Aufklärung und konsequenter Aufarbeitung.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Verantwortlichen in den Diözesen:
Dass ihre Bemühungen Erfolg haben, schützende Strukturen auf zubauen
gegen Übergriffe, sexuellen Missbrauch und Gewalt;
dass sie ihr Leitungsamt verantwortungsbewusst und achtsam ausüben.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Verantwortlichen in der theologischen Ausbildung, in Studium und Lehre:
Dass sie die Erfahrung der Opfer von Gewalt noch stärker im Blick haben.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Fürbitten für die Gemeinde
Für uns alle, die wir durch die Geschehnisse jetzt mit Missbrauch konfrontiert sind:
Dass wir den Mut finden, uns diesem Thema zu stellen, und die Betroffenen unsere Solidarität spüren lassen.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Gemeinden, in denen Missbrauch durch amtliche Vertreter der Kirche stattgefunden hat:
Dass sie Wege finden, das Geschehene in Worte zu fassen,
und dass sie Menschen finden, die sie auf dem Weg der Aufarbeitung unterstützen und begleiten.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Abschluss-Gebet:

Du Gott des Lebens, alles, was uns bewegt, legen wir in deine Hände.
Auf dich setzen wir unsere Hoffnung und unser Vertrauen.
Sei mit uns und mit allen, für die wir heute beten, durch Christus, unseren Herrn. Amen

http://t1p.de/6z0h


Oh mein Gott, "Lass diesen Kelch an mir vorübergehen!".



Bist Du Mitglied einer Kirche?


21.02.2019 21:04
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:45:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 19:26:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 18:53:

Ich möchte ein Gebet aus sprechen: Dass die Jenigen, die anderen Leid angedeihen, irgendwann das Leid erfahren.


Und an wen ist dieses Gebet gerichtet? (...)


Frag nicht so blöd, das wirst Du schon selber wissen, wenne Dreck am stecken hast


Momentan interessiert mich nur, dass du der Bitte nachkommst, deine Zitate zu reparieren. Wenn du nicht weißt, wie es geht, dann kannst du jederzeit nachfragen.

P.S Mit meinem Zitat habe ich deines sozusagen repariert, aber das Original ist immer noch falsch. Jetzt kannst du bei mir nachsehen, was du bei deinem Zitat aus Versehen gelöscht hast - nämlich ein Quote Symbol. Wahrscheinlich ist das bei sehr vielen deiner Zitate der Fall.

editiert am 21.02.2019 21:10 Beitrag melden Zitatantwort
21.02.2019 21:06
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:54:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:45:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 19:26:

(quote max. 3 Ebenen)
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 18:53:

Ich möchte ein Gebet aus sprechen: Dass die Jenigen, die anderen Leid angedeihen, irgendwann das Leid erfahren.(/quote max. 3 Ebenen)

Und an wen ist dieses Gebet gerichtet? Frag nicht so blöd, das wirst Du schon selber wissen, wenne Dreck am stecken hast




es gibt hier eine direkte korrelation zwischen der unfähigkeit, einfachste technische forenfunktionen zu bedienen - hier das zitieren von beiträgen - und der "qualität" von beiträgen dieser unfähigen profile.

Watt? Korrerllieren, so was unanständiges? Pfui! Schande über Dein Haupt!


21.02.2019 21:11
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:59:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:51:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:29:

Hintergrund:
Sexualisierte Gewalt findet nicht nur in der Kirche statt. Der Gedenktag für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kirche muss sensibel so gestaltet werden, dass er auch diejenigen nicht außer Acht lässt, die Opfer geworden sind im Kontext von Familie, Nachbarschaft, Schule und anderen Umfeldern. Statistisch ist damit zu rechnen, dass in jeder Versammlung von mehr als vier Christinnen und Christen eine von sexueller Gewalt betroffene Person anwesend ist.

