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Gefühlte Gedanken 3

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25.05.2017 19:56
HiddenNickname

Sind so Bilder.
Das Licht versetzt die Welt ins Unfassbare. So viele Fotos und plötzlich die Erkenntnis, dass ich sie nicht weiterleiten kann.
Der Verlust rast ungebremst auf mich zu. Zerstörend und niederwälzend frisst er sich unaufhörlich auf mich zukommend durchs Geäst. Greift und krallt sich fest. Hämisch grinsend wippt er vor sich hin.
Böse ist es. Und bitter.

Die Fahrt durch den Lavafluss ist beeindruckend. Schwarz, alles überdeckend und sich selbst überlappend fließt er bis ans Meer. Und auf ihm, so unwirklich, Moose und Geflecht. Zart, winzig und zerbrechlich haftet es sich an, trotzt dem Wind und der unwirtlichen Umgebung. Zärtlich die Knospen schieben, sich öffnen und dem Licht entgegen neigen. Ein Schritt und sie sind zerstört. Für die nächsten Einhundert Jahre. Welch Verantwortung, welch Bedeutung.
Gleißendes Licht führt zum Meer,
die Lava schwarz,
der Fels rot
und die Kalkschicht satt gelblich scheinend.
Das Meer Azur, sattes Blau, umwoben vom Türkis.
Wie der Stein, der den Hals schmückt.
Die Gischt triumphierend und herrschaftlich,
tosend und donnernd rollt sie zurück. Über rund geschliffenes Geröll.
Es knirscht wie tausend aneinander reibende Steine. Machtvoll. Unüberhörbar.
Und wieder das Licht- sanft ändert es die Umgebung. Die Felsen sind die gleichen. Und doch erscheinen sie fremd, anders als eben noch. Kaleidoskop.
Ja, so ist es- ein Kaleidoskop.
Die Wahrnehmung ist exzessiv. In allem. Du fehlst.


28.05.2017 18:44
HiddenNickname

es war ein ad hoc impuls der über nacht in mir anklopfte und ich ließ ihn ein..

meine reise ins unbekannte, naturbelassene wälder und sandsteinfelsen in schwindelnder höhe, meine intuition als kompass bestimmte die route mit vielen herausfordernden abenteuern (die alle gut ausgingen, sie gehen immer gut aus in meinem fall : ) dorthin mit einem bepackten rucksack für "ALLE" fälle..
so wundervolle begegnungen und momente im sonnenuntergang über dem dach der welt mit einem blick in die weite und gestein in den verschiedensten formationen zum staunen - einfach schön, nein mehrfach schön..
nun brauchte es den rucksack für "ALLE" fälle in diesem falle, ein schlafplatz suchend zum ersten freiluftschlafen fand ich einen felsspalt in dem ich und mein rucksack sich passgenau einschmiegten..
die vögel verstummten, die nacht brach ein und legte einen sternenvorhang über mich,küsste mich sanft voller vertrauen auf die stirn, durch die baumwipfeln hindurch erklangen die stimmen der nacht, unbeschreiblich..
mein hin und wieder aufwachen ließ mich staunen, die nacht hatte ihr dunkelstes kleid übergestreift und überließ somit den sternen die bühne für glanz und leuchten, so daz mein herz mitleuchtete (immer noch) in diesem atemzug flog eine eule über mich hinweg - ein traum!!!!!, deren klang ich zuvor mit freude aus der ferne lauschte
..die ersten vogelstimmen stimmten ein und der horizont machte sich bereit für die königin des lichts, der himmel zog seine schönsten farben an - ich rollte meinen schlafsack ein, um den ersten kuss der sonne im osten nicht zu verpassen und sie lunzte freudestrahlend hinter den bergen, der baumgrenze, hervor und brachte mir anhaltende glücksgefühle vom hier und jetzt, die ich gut eingepackt mit mir trage..

was für ein ungeplanter ausflug in eine art paralleluniversum, dort mag ich sein, wieder und wieder, da bin ich - ich. ich brauche mehr "ich" : )

29.05.2017 13:58
HiddenNickname

Ich mag sie, diese Insel.
Ich wäre gern wie sie.
Verbrannt bis zum letzten und doch holt die Natur sich, was ihr zusteht. Flechten, Moose und dorniges, borstiges Gestrüpp setzen sich fest, klammernd am schwarzen Strom. Der Wind fegt über sie hinweg und sie trotzen. Zeigen ihre Farben und öffnen mittags die Blüten. Zur Nacht schließen sie sie. Wie Augen, die ruhen müssen.
Das schwarze Granulat fungiert ähnlich der Hydrokultur. Nachts saugt es die Feuchtigkeit der geschwängerten Luft, um sie dann tags den Pflanzen weiterzureichen.
Geschickt verstehen es die Guanchen, die Insel und ihr Gebaren zu nutzen. Bewundernswert, wie wenig sie benötigen. Ihr Stolz und der Stolz der Pflanzen sind mit wenig zu vergleichen. Schönheit ist etwas, was selten mit Worten zu beschreiben ist. Hier passt sich der Mensch an.
Es ist so leicht, einem Garten schönes abzugewinnen. Aber er ist gemacht, nicht echt. Hier ist es echt.


30.05.2017 21:18
HiddenNickname

Traurig ist der Abschied. Vorerst.
Wie sie uns empfangen hat, verabschiedet sie sich. Stürmisch der Wind, mit Getöse jagt er um die Ecken, verteilt den Sandstaub der Sahara ungestüm auf dem strahlendem Weiß. Der Calima hält Einzug, fegt hinweg, lässt Palmen rascheln und ächzen, Calima mit voller Wucht eben.
Selbst die ewig bellenden Hunde verharren, warten still, bis ihre Stimmen nicht mehr durch das Tal verzerrt getragen werden. Angeschmiegt liegen sie an den Mauern aus Lava und warten geduldig, bis Calima erschöpft aufgibt oder weiterzieht.
Der Wind singt seine Melodie.
Mal tief bedrohlich, mal sanft lockend.
Auf ein baldiges Wiedersehen, Du Insel der Verführung…


05.06.2017 08:30
HiddenNickname

Es spielt keine Rolle,
der Vorhang ist zu,
das Haus ist still und die rotsamtenen Sessel leer.

Zwei Welten,
die hier und die davor,
das Gestern und das Heute.

Manchmal klingt es noch nach,
flackern Bilder auf,
je nachdem welche Erinnerung an das Stück durch das Jetzt geistert,
meistens ist es aber still,
still und friedlich.

Die Musik in meinem Kopf hat nichts mit der des Stückes gemein,
da klingen andere Worte,
ein anderer Text,
neue und doch so vertraute Melodien.

Es sind eigene Töne,
meine Töne -
und plötzlich nehmen sie Platz auf den Stühlen,
einer nach dem anderen,
füllen freudig das Theater
und schauen erwartungsvoll auf den Vorhang.



05.06.2017 17:35
HiddenNickname

...

editiert am 06.05.2018 10:15 Beitrag melden Zitatantwort
05.06.2017 20:43
HiddenNickname

Der Teil des Clans, der gut ist, hat mich geholt. Das war nicht verabredet. Nach diesen vierundzwanzig Stunden mit ihnen bin ich entkräftet, aber mit viel Gewinn wieder zu Hause ausgesetzt.
Die kleinen Menschenkinder, die im März noch scheu und beobachtend ob der komischen Alten waren, haben das Herz nicht nur berührt, sondern sanft übernommen. Ihr Lächeln erreicht nicht- es erobert. So ganz ohne Sturm.
Diese Augen. Silberblau schimmert das weiß, blaugrau die Iris. Der Schalk wohnt ihnen inne, eingebettet in wohlgeformte Lider.
Die Hände. So winzig und zart, leicht gebräunt, aber festhaltend, schieben sich manchmal aus dem Nichts im Urvertrauen in die weitaus größere Menschenhand, verharren kurz und folgen dem Ruf des nächsten Abenteuers.
Die Füße. In so winzig kleinen Schuhen, die Hacken recht nah bei einander, während der vordere Teil gespreizt steht. Dann, fast unsichtbar, ein leichtes Wippen des einen Füßchens. Der Blick geht zu den wunderschönen Augen und sie, im Banne des Schalks, vermitteln- warte, warte, ich denke, da geht noch was.
Und.
Es geht noch was.
Das etwas größere Menschenkind wirkt, auf Grund der langen Beine weitaus größer und doch ist es noch klein. Aber gescheit beobachtet es, wertet aus und nutzt die Gunst der Stunde. Schmuck mag es. Noch im Schlafanzug, mit dem Vermerk des jetzt anziehen müssens, wird zuerst und wirklich ganz zuerst die Krone aufgesetzt. Das Haar wirr und die langen Strähnen noch wenig geordnet, sitzt die Krone wie der Punkt am Ende des Satzes. Seine Orientierung ist meisterhaft. Während die komischen Alte nach dem zweiten Abbiegen beim Spaziergang den Weg nie wieder nach Hause finden würde, läuft auch dieses kleine Menschenkind mit einem Urvertrauen direkt zurück. Meisterhaft auch seine Sprache. Die Gespräche mit dem kleinen Menschenkind berühren und erstaunen, wie angenehm es formulieren kann und alles auf den Punkt bringt. Nicht nur Spaß macht es, es zündet auch.
Das Beobachten der beiden Menschenkinder, auf dem Rand des Sandkasten sitzend, wirft einen Film auf das innere Auge. Wie ein Déjà-vu überlappen sich die Bilder. So war das schon einmal. Früher. Vor vielen Jahren. Es war nicht vergessen, nur verschüttet. Auch da diese wachen Augen und das Urvertrauen. Diese Selbstsicherheit. Alles kommt zurück.
Und plötzlich, im Modus des Betrachtens, stürmt das kleine Wesen auf den Schoß. Wie Schaum lehnt es sich an die Form des größeren Körpers, schmiegt sich wie Sahne an die Konturen, atmet tief aus und ruht wenige Augenblicke, das kleine Herzchen pochend. Einen Augenblick wirkt der winzige Körper tatsächlich schwer, entspannt und völlig ruhig. Ungestüm springt es wenig später weg, läuft auf das größere Menschenkind zu, wirft es von den langen Beinen in das Knie hohe saftige Gras. Das helle Klingen des Kinderlachens umhüllt den alten ehrwürdigen Hof und lässt ihn leuchten.
Die kleine weiße Seele auf vier Pfoten, die die kleinen Menschenkinder erst ängstigte, hat durch ihre Ruhe und Sanftheit die kleinen Herzchen erobert. Erst vorsichtig, dann sicher streicheln sie liebevoll das weiße Seelchen und freuen sich, dass es recht einfach und Angst nichts ist, was sie mit sich führen müssen.
Erschöpft schlichen das Seelchen und die komische Alte zu Haue auf die Couch. Aber das Paket, welches da im Rucksack schlummert, ist jede Erschöpfung wert. Das sortiert sich erst. Nicht mehr heute, vielleicht auch nicht morgen, aber dann ganz sicher.
15 Jahre heißt es auf- und nachzuholen. Oder neu zu beginnen. Zeit ist relativ…


editiert am 05.06.2017 20:56 Beitrag melden Zitatantwort
11.06.2017 00:54
HiddenNickname

Ablenkung hilft oder bremst aus. Schwierig ist der Grat.
Während ich versuche, mich auf diesen furchtbaren Tag vorzubreiten, mag mich der gute Teil des Clans wieder bespaßen. Immer zum Wochenende hin, als ob die Wochentage weniger schlimm.
Nun, am Montag muss ich zur Bank. Mit dem Schein, der aussagt, dass Du nicht mehr bist. Ich muss ihn vorlegen, um Dein Konto zu schließen. Abschließen. Jeden Tag ein wenig mehr und ich möchte das nicht. Und der Schein brennt in der Tasche wie auf der Seele. Lodernd frisst er sich durch. Schwierig.
Aber es gibt diese Momente. Telefonate mit dem Troll, der hier nicht erwünscht. Gespräche mit Freunden. Und Musik für die außergewöhnlichen, die mehr Klasse beweisen, als der Rest der Welt.
Seltsam und schön, schmerzhaft und voller Wechsel- so ist es.
Und doch fehlt etwas
beständiges
wichtiges.
Es fehlt einfach....

25.06.2017 15:28
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Ich hab Karamellbonbons gekauft,
die weichen in der goldenen Tüte,
weil ich weiß, die magst du gern.
Jetzt freue ich ich darauf, wenn ich sie dir übermorgen hinstelle -
Gemeinsamkeiten,
die den Arbeitsalltag wunderbar versüßen,
vorher schon,
währenddessen,
und auch nachher her noch,
viel später dann.




editiert am 25.06.2017 15:30 Beitrag melden Zitatantwort
30.06.2017 22:26
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...

editiert am 06.05.2018 10:15 Beitrag melden Zitatantwort
30.06.2017 23:01
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Der Spiegel

Immer , immer wollte ich einen Menschen kennenlernen der in die Tiefe schaut. Der die Mauern einreist und sich nicht scheut dahinter zu schauen. Auch wenn das, was dahinter liegt, nicht immer schön und leicht ist.

Immer , immer wollte ich jemanden an meiner Seite,der das was ich fühle ,spüren kann. Auch wenn die Abgründe tief und dunkel sind.

Und dann lernte ich dich kennen. DU hast all das getan und all die Tiefen, all die guten und die weniger guten Seiten geschehen und gespürt.
Du hast dich vor mich gestellt und mir einen Spiegel vorgehalten.Meinen Spiegel!

Und ich bin daran zerbrochen.

Für N.

editiert am 30.06.2017 23:04 Beitrag melden Zitatantwort
02.07.2017 12:41
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Ein netter, kurzer Plausch, mit dem jungen Kassier, ein herzliches verabschieden ins Wochenende, mit einem warmen lächeln in den Stimmen.
Am Ausgