Forum » Beziehung, Erotik & Liebe » Thread

Der Alptraum namens Lesben-Dating

Dieses Thema wurde geschlossen. (max. 200 Beiträge)

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Seite: 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |

15.06.2019 13:06
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 12:44:

Zitat
sind und waren es an vorderster Stelle oftmals butches mit ihrem ja offen_sichtlichen Aussehen und Auftreten die für LGBTIQA*-Akzeptanz eingestanden sind ohne sich ins Hemd zu machen oder sonst auch nur vor irgendwem einzuknicken.

Dazu bedarf es kein Dankeswort,
aber auch keine abfällige Betrachtung.


danke @ we-are-one

und/ aber ich bin FÜR Dankesworte


Oki ich in dem Fall auch : DANKE Pflaenzchen



15.06.2019 13:22
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 07:44:

Ich fand's im MaxPett besser. Das Prinz Myshkin wurde mir noch empfohlen und steht für meinen nächsten veganen Ausflug auf dem Plan. Das Bodhi hat mich geschmacklich jetzt nicht so sehr überzeugt. 🤔

Sorry für das kulinarische OT. 🤐


Echt? Okay....

So OT finde ich das gar nicht, ist es doch usus dass ja immer mehr LGBTIQA* in den vegan/vegetarischen Restaurants dinieren und dürfte ergo für die TE oder andere ja veg*orientierte Damen hier dann auch interessant sein bezüglich ihres Anliegens "daten".

Im bodhi mag ich eben auch den Punk der egal wann ich angerufen habe ein Plätzchen für mich/uns fand und immer locker ist.
Vom Prinz Myshkin wurde mir einst (gustatorisch) abgeraten, aber vielleicht hat sich das in der Zwischenzeit ja geändert?

Ja warum nicht offen bleiben für Neues



15.06.2019 13:44
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 04:55:

!Mir gehts genauso!

Lesben daten klappt nicht...

Hab 2 sehr gut aussehende Frauen kennengelernt,
das End vom Lied,
beide sollten eher zum Psychiater gehen,
als sich zu verabreden...
Nr. 3, eine tolle Frau, aber gebunden,
Nr. 4, eine Unterhaltunh führen ist schwierig

So geht die Zeit ins Land und Frau bleibt allein...

Armselig ist das!


70% der Frauen erreichen psych. Erkrankungen.... eine nicht unerhebliche Zahl, wie ich finde. Die ursächliche Bandbreite resultiert aus Gewalterfahrungen genauso wie aus hormonell bedingten Wechseln (und sicher vieles mehr, über eine genau Expertise darüber verfüge ich nicht) aber der Punkt ist doch:

Regelmässig wenn wir an die Grenze kommen woran ein Kontakt eingestellt wurde lernen wir immer auch etwas über uns selbst. Sprich: Auch du schliesst aus, kannst oder willst mit gewissen Gegebenheiten nicht umgehen (darf alles sein wie ich finde) nur, dann macht man es sich eben zu leicht dann auf den anderen zu zeigen, statt auf sich selbst und einfach anzuerkennen dass man für Gewisses nicht gerüstet resp zu haben ist

(und dann eben dabei verbleibt, oder versucht das zu überwinden, aber das ist die jedem eigene Entwicklung, manches geht man nie, manches später an, alles okay)

Jedenfalls haben es "die Anderen" auch schwer und Vieles würde wohl anders laufen würde man mit solcher Kritik / Anforderungen mehr auf sich selbst gucken und nicht immer was der andere für einen "leisten/bringen" kann oder warum es eben nur bis zu einem gewissen Punkt ging und nicht darüber hinaus.

"Jeder gibt was er kann".



LG



15.06.2019 14:54
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 13:02:

Ich finde den Ton hier gerade nicht gut....

Vielleicht auch eine der grossen Herausforderungen unserer Zeit: Wie finde ich das mich Verbindende mit dem anderen und nicht das Ausschliessende (?) in einer Zeit in der immer mehr möglich scheint resp ist und doch (oder genau deshalb?) so viele in ein schier grenzenloses Labyrinth führt

(und / oder) wie gehe ich mit anderen um wenn sie "Fehler" machen? (selbstverständlich subjektive Betrachtung)

Indem ich sie mit derselben hämischen Art darauf zurückführe oder indem ich versuche konstruktiv für einen sensiblen Umgang zu werben?