Betroffene leiden vielfach unter der Tabuisierung von Missbrauch in der Öffentlichkeit. Das öffentliche Gedenken im Gottesdienst ist ein Signal der Gemeinde, dass sie um Missbrauchs_Erfahrungen weiß. Das Signal „Wir wissen um Euch“ stärkt Betroffene in ihrem Gefühl von Zugehörigkeit zur Gemeinde und der Gemeinschaft.
Die folgenden Fürbitten greifen unterschiedliche Aspekte auf und stellen für die Liturgieverantwortlichen eine Auswahl dar. Sie sollte je nach Situation in der Gemeinde getroffen bzw. angepasst werden.

Eröffnungs-Gebet

Voll Vertrauen auf Gott, der das Leben will,
lasst uns vor ihm unsere Bitten aussprechen:

Bitten:

Fürbitten für Opfer von sexuellem Missbrauch

Für die Opfer:
Dass sie auf Menschen treffen, die für ihre Erfahrungen von Missbrauch und Gewalt offene Ohren haben und durch ihr Wissen um das Geschehene Solidarität entwickeln.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Betroffenen, die einen Weg suchen, über den Missbrauch zu sprechen, den sie erlitten haben:
Dass sie Mut und Kraft finden, das in Worte zu fassen, was ihnen geschehen ist.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für alle, die durch Missbrauch und Gewalt Vertrauen in andere Menschen verloren haben:
Dass sie Erfahrungen von Geborgenheit und Angenommen-Sein machen.
Und für diejenigen, die auch ihr Vertrauen in Gott verloren haben:
Dass sie Menschen begegnen, durch die sie etwas von Gottes Güte ahnen und erfahren können.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Fürbitten für Verantwortliche in der Kirche
Für alle, die in Kirche und Gemeinde Leitungsfunktionen wahrnehmen:
Dass sie Mut haben, auf der Seite der Betroffenen zu stehen,
und die Entschlossenheit finden zu umfassender Aufklärung und konsequenter Aufarbeitung.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Verantwortlichen in den Diözesen:
Dass ihre Bemühungen Erfolg haben, schützende Strukturen auf zubauen
gegen Übergriffe, sexuellen Missbrauch und Gewalt;
dass sie ihr Leitungsamt verantwortungsbewusst und achtsam ausüben.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Verantwortlichen in der theologischen Ausbildung, in Studium und Lehre:
Dass sie die Erfahrung der Opfer von Gewalt noch stärker im Blick haben.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Fürbitten für die Gemeinde
Für uns alle, die wir durch die Geschehnisse jetzt mit Missbrauch konfrontiert sind:
Dass wir den Mut finden, uns diesem Thema zu stellen, und die Betroffenen unsere Solidarität spüren lassen.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Für die Gemeinden, in denen Missbrauch durch amtliche Vertreter der Kirche stattgefunden hat:
Dass sie Wege finden, das Geschehene in Worte zu fassen,
und dass sie Menschen finden, die sie auf dem Weg der Aufarbeitung unterstützen und begleiten.

V: Guter Gott. – A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

Abschluss-Gebet:

Du Gott des Lebens, alles, was uns bewegt, legen wir in deine Hände.
Auf dich setzen wir unsere Hoffnung und unser Vertrauen.
Sei mit uns und mit allen, für die wir heute beten, durch Christus, unseren Herrn. Amen

http://t1p.de/6z0h


Oh mein Gott, "Lass diesen Kelch an mir vorübergehen!".



Bist Du Mitglied einer Kirche?


Ich dachte, ich versuche es mal!
Hat nicht funktioniert.

Für mich gilt: "Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.".

21.02.2019 21:12
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Ich bitte alle hier, sich gut zu überlegen, ob sie auf das sehr Korrelierende tatsächlich eingehen wollen. Ich empfinde es als trollhaft und rein destruktiv.
Es zerschießt, bindet Energie und sorgt letztlich dafür, dass andere Konsequenzen tragen, weil sie versuchten, dem Einhalt zu gebieten.

Trolle soll man verhungern lassen.

21.02.2019 21:18
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 21:11:

Ich dachte, ich versuche es mal!
Hat nicht funktioniert.

Für mich gilt: "Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.".


