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Ökoerfahrungen gesucht

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22.10.2019 16:32
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 19.10.2019 um 11:51:

zum Eingangspost:

ich habe in meinem ganzen Leben noch NIE irgendeine Notwendigkeit für Frischhaltefolie oder gar (die unfaßbar pervers energieverschwendend hergestellte) Alufolie im Haushalt gesehen. einen Deckel oder einen Teller als Deckel auf's Gefäß, what's the problem?????????

...
aber mir reichen alte Zeitung, Werbeblättchenpapier und Kartoffel-Kraftpapiertüten und aufbewahrte Papier-Obst-Stanitzln vollauf.

Alte Zeitungen und Werbeblättchen würde ich auf gar keinen Fall verwenden, da hätte ich Angst, dass sich giftige Farbstoffe lösen.

Dass ich den Kuchen auch in Stücke schneiden könnte, ist natürlich richtig, da werde ich mal dran denken.- Danke.

Edit: Vergeblich versucht, die Urheberin der jeweiligen Texte kenntlich zu machen- sorry.


editiert am 22.10.2019 16:38 Beitrag melden Zitatantwort
07.12.2019 22:13
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ich bin jetzt beim Thema Plaste raus aus den Zahnsachen angekommen. Auch wenn mein Zahnarzt meint, das wichtigste überhaupt in der Zahnpflege sei das Verwenden von Zahnseide zur Pflege der Zahnzwischenräume und wenn schon Putzen, dann wiederum da nur das mechanische Abrubbeln von Ablagerungen, das keine Zahnpaste benötigt, so fühlt es sich für mich besser an, irgendwas noch dazu zu haben. Von diesen Miswakzweigen, die ja auch schon erfrischenden Saft drin haben, war ich nicht so überzeugt. Es soll plastefreie Kautabs geben, hat jemand schon Erfahrung damit oder anderem Zahnpastaersatz?

12.12.2019 20:07
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Nachdem ich mal gelesen habe, dass Kernseife zum Zähneputzen geeignet ist, putz ich meine Zähne sehr gerne mit Salzseife - kein Witz.

Es gibt eine Wiener Salzseife, mit Kokosöl versteift. Diese eignet sich sprichwörtlich für Haut, Haare und Zahnpflege. Auch zum Verreisen äußerst praktisch.

An den leicht seifig-salzigen Geschmack gewöhnt frau sich schnell. Kokosöl allein ist auch zum Zähneputzen geeignet, mir jedoch zu fettig. Und dann gibt's noch Zahnkreide.

Grüße
S.

13.12.2019 04:43
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.12.2019 um 20:07:

Nachdem ich mal gelesen habe, dass Kernseife zum Zähneputzen geeignet ist, putz ich meine Zähne sehr gerne mit Salzseife - kein Witz.

Es gibt eine Wiener Salzseife, mit Kokosöl versteift. Diese eignet sich sprichwörtlich für Haut, Haare und Zahnpflege. Auch zum Verreisen äußerst praktisch.

An den leicht seifig-salzigen Geschmack gewöhnt frau sich schnell. Kokosöl allein ist auch zum Zähneputzen geeignet, mir jedoch zu fettig. Und dann gibt's noch Zahnkreide.

Grüße
S.


In Kernseife usw. ist aber kein Fluorid drin...ganz abgesehen davon, dass insbesondere Kernseife sicher ganz erbärmlich schmeckt.

13.12.2019 07:44
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 13.12.2019 um 04:43:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.12.2019 um 20:07:

Nachdem ich mal gelesen habe, dass Kernseife zum Zähneputzen geeignet ist, putz ich meine Zähne sehr gerne mit Salzseife - kein Witz.

Es gibt eine Wiener Salzseife, mit Kokosöl versteift. Diese eignet sich sprichwörtlich für Haut, Haare und Zahnpflege. Auch zum Verreisen äußerst praktisch.

An den leicht seifig-salzigen Geschmack gewöhnt frau sich schnell. Kokosöl allein ist auch zum Zähneputzen geeignet, mir jedoch zu fettig. Und dann gibt's noch Zahnkreide.

Grüße
S.


In Kernseife usw. ist aber kein Fluorid drin...ganz abgesehen davon, dass insbesondere Kernseife sicher ganz erbärmlich schmeckt.


Wie viel Fluorid braucht der Mensch denn da drin? Einige sagen, brauchen wir unbeding, andere sagen, was für ein Blödsinn. Das muss wohl jede/r für sich selbst entscheiden...

13.12.2019 10:08
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Habe gestern Nacht auch eine Öko-Erfahrung gemacht...eine Öko-nomisch-feministisch-theoretische. Wenn mensch sich durch die ersten trockenen 10 Minuten hangelt wirds recht spannend, find ich.

https://www.youtube.com/w [...] RfxdfYT4
Feministische Ökonomik (Adelheid Biesecker) Ringvorlesung zur Krise der Ökonomie

04.01.2020 15:27
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.12.2019 um 20:07:

Es gibt eine Wiener Salzseife, mit Kokosöl versteift. Diese eignet sich sprichwörtlich für Haut, Haare und Zahnpflege. Auch zum Verreisen äußerst praktisch.

An den leicht seifig-salzigen Geschmack gewöhnt frau sich schnell. Kokosöl allein ist auch zum Zähneputzen geeignet, mir jedoch zu fettig. Und dann gibt's noch Zahnkreide.

Grüße
S.


interessant. hast du links zu anbietern, die du empfehlen kannst?

zu weihnachten hab ich aus einem berliner unverpackt laden eine art zahnpasta am stiel bekommen. eine feste masse mit lecker zimtgeruch, an die die nasse zahnbürste gerieben werden soll. und tabs in einem glas, wo allerdings keine beschreibung zur benutzung dabei stand. hab beides noch nicht probiert, da ich noch eine vorhandene zahnpastatube aufbrauche. (seit jahren übrigens fluoridfrei, da ich immer wieder mal gelesen hatte, dass wir in unseren breitengraden sonst überversorgt sind)

05.01.2020 19:59
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Die Wiener Salzseife gibt's bei Manufactum (ca 12,- Euro), Zahnkreidepulver bei Waschbär. Zur Zeit benutze ich diese Seife zum Zähneputzen: Savion Sole Körperseife (Savion.de). Ist günstiger, ob sie sich jedoch auch für die Haare eignet, hab ich noch nicht ausprobiert.

Zahnputztabs hab ich auch schon gehabt, meine waren von Lush. Die Tabs zerkaust du und mit dem entstehenden Schaum (wenig) putzt du dann die Zähne. Mir hat meistens 1/2 Tab gereicht.

Übrigens war ich letztens beim Zahnarzt zur Routinekontrolle. Alles bestens, nur ein klein wenig Zahnstein.

Flourid wird wohl überbewertet. Ich putz meine Zâhne jetzt schon fast ein Jahr so. Zwischendurch benutz ich auch Zahngel, allerdings sehr selten. Ich finde, die Mischung macht's!

05.01.2020 20:06
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ich habe eine zeitlang Zahnpasta aus Kokosöl, Kurkuma und Natron selbstgemacht.Die Zähne wurden schön Weiss, aber ich bekam Zahnschmerzen und wundes Zahnfleisch.
Suche jetzt eine andere Alternative.
Deo und Waschmittel mache ich selbst, Plamölfrei und vegan!
Mit Spülmaschinenpulver hab ich noch keine Erfolge erzielt,nutze aber Ökotabs mit löslicher Verpackung aus Maismehl.


05.01.2020 20:21
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Wie machst du das Deo? Ich vermische Sheabutter mit Natron u gebe noch etwas Lavendelöl für den Duft u die Konservierung dazu.

Mit Kurkuma-Kokos-Natron-Zahncreme hab ich angefangen. War mir zu gelb u zu fettig.

Woraus machst du das Waschmittel?


05.01.2020 20:26
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Deo:Kokosöl, Natron und Minzöl
Waschmittel aus:Waschsoda, Kernseife und Zitronensäure,kann man natürlich auch noch Duftöl zugeben, ich finde es nicht nötig-
Ich suche Dir Morgen gerne das Rezept raus.
Es ist bei Smarticular zu finden,
die Zutaten, die sehr günstig zu bestellen sind suche ich dann ebenfalls raus,ok?

05.01.2020 20:31
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 07.12.2019 um 22:13:

ich bin jetzt beim Thema Plaste raus aus den Zahnsachen angekommen. Auch wenn mein Zahnarzt meint, das wichtigste überhaupt in der Zahnpflege sei das Verwenden von Zahnseide zur Pflege der Zahnzwischenräume und wenn schon Putzen, dann wiederum da nur das mechanische Abrubbeln von Ablagerungen, das keine Zahnpaste benötigt, so fühlt es sich für mich besser an, irgendwas noch dazu zu haben. Von diesen Miswakzweigen, die ja auch schon erfrischenden Saft drin haben, war ich nicht so überzeugt. Es soll plastefreie Kautabs geben, hat jemand schon Erfahrung damit oder anderem Zahnpastaersatz?