Spürt man denn selbst Mitgefühl in solch einem Moment für den Anderen oder fühlt sich einfach nur überlegen?

Und wenn dann -völig legitime- Emotionen gelebt und überwunden sind, was bleibt?

Ich glaube gerade da ist die Schnittstelle an der Viele dann stehenbleiben und harren, sich mit der negativ oder eben als solche empfundene Erfahrung aufhalten obwohl man sich genau da dann auch schütteln könnte und in den Sonnenstrahl zu blicken der eine_n in so einem Moment ja auch erreicht hat.... und genau da weiterzugehen



...kann sein, dass sich das vor deinem Bildschirm irgendwie gut anfühlt.....hier kommt es völlig divergent ...irgendwie selbstgefällig blasiert....an...

um nicht stehenzubleiben und weiter zu harren.... schüttel ich mich mal, deinen Rat befolgend und logge mich wieder aus....*schüttel *schüttel................................... .................*schüttel...

15.06.2019 15:18
HiddenNickname


@arose es bleibt ja Dir frei überlassen was du denkst wie ich mich fühle (um es zu bestätigen: ja ich fühle mich heute gut)

es hindert mich jedenfalls nicht deinen Beitrag hier noch für schön zu befinden:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 08:28:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.06.2019 um 17:21:

Es ist ja nicht so als ob ich es nie probiert hätte, die ganzen Auschlüsse sind ja eine Folge meiner Erfahrungen. Nochmal zusammengefasst: 1) Online funktioniert es nicht. Da bin ich nach drei Jahren sicher. 2) Partys sind der falsche Ort dafür, aber natürlich kann ich es weiterhin versuchen. 3) Gruppen gibt es einfach nicht in München. Belehrt mich eines Besseren!


Wenn es keine Gruppe gibt, in die du passt, gründe doch eine eigene Gruppe. Dann kannst du dir Gedanken machen was da gehen soll und das entsprechend formulieren. Da melden sich bestimmt einige, die Interesse haben.

Mach dich nicht abhängig von vorhandenen Möglichkeiten, schaffe dir eigene...

Du bist jung, siehst gut aus....lass es rocken

edit: habe gerade gesehen, den Tipp gab es schon....hatte zu spontan geantwortet, ohne alles zu lesen....


(insbesondere zu fett akzentuiert)



15.06.2019 17:36
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 09:17:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 08:18:

......

ich suche hier auch schon über 2 Jahre und kann bloß sagen: es hat keinen Zweck und finde das Ergebnis auch armselig, zumal sich hier täglich Frauen über 50 anmelden.
ich sage dir ehrlich (und mache mich damit angreifbar), schon die Wahl eines Namens kann Zweifel auslösen und ein knapp ausgefülltes Profil (keine Angabe, keine Angabe, keine Angabe) machen es nicht besser, zumal wenn schon die Headline mit Schreibfehlern behaftet ist - etwas mehr Mühe sollte frau sich schon geben.

.....



Ich weiß, dass es nur schwer hinter Deine Stirn möchte, aber es ist eben nicht nur ein reines Datingportal.
Wenn Profile, wie von Dir geschildert, ausgefüllt sind, ist es doch wohl ein ganz ersichtliches Stopschild, oder?

Und wenn man Ergebnisse in der Suche als armselig betrachtet, sollte man, ganz vielleicht, einmal überlegen, warum das so ist und ob es, ganz vielleicht, an einem selbst liegt.....


hat doch kein Mensch behauptet, dass das hier ein "reines Datingportal" ist, aber auf jeden Fall IST lesarion ein Datingportal.

diese (keine Angabe) Profile sind dann, wie sich später herausstellt, durchaus am Suchen (wollen bloß auf die Schnelle keine Angaben machen und später haben sie keine Lust mehr dazu) - manche ausserhalb von Ba-Wü wollen auch bloß diskutieren, das stimmt.

"armselig" liegt vergleichsweise daran, dass ich bis vor 2 Jahren in meinem ganzen Leben sehr interessante Erfahrungen gemacht habe und zwar ausserhalb von lesarion.
aber wenn die Disco in Stuttgart wegen Besucherinnenmangel schließt ... wohin soll man dann gehen ? lesarion ist schon eine wichtige Anlaufstation um Frauen kennen zu lernen.
und jüngere lernt man ja auch kennen, sogar supernette und attraktive. aber mit einer Frau klarzukommen, die 20 Jahre jünger ist will mir bisher nicht in den Kopf.



15.06.2019 18:07
HiddenNickname

Ach, ich denke nicht, dass das ein reines Lesben-Problem ist. Zumindest was Datingapps angeht, muss ich mir Ähnliches auch von meinen Heterofreunden anhören

15.06.2019 18:34
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.06.2019 um 15:34:
Von den ein Duzend Frauen in München schreibt so gut wie keine von selbst, und wenn ich sie anschreibe gibt es entweder gar keine Antwort, oder sie antwortet nach wenigen Sätzen nicht mehr. Oder jede Erklärung. Und das, obwohl doch Interesse dagewesen sein muss, sonst wärs nicht zu einem Match gekommen. Wüsste doch nur zu gern woran es liegt. So abgrundtief hässlich bin ich doch jetzt auch nicht! Oder so unausstehlich....

Gut, Online ist sowieso nicht das Wahre. Dann halt Treffs oder ähnliches! Aber auch da eine Fehlanzeige. Für die beiden Jugendgruppen in München bin ich bereits zu alt. Und für die andere Gruppe (bitte nicht persönlich nehmen) deutlich zu jung.


Dein Problemmatik scheint irgendwo zwischen recht hohen Ansprüchen und eher nicht-stereotypem Äußeren lokalisisert. Ich denke, daß die online-Suche für dich alternativlos sein wird.

Und verbeiß dich nicht zu sehr darin, das kann tatsächlich abschreckend wirken.

Viel Glück.

editiert am 15.06.2019 18:35 Beitrag melden Zitatantwort
15.06.2019 21:55
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 08:18:

(...)

was bewegt dich dazu, dich schützend vor Frauen zu stellen, die hier völlig unbekannt sind und damit auch das Urteilsvermögen der Userin Einhoorn anzuzweifeln ?
ich suche hier auch schon über 2 Jahre und kann bloß sagen: es hat keinen Zweck und finde das Ergebnis auch armselig, zumal sich hier täglich Frauen über 50 anmelden.
ich sage dir ehrlich (und mache mich damit angreifbar), schon die Wahl eines Namens kann Zweifel auslösen und ein knapp ausgefülltes Profil (keine Angabe, keine Angabe, keine Angabe) machen es nicht besser, zumal wenn schon die Headline mit Schreibfehlern behaftet ist - etwas mehr Mühe sollte frau sich schon geben.

ein event zu besuchen oder in ein veganes Lokal zu gehen ist eine gute Idee, zumal man einfach höflich sagen kann "das sieht lecker aus" und ins Gespräch kommt mit etwas Glück.

hier sind jedenfalls seit 2 Jahren fast dieselben Frauen über 55 aktiv und bis auf ein paar Bäumchen-Wechsel-Dich-Phasen bei der Partnersuche keinen Schritt weiter gekommen.

und ich bin auch nicht mehr so flexibel wie in jungen Jahren (habe ich leider festgestellt).



Ich habe der Userin Einhoorn lediglich zwei Fragen bezugnehmend auf ihre pauschale Aussage „armselig“ gestellt - nicht mehr und nicht weniger. Die Antwort bleibt abzuwarten.

Dennoch empfinde ich es als stark abwertend, wenn u.a. anderem geäußert wird, dass zwei Menschen lieber den Psychiater aufsuchen sollten, als sich zu verabreden. Aber das ist sicherlich Ansichtssache.

Ich vermute eher, wenn man sich zu Dates verabredet und innerlich denkt, das muss jetzt passen und man trifft mit Sicherheit „die Eine“, wird das in der Regel immer mit Enttäuschungen einhergehen. Das wirkt auf mich dann irgendwie verkrampft.

Du schreibst ja selbst, dass Du hier bereits nicht aussagekräftige Profile für Dich aussortierst. Ich kann nur sagen, dass man mit den dahinterstehenden Personen durchaus gute Gespräche haben kann. Einige neuangemeldeten User_innen entwickeln ihr Profil auch erst im Laufe der Zeit.

Von daher wünsche ich Dir und selbstverständlich der TE ein waches Auge im Virtuellen und peatry healing im realen Leben.

PS: Von „Bäumchen-wechsle-Dich-Aktivitäten“ habe ich hier übrigens noch nichts mitbekommen – vermutlich weil es nicht meine Interessengebiete tangiert.


editiert am 15.06.2019 21:58 Beitrag melden Zitatantwort
16.06.2019 11:39
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 18:07:

Ach, ich denke nicht, dass das ein reines Lesben-Problem ist. Zumindest was Datingapps angeht, muss ich mir Ähnliches auch von meinen Heterofreunden anhören


Diese Erfahrung mache ich auch sehr häufig und muss ehrlich gestehen, dass sie mich beruhigt

17.06.2019 20:35
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 21:55:

(...)
Dennoch empfinde ich es als stark abwertend, wenn u.a. anderem geäußert wird, dass zwei Menschen lieber den Psychiater aufsuchen sollten, als sich zu verabreden. Aber das ist sicherlich Ansichtssache.
(...)


Abwertend ist es dann, wenn es als Beleidigung gebraucht wird, aufgrund von eigenem Beleidigtsein oder sonstigen Befindlichkeiten ... Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass es nicht unbedingt an Haaren herbei gezogen sein muss, wenn man einer Lesbe begegnet und den Eindruck hat, die Gute gehöre in professionelle Behandlung. Es ist nunmal Fakt, dass es in unserer "Welt" überdurchschnittlich viele psychische Auffälligkeiten, im negativen Sinne, gibt ... das festzustellen hat nichts mit Abwertung zu tun.
Ich finde es sogar sehr gut, wenn eine Frau dies frühzeitig erkennt und nicht ins offene Messer läuft. Denn bestimmte psychische Erkrankungen, die nicht behandelt werden, sind genau das: eine Waffe.


18.06.2019 12:54
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 17.06.2019 um 20:35:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 21:55:

(...)
Dennoch empfinde ich es als stark abwertend, wenn u.a. anderem geäußert wird, dass zwei Menschen lieber den Psychiater aufsuchen sollten, als sich zu verabreden. Aber das ist sicherlich Ansichtssache.
(...)


Abwertend ist es dann, wenn es als Beleidigung gebraucht wird, aufgrund von eigenem Beleidigtsein oder sonstigen Befindlichkeiten ... Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass es nicht unbedingt an Haaren herbei gezogen sein muss, wenn man einer Lesbe begegnet und den Eindruck hat, die Gute gehöre in professionelle Behandlung. Es ist nunmal Fakt, dass es in unserer "Welt" überdurchschnittlich viele psychische Auffälligkeiten, im negativen Sinne, gibt ... das festzustellen hat nichts mit Abwertung zu tun.
Ich finde es sogar sehr gut, wenn eine Frau dies frühzeitig erkennt und nicht ins offene Messer läuft. Denn bestimmte psychische Erkrankungen, die nicht behandelt werden, sind genau das: eine Waffe.


Die Frage ist nur, wer von beiden Parteien bestimmt denn, ob es als Beleidigung gebraucht wurde oder nicht?

Und wie es häufig ist...der Ton macht die Musik. Wenn in einem Beitrag erwähnt wird, dass die Frauen sich Hilfe suchen sollten, dann ist das eine Feststellung und durchaus legitim. Wird aber im selben Beitrag diesen Frauen das Recht auf Verabredungen abgesprochen, dann kann das von Betroffenen Personen schon als abwertend empfunden werden. Empathie ist eben nicht ganz so eindimensional, wie viele es gerne hätten.

Von daher kann ich den Einwand schon nachvollziehen

editiert am 18.06.2019 12:56 Beitrag melden Zitatantwort
18.06.2019 13:02
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 09.06.2019 um 15:34:

Das hier ist vor allem hauptsächlich um meinem Frust Luft zu machen, ich bitte schon mal vorsorglich um Entschuldigung. Natürlich hoffe ich auch auf guten Input der ein oder anderen, könnte ja sein.

Denn frustrierend ist es, Frauen kennenzulernen. Ich versuchs schon seit meinem Outing vor vier Jahren, lege regeläßig lange Pausen ein um es dann doch wieder zu versuchen (dumme Sache, das mit der Hoffnung!). Aber meine Erfahrungen sind immer die selben, sarkastisch fasse ich es so zusammen: Gut dass lesbisch sein nicht vererbt wird, sonst wären wir schon längst ausgestorben.

Ich habe praktisch jede Dating-App schon mal ausprobiert, und es war jedesmal das Gleiche: Von den ein Duzend Frauen in München schreibt so gut wie keine von selbst, und wenn ich sie anschreibe gibt es entweder gar keine Antwort, oder sie antwortet nach wenigen Sätzen nicht mehr. Oder jede Erklärung. Und das, obwohl doch Interesse dagewesen sein muss, sonst wärs nicht zu einem Match gekommen. Wüsste doch nur zu gern woran es liegt. So abgrundtief hässlich bin ich doch jetzt auch nicht! Oder so unausstehlich....

Gut, Online ist sowieso nicht das Wahre. Dann halt Treffs oder ähnliches! Aber auch da eine Fehlanzeige. Für die beiden Jugendgruppen in München bin ich bereits zu alt. Und für die andere Gruppe (bitte nicht persönlich nehmen) deutlich zu jung. Und das wars in München, außer ich habe eine Gruppe übersehen. Es gibt oder gab einen "Stammtisch" in der deutschen Eiche oder im Nil - aber sind die letzten Lebenszeichen über ein Jahr alt, kein Mensch weiß ob diese Gruppe noch existiert. Hier im Group-Guide stand im Eintrag über diese Gruppe was von "über 40", also ist das eh nichts für mich. Massenhaft Sportgruppen gibt es, aber ich kann Sport nicht leiden. Also auch nichts. Und das wars an Möglichkeiten! Von allen lesbischen Lokalitäten ist als einziges das Café Glück übrig geblieben, und das ist höchstens noch auf dem Papier in irgendeiner Weise lesbisch...

Aber wie wärs mit Partys? Abgesehen davon, dass das wohl kaum der ideale Ort zum Kennenlernen ist: Meine Erfahrungen auf der She-La waren immer die gleichen: Die Frauen die meinem Typ entsprechen sind beinahe immer Hetero. Heterosexuelle Frauen, die mal ohne Männer feiern wollten. Oder sie sind mit ihrem Freund da und knutschen herum. Kein Witz. Frag mich echt was das soll. Es gibt mehr als eine schwule Party, wo Frauen nicht einmal eingelassen werden. Und wir können nicht mal eine Lesbenparty für uns haben, in unserem Inklusionswahn... Und die Frauen, die definitiv nicht hetero sind, entsprechen nicht gerade meinem Typ.

Also was bleibt eigentlich noch übrig? Wir haben leider nicht die Möglichkeit unserer Liebe im Alltag über den Weg zu laufen wie die Normalen. Weil das wäre schon unglaublich unwahrscheinlich...

Im Großen und Ganzen habe ich mich schon damit abgefunden allein zu sterben, umringt von meinen zwanzig Katzen. Hauptsache jemand kümmert sich um die, wenn es soweit ist...


Versteh Dich nur zu gut und kann mitfühlen... es ist so schwierig jemanden kennenzulernen, vor allem wenn man auf den femininen Typ Frau steht. Ohne langes rumgetexte: Du bist nicht allein!

18.06.2019 17:21
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 17.06.2019 um 20:35:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 21:55:

(...)
Dennoch empfinde ich es als stark abwertend, wenn u.a. anderem geäußert wird, dass zwei Menschen lieber den Psychiater aufsuchen sollten, als sich zu verabreden. Aber das ist sicherlich Ansichtssache.
(...)


Abwertend ist es dann, wenn es als Beleidigung gebraucht wird, aufgrund von eigenem Beleidigtsein oder sonstigen Befindlichkeiten ... Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass es nicht unbedingt an Haaren herbei gezogen sein muss, wenn man einer Lesbe begegnet und den Eindruck hat, die Gute gehöre in professionelle Behandlung. Es ist nunmal Fakt, dass es in unserer "Welt" überdurchschnittlich viele psychische Auffälligkeiten, im negativen Sinne, gibt ... das festzustellen hat nichts mit Abwertung zu tun.
Ich finde es sogar sehr gut, wenn eine Frau dies frühzeitig erkennt und nicht ins offene Messer läuft. Denn bestimmte psychische Erkrankungen, die nicht behandelt werden, sind genau das: eine Waffe.


Wenn es ein Fakt ist, dann gibt es dazu sicher auch aussagekräftige Zahlen. Kannst du also diesen "Fakt" belegen?
Ich glaube eher, dass es "Fakt" in der Szene ist, andere durchaus abzuwerten. Denn was ist es anderes, als abwerten, wenn ein Laie einen Menschen nach einmaligem Kennenlernen als psychisch krank einstuft, und der Meinung ist, der Mensch müsse behandelt werden?
Die Szene krankt tatsächlich, allerdings an Vorurteilen allem gegenüber, was sie nicht versteht...und sie versteht viel nicht.

18.06.2019 17:35
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 21:55:

...

PS: Von „Bäumchen-wechsle-Dich-Aktivitäten“ habe ich hier übrigens noch nichts mitbekommen – vermutlich weil es nicht meine Interessengebiete tangiert.


Das meinte ich nicht böse oder negativ. Wenn Frauen sich persönlich treffen und nach einiger Zeit merken, dass es für eine Beziehung doch nicht reicht, kommen sie eben zurück.

Es kann dabei auch sein, dass sie sich über andere Profile austauschen, und dadurch Kontakte gemieden werden, die passen könnten.
Alles ist möglich.




18.06.2019 18:18
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 18.06.2019 um 17:21:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 17.06.2019 um 20:35:

Abwertend ist es dann, wenn es als Beleidigung gebraucht wird, aufgrund von eigenem Beleidigtsein oder sonstigen Befindlichkeiten ... Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass es nicht unbedingt an Haaren herbei gezogen sein muss, wenn man einer Lesbe begegnet und den Eindruck hat, die Gute gehöre in professionelle Behandlung. Es ist nunmal Fakt, dass es in unserer "Welt" überdurchschnittlich viele psychische Auffälligkeiten, im negativen Sinne, gibt ... das festzustellen hat nichts mit Abwertung zu tun.
Ich finde es sogar sehr gut, wenn eine Frau dies frühzeitig erkennt und nicht ins offene Messer läuft. Denn bestimmte psychische Erkrankungen, die nicht behandelt werden, sind genau das: eine Waffe.


Wenn es ein Fakt ist, dann gibt es dazu sicher auch aussagekräftige Zahlen. Kannst du also diesen "Fakt" belegen?
Ich glaube eher, dass es "Fakt" in der Szene ist, andere durchaus abzuwerten. Denn was ist es anderes, als abwerten, wenn ein Laie einen Menschen nach einmaligem Kennenlernen als psychisch krank einstuft, und der Meinung ist, der Mensch müsse behandelt werden?
Die Szene krankt tatsächlich, allerdings an Vorurteilen allem gegenüber, was sie nicht versteht...und sie versteht viel nicht.


Von "der Szene" habe ich keine Ahnung. Ich bin zwar mein Leben lang lesbisch, habe mich aber nur sehr kurz in "der Szene" bewegt. Jedoch bestanden und bestehen meine sozialen Kontakte -außerhalb der Familie - schon immer zu 80 % aus Lesben, queeren Personen und Schwulen und zumindest unter diesen bin ich nur selten Abwertung und Vorurteilen begegnet ... kann aber eben auch daran liegen, dass ich sehr genau schaue wem ich meine Zeit schenke ... als ich dies noch nicht so intensiv getan habe wie heute, hatte ich so manche Begegnung der besonderen Art, die mich in jugendlichem Leichtsinn an so manche Grenze gebracht hat und ja ... man kann erkennen, wenn bestimmte Verhaltensweisen psychisch nicht wirklich gesund sind. Man kann Manipulation erkennen, wenn man sie mal erlebt hat. Man kann die Krankhaftigkeit bestimmter Verhaltensweisen erkennen, auch ohne eine Diagnose zu stellen und ohne abzuwerten.
Wenn man 10 Lesben kennenlernt und jede einzelne war entweder in einer Partnerschaft mit psychischen Auffälligkeiten einer Frau konfrontiert oder ist selbst von diesen betroffen, spricht das Bände ...
Mag sein, dass es auch wissenschaftliche Studien dazu gibt. Da hilft google vielleicht weiter.

19.06.2019 00:56
HiddenNickname

Genau dieser Umgangston hier wird der Grund sein, warum ich im Alter nicht Hand in Hand mit einer Partnerin vor der Tür sitzen werde.
Zynismus und Klugscheisserei scheint ne Lesbenkrankheit zu sein.
Sorry, aber diese Erfahrung mach ich immer wieder.

Meine Aussage mit dem Psychiater ist nicht zynisch gemeint.
Ich habe selbst mit einer psychischen Problematik zu kämpfen, aber ich therapiere seit langer Zeit daran, darin.
Es kommt nicht von ungefähr, wenn ich so eine Empfehlung ausspreche.
Mein Fehler war die eine Dame zu nah an mich ranzulassen, obwohl sie von vorne herein sagte, sie hat psychische Probleme, nimmt aber keine professionelle Hilfe in Anspruch.
Und die 2. Dame hatte die Frechheit, mich als dumm und unreif hinzustellen, als ich ihr die Problematik mit der anderen schilderte.
Und vermutlich projizierte sie ihr eigenes Unvermögen auf mich bzw. pumpte ihr mikriges Selbstbewusstsein auf meine Kosten auf.
Ich habe noch nicht mal von meinen 30 anderen Mailkontakten gesprochen, die zumeist nach der 3. oder 4. Mail beendet waren aufgrund von Unverschämtheit...
Ich hatte eine grosse Offensive gestartet, weil mein Hetenfreundeskreis sich aufgelöst hat...
Aber mit lesbischen Frauen werde ich kaum warm...

19.06.2019 06:38
HiddenNickname

Wenn sich Jede*r mal so viel mit dem eigenen psychischen Wohlbefinden und den eigenen Vorurteilen befassen würde, wie das offenbar mit dem/denen der "Anderen" getan wird, wäre die Welt ein besserer Ort.

19.06.2019 07:17
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 14:54:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 15.06.2019 um 13:02:

Ich finde den Ton hier gerade nicht gut....

Vielleicht auch eine der grossen Herausforderungen unserer Zeit: Wie finde ich das mich Verbindende mit dem anderen und nicht das Ausschliessende (?) in einer Zeit in der immer mehr möglich scheint resp ist und doch (oder genau deshalb?) so viele in ein schier grenzenloses Labyrinth führt

(und / oder) wie gehe ich mit anderen um wenn sie "Fehler" machen? (selbstverständlich subjektive Betrachtung)

Indem ich sie mit derselben hämischen Art darauf zurückführe oder indem ich versuche konstruktiv für einen sensiblen Umgang zu werben?

Spürt man denn selbst Mitgefühl in solch einem Moment für den Anderen oder fühlt sich einfach nur überlegen?

Und wenn dann -völig legitime- Emotionen gelebt und überwunden sind, was bleibt?

Ich glaube gerade da ist die Schnittstelle an der Viele dann stehenbleiben und harren, sich mit der negativ oder eben als solche empfundene Erfahrung aufhalten obwohl man sich genau da dann auch schütteln könnte und in den Sonnenstrahl zu blicken der eine_n in so einem Moment ja auch erreicht hat.... und genau da weiterzugehen



...kann sein, dass sich das vor deinem Bildschirm irgendwie gut anfühlt.....hier kommt es völlig divergent ...irgendwie selbstgefällig blasiert....an...

um nicht stehenzubleiben und weiter zu harren.... schüttel ich mich mal, deinen Rat befolgend und logge mich wieder aus....*schüttel *schüttel................................... .................*schüttel...


ich finde den Beitrag im Gegensatz zu dir gut, reflektiert, intelligent und treffend.

19.06.2019 08:01
HiddenNickname

ich auch
---
hoffentlich heißt das Sonnenbrillensmilie nicht, daß Du das ironisch meintest, sonst hätte ich es falsch verstanden *g*



Dieses Thema wurde geschlossen. (max. 200 Beiträge)

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Seite: 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |








>>> Laufband-Message ab nur 5,95 € für 3 Tage! <<<