Was meinst Du mit 'ich versuche es mal'?

Diese Fürbitten kenne ich aus katholischen Messen. KatholikInnen bedeuten die viel, soweit ich weiß.

Ich glaube, manchen Menschen hilft ihr Gott auch dann, wenn sie sich gar nicht mehr zu helfen wissen.
Und manchen 'Gottlosen' helfen dann hoffentlich andere Menschen.


21.02.2019 21:28
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ist das spannend hier

21.02.2019 21:31
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Vor allem für Katholikinnen....

21.02.2019 21:39
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 21:31:

Vor allem für Katholikinnen....



21.02.2019 21:47
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 21:31:

Vor allem für Katholikinnen....

So eine kannte, ich auch schon mal, die meine Gesinnung als Modeerscheinung definierte!

Meine Gesinnung ist Freiheit, ich wachse und bleibe nicht stehen!

editiert am 21.02.2019 21:55 Beitrag melden Zitatantwort
21.02.2019 21:47
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:57:

Und noch mal.
Jede ist hier in der Lage, zu wählen, ob sie sich dem Thema aussetzen will oder nicht!
Ob sie den Thread anklickt oder nicht!!

Ich finde es wichtig, Opfern eine Stimme zu geben.
Alle die hier äußerst kritisch geantwortet haben sind, so meine Vermutung, nicht mehr Mitglied in einer Kirche.
Was ist mit denen, die gläubig sind? Vielleicht sogar Opfer geworden sind?
Würden die sich nach so viel Gegenwind noch trauen, hier zu schreiben?
Würde sich jemand hier trauen, zu sagen, ich bin gläubige Christin, nach wie vor in der Kirche und habe üble Erfahrungen gemacht?

Ich hätte Angst vor dem SelberSchuld. Was biste auch noch in so einer Institution.

Es geht hier so oft um Toleranz politisch Andersdenkender, um Toleranz Andersgläubiger.
Was ist mit denen, die weiterhin ChristIn in ihrer Kirche bleiben wollen? Die nicht missionieren wollen, die nur ihren Glauben leben wollen, die etwas verbessern wollen in ihrer Kirche?

Bei aller Kritik und Wut, die ich selber auf die Kirche und diese ganzen Strukturen habe, finde ich es wichtig, solche Threads zu eröffnen und stehen lassen zu können.

Ich kannte das Gebet nicht, ich bin nun froh, es zu kennen und dass ich mittels kleiner Recherche mehr weiß um die innerkirchlichen Auseinandersetzungen.
Mir ist es lieber, meine Wut vergeht, weil sich innerhalb der Kirche etwas ändert und nicht, weil es die Kirche nicht mehr gibt.


Ich danke dir....



21.02.2019 22:04
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Hmmm...manche Reaktionen erinnern mich an den Sexismusthread oder an die metoo Debatte.

Sich lustig machen ist eine gute Methode, um sich ja nicht mit etwas auseinandersetzen zu müssen. Diese Verhaltensweise ist übrigens konfessionsunabhängig.

Warum ist es sogar ein Tabu, hier auf einem Portal, dass vornehmlich aus Frauen besteht, über sexuelle Gewalt zu sprechen? Egal, in welcher Konstellation oder in welchem Kontext? Damit will ich nicht von der kath. Kirche ablenken, sondern im Gegenteil - an sich müsste man, frau erst Recht darüber sprechen.

editiert am 21.02.2019 22:05 Beitrag melden Zitatantwort
21.02.2019 22:09
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Homosexualität ist krank!

21.02.2019 22:22
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sagt die Kirche! Dann bin ich also krank. Aber nicht so krank, wie hinter manchen Kirchenmauern.

21.02.2019 22:25
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:57:

...
Ich hätte Angst vor dem SelberSchuld. Was biste auch noch in so einer Institution.

...


Meine Wut & Verachtung richten sich gegen die Machtstrukturen innerhalb der Kirche & natürlich gegen die Täter. Seit Jahren tut sich da nichts. Ein paar besänftigende Worte hier, mal da, mal dort von diesem oder jenem Amtsträger.

Und weiter geht es mit der Tagesordnung bis zum nächsten M…..... Immer so weiter.

Aber: Ich würde nie einem/r Betroffenen einen Vorwurf machen, geschweige denn Vorschriften an wen wer glauben soll oder auch nicht.

+ mir ist auch durchaus bewusst, dass der Glaube oft den nötigen Halt gibt, um irgendwie damit & weiter leben zu können.


21.02.2019 22:45
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:28:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 17:58:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 12:51:

Alleine, dass in einer offiziellen Liturgie zugegeben wird, dass Furchtbares unter dem Dach der Kirche geschieht, ist ein Mini-Zeichen, dass selbst Gläubige, die all zu gerne die Augen verschließen, an sich nicht mehr wegschauen können. Selbst glaube ich nicht, dass alleiniger Druck von außen alles bewerkstelligen kann und auch nicht ein Papst. Es braucht auch Druck und Solidarität von unten, der Masse - wie bei allen großen Veränderungen, die mir spontan einfallen.



und was wäre die logische Konsequenz?

austreten. Und zwar alle. Keine Kirche = kein Missbrauch mehr durch Priester, die ihre Position ausnutzen und dass sie in den meisten Fällen gedeckt werden.


Zu fett Markiertem: Das stimmt, wie in so vielen anderen Fällen, auch ausserhalb der Kirche - Machtmissbrauch, Vertuschung, heile Welt bewahren. Je geschlossener das System ist, um so größer die Gefahr.



nur das die Kirche ein weltweit umspannendes, jahrtausende altes System ist und fast alle patriacharischen Strukturen ihre Wurzeln und Prägungen aus der Kirche haben.
Das tiefsitzende `Das soll mal lieber ein Mann machen´ und `Kinderwillen hat die Katz gefressen!´ kommt aus diesem System.

Vielleicht kommt aus dekorativen Gründen eine neue Oberflächenlackierung drauf. Mich würde nicht überraschen, wenn die "Missbrauchskonferenz" im Vatikan nur dazu dient, bessere Vertuschungsmethoden zu finden.

Wie wäre das schön... eine Welt ohne von Männern organisiertes Missbrauchssystem, dass sich "Vater-Religion" nennt....

Wo nur die Regel gilt: behandele Menschen - alle... ob Frauen; Männer, XX, andersdenkende; mit anderer Hautfarbe, als die eigene; kleine; große; dicke; dünne;

behandele sie so, wie du auch behandelt werden möchtest....

ich würde ja glatt dafür beten, aber ich bin inzwischen überzeugt, dass es keinen Gott irgendeiner Buch-Religion gibt. Und wenn doch... würde ich ihn ******

Leider werde ich wohl mein Leben lang beschäftigt sein, diese bittere Wurzel, die mir als junger Mensch im Namen Gottes gesät wurde, zu entfernen.

vielleicht werde ich ja ruhiger mit der Zeit.



21.02.2019 22:48
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 21:06:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:54:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 20:45:

(quote max. 3 Ebenen)
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 19:26:

(quote max. 3 Ebenen)
Tehejekuetrheed
schrieb am 21.02.2019 um 18:53:

Ich möchte ein Gebet aus sprechen: Dass die Jenigen, die anderen Leid angedeihen, irgendwann das Leid erfahren.(/quote max. 3 Ebenen)

Und an wen ist dieses Gebet gerichtet? Frag nicht so blöd, das wirst Du schon selber wissen, wenne Dreck am stecken hast (/quote max. 3 Ebenen)

es gibt hier eine direkte korrelation zwischen der unfähigkeit, einfachste technische forenfunktionen zu bedienen - hier das zitieren von beiträgen - und der "qualität" von beiträgen dieser unfähigen profile.!


Watt? Korrerllieren, so was unanständiges? Pfui! Schande über Dein Haupt!


sie kann es nicht. sie weiß nichts.

sie trollt.

alles wie gehabt.



editiert am 21.02.2019 22:53 Beitrag melden Zitatantwort

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