In Indien nutzt man ein astringierendes Pulver aus verschiedenenen zerstossrneb Wurzeln. Das war das Beste, das ich je hatte.
Leider komme ich von hier aus nicht mehr ran.

05.01.2020 20:38
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 05.01.2020 um 20:31:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 07.12.2019 um 22:13:

ich bin jetzt beim Thema Plaste raus aus den Zahnsachen angekommen. Auch wenn mein Zahnarzt meint, das wichtigste überhaupt in der Zahnpflege sei das Verwenden von Zahnseide zur Pflege der Zahnzwischenräume und wenn schon Putzen, dann wiederum da nur das mechanische Abrubbeln von Ablagerungen, das keine Zahnpaste benötigt, so fühlt es sich für mich besser an, irgendwas noch dazu zu haben. Von diesen Miswakzweigen, die ja auch schon erfrischenden Saft drin haben, war ich nicht so überzeugt. Es soll plastefreie Kautabs geben, hat jemand schon Erfahrung damit oder anderem Zahnpastaersatz?


In Indien nutzt man ein astringierendes Pulver aus verschiedenenen zerstossrneb Wurzeln. Das war das Beste, das ich je hatte.
Leider komme ich von hier aus nicht mehr ran.


keine Ahnung, ob datt watt kann:
https://www.india-store.d [...] ho68pmv3

05.01.2020 22:43
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 05.01.2020 um 20:26:

Deo:Kokosöl, Natron und Minzöl
Waschmittel aus:Waschsoda, Kernseife und Zitronensäure,kann man natürlich auch noch Duftöl zugeben, ich finde es nicht nötig-
Ich suche Dir Morgen gerne das Rezept raus.
Es ist bei Smarticular zu finden,
die Zutaten, die sehr günstig zu bestellen sind suche ich dann ebenfalls raus,ok?


Lieben Dank! Kommt mir bekannt vor, von Smarticular. Hab ich mich bisher nur noch nicht rangstraut. Gerne den Link für die Zutaten raussuchen.

Ist dir Kokosöl nicht zu fettig im Deo? Obwohl, nun ja, Sheabutter ist ja auch sehr fettig. Hat eben eine etwas festere Konsistenz.

05.01.2020 22:57
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 05.01.2020 um 22:43:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 05.01.2020 um 20:26:

Deo:Kokosöl, Natron und Minzöl
Waschmittel aus:Waschsoda, Kernseife und Zitronensäure,kann man natürlich auch noch Duftöl zugeben, ich finde es nicht nötig-
Ich suche Dir Morgen gerne das Rezept raus.
Es ist bei Smarticular zu finden,
die Zutaten, die sehr günstig zu bestellen sind suche ich dann ebenfalls raus,ok?


Lieben Dank! Kommt mir bekannt vor, von Smarticular. Hab ich mich bisher nur noch nicht rangstraut. Gerne den Link für die Zutaten raussuchen.

Ist dir Kokosöl nicht zu fettig im Deo? Obwohl, nun ja, Sheabutter ist ja auch sehr fettig. Hat eben eine etwas festere Konsistenz.


mach ich!
nöö, bis jetzt hab ich noch garnicht über fettig nachgedacht und in den shirts sind auch keine Spuren.Eigentlich komisch.

05.01.2020 23:02
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Hallo zusammen,

Also was Zahnpasta angeht so benutze ich selber die Sorten von Weleda da kein fluorid drin ist. Da ich SchilddrüsenProbleme habe ist da Fluorid nicht gut.
Ich hab auch gehört die das die Himalaya Zahnpasten sehr gut sein sollen aber selbst noch keine Erfahrung damit sammeln können.

Ich persönlich interessiere mich sehr für orthomelkulare Medizin da ich sehr positive Erfahrungen damit machen konnte und viele meiner chronischen Erkrankungen davon weg bekommen hab.
Geholfen an Informationen hat mir damals diese Seite allerdings nicht unbedingt seriös möchte ich vorwarnen. Und nicht jeder Bericht dazu ist gleichgut.

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/

meine Kräuter oder Tees die ich kaufe besorge ich hier..

https://www.dragonspice.de/

schneller Versand, schnelle Abwicklung und auch wenn was schief geht super gelaufen alles. Gute Qualität zum vernünftigen Preis.

LG

11.01.2020 16:24
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Ich schieb mal ein bisschen, damit der thread nicht verschwindet.

Natron als Deo nehme ich auch, allerdings pur mit dem Finger auf die Haut auftragen. Hält meistens auch ganz gut. Mit Sheabutter haftet es wohl besser, oder?

12.01.2020 17:21
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Jetzt misch ich da mal ein bisschen mit. Ich finds toll, was ihr so alles selber macht. Ich hab jetzt nicht alles durchgelesen aber ich hab grad meine erste Lippenpflege selbst gemacht und bin sehr zufrieden. 1Tl Bienenwachs, 1 Tl Kokosöl, 1 Tl Öl oder Öl mit Rosenblütenauszug und einen halben Tl Honig einfach schmelzen, verrühren und auskühlen. Fertig. Am besten in einen alten leeren Labellostift füllen. Vieles ist so einfach und so effizient.

12.01.2020 17:28
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.01.2020 um 17:21:

Jetzt misch ich da mal ein bisschen mit. Ich finds toll, was ihr so alles selber macht. Ich hab jetzt nicht alles durchgelesen aber ich hab grad meine erste Lippenpflege selbst gemacht und bin sehr zufrieden. 1Tl Bienenwachs, 1 Tl Kokosöl, 1 Tl Öl oder Öl mit Rosenblütenauszug und einen halben Tl Honig einfach schmelzen, verrühren und auskühlen. Fertig. Am besten in einen alten leeren Labellostift füllen. Vieles ist so einfach und so effizient.


Ich glaube am besten wird der Labellostift an einem kühlen Ort gelagert zb Kühlschrank

editiert am 12.01.2020 17:28 Beitrag melden Zitatantwort
24.01.2020 03:40
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Plastik – nein, danke!

So wird der Alltag umweltfreundlicher

von Bettina Hoffmann

Aktualisiert am 23.01.2020, 08:48 Uhr

Vom Strohhalm bis zum Joghurtbecher, von der Lebensmittelverpackung bis zum Einwegbesteck: Plastik ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Dass unser Plastikmüll Lebensräume und Artenvielfalt zerstört und unsere Ozeane verschmutzt, ist hinlänglich bekannt. Was also können wir tun, um plastikfreier durch den Alltag zu gehen?

Jeder Deutsche produziert pro Jahr im Schnitt rund 38 Kilogramm Plastikmüll - Charlotte Schüler aus München gehört nicht dazu. Die 24 Jahre alte Bloggerin aus München gestaltet ihren Alltag weitestgehend plastikfrei.

"Man muss sich nicht bei allem einschränken, sondern einfach nur Stück für Stück umdenken", sagt Schüler. Bei ihr selbst begann dieses Umdenken, als sie Bilder von Albatrossen im Fernsehen sah, die mit Mägen voller Kunststoff verhungerten. Heute lebt Schüler nahezu plastikfrei – im Gespräch mit unserer Redaktion verrät sie ihre Tricks für den Alltag.

Plastik vermeiden: Badezimmer als einfacher Start
Wer auf Plastik verzichten möchte, fängt am besten im Badezimmer an. Ein Stück Seife ersetzt den Seifenspender und kann genauso gut zur Körperpflege eingesetzt werden. Es gibt sogar Seife für die Haare.

Statt einer herkömmlichen Plastikzahnbürste verwendet Charlotte Schüler eine Alternative aus Bambus und anstelle von Zahnpasta einfache Zahnputztabletten. Diese werden erst etwas zerkaut, bevor man mit der Bürste nachputzt.

Gegen Zahnverfärbungen hat die Bloggerin auch einen ultimativen Tipp: "Man kann aus Aktivkohlepulver und Kokosöl ganz einfach eine Paste anmischen. Beides hellt die Zähne wieder auf. Damit putze ich mir ein bis zwei Wochen die Zähne und schon sind sie wieder strahlend schön."

Toilettenpapier gibt es in vielen Unverpackt-Läden ganz ohne lästige Plastikverpackung und auch wiederverwendbare Abschminkpads sind eine umweltfreundliche und müllfreie Alternative. Diese plastikfreien Alternativen finden sich mittlerweile in vielen Drogeriemärkten oder in Naturkosmetik-Geschäften.

Wer Kosmetikartikel in Glasbehältern kauft, die einen Plastikdeckel haben, kann die leeren Flaschen auch einfach wiederverwenden – zum Beispiel für selbstgemachtes Haarspray. "Für eine leichte Variante mische ich circa einen halben Teelöffel Zucker mit 50 Milliliter Wasser. Je höher man den Zucker dosiert, desto stärker wird das Haarspray. Die Mischung fülle ich mir einfach in leer gewordene Sprühflaschen und kann die Verpackungen so wiederverwenden", erklärt Charlotte Schüler ihren Trick.

Kosmetikartikel einfach selber machen
Aber was ist eigentlich mit Make-up, Mascara und Co.? Für Charlotte Schüler war es immer wichtig, nicht als Öko abgestempelt zu werden. "Ich möchte nicht, dass die Menschen auf den ersten Blick erkennen, dass ich in meinem Alltag etwas anders mache. Vielmehr möchte ich zeigen, dass man dennoch stilbewusst und gepflegt sein kann", so Schüler. Deshalb schminkt sie sich ganz normal.

Viele ihrer Kosmetika macht sie selbst - und so geht's:

Puder: Dafür verwendet sie Kartoffelstärke, Hibiskusblüten und Kakao. Je nach Verhältnis der einzelnen Zutaten wird daraus abdeckendes Puder oder Rouge.
Wimperntusche und Eyeliner: Schüler verwendet Aloe-Vera-Gel, Sheabutter, Kohlepulver, Bienenwachs und Kokosöl. Mehr Volumen zaubert sie mit Kartoffelstärke auf ihre Wimpern.

So gelingt der plastikfreie Einkauf
Ihren Einkauf hat Charlotte Schüler von Grund auf anders strukturiert. Einmal im Monat geht sie in den Unverpackt-Laden und kauft haltbare Speisen wie Nudeln, Mehl, Zucker, Reis oder Frühstücksflocken. Alle zwei Wochen geht sie zum Biomarkt und deckt sich mit frischen Produkten ein und etwa alle drei Tage macht sie ihre Besorgungen beim Gemüsehändler.

Wer plastikfrei einkaufen gehen möchte, sollte immer einen Stoffbeutel und eigene Gefäße dabeihaben. So kann man sich die Produkte – zum Beispiel an der Frischetheke – direkt in mitgebrachte Gläser oder Boxen füllen lassen. "Natürlich ist ein Einkauf im Bioladen, beim Gemüsehändler oder im Unverpackt-Geschäft keine günstige Angelegenheit. Man kauft allerdings viel bewusster und nur noch das ein, was man wirklich braucht", sagt Schüler.

Eine Brotdose aus Edelstahl sei erstmal teurer als die Variante aus Plastik. "Allerdings hält sie länger und es lösen sich keine schädlichen Plastikpartikel", erklärt Schüler.

Es gibt allerdings auch No- und Low-Budget Varianten. So verwendet sie statt Edelstahl-Boxen und teuren "Mason Jars"-Gläsern, die zwar hip, aber eben teuer sind, einfach große Gurkengläser zur Aufbewahrung. Unterwegs lässt sie sich ihre Asia-Nudeln dort hineinfüllen oder genießt ihre Suppe "to go" daraus.

Schritt für Schritt zur Veränderung
Wer für sich selbst den Entschluss fasst, plastikfreier leben zu wollen, sollte nicht gleich alles perfekt machen wollen. "Sonst stürzt man in eine Krise und wird demotiviert. Das macht das ganze Projekt unmöglich", warnt Schüler. Besser sei es, eine Sache nach der anderen zu verändern.

Komplett plastikfrei zu leben, hält die Bloggerin ohnehin für nahezu unmöglich: "Ich trage Kontaktlinsen, nutze Technik mit Plastikteilen wie Smartphone und Laptop und muss – wenn ich krank bin – auch mal Medizin nehmen, die in Plastik verpackt ist."

Sie empfiehlt auch nicht, Dinge aus Plastik, die man bereits besitzt, einfach wegzuwerfen. Stattdessen solle man sie einfach für einen anderen Zweck verwenden. Die alten Brotzeitdosen können statt für Lebensmittel zur Aufbewahrung von anderen Dingen verwendet werden. So gelangen zumindest keine Mikropartikel in unseren eigenen Organismus.

Auch im Restaurant sieht sich Charlotte Schüler erst einmal um – und entscheidet dann, welche Produkte aus Plastik sie direkt abbestellen kann. "Mittlerweile werde ich dabei auch nicht mehr so häufig schräg angeschaut. Man merkt, dass viele Menschen umdenken. Das ist eine gute Sache."

Charlotte Schüler ist Buchautorin und Bloggerin (plastikfreileben.de). Im April 2019 erschien ihr erster Ratgeber “Einfach Plastikfrei Leben”. Auf ihrem Instagram-Profil "Plastikfrei_Leben" postet sie Produktempfehlungen und Rezepte für selbstgemachte "Zero Waste"-Pflege.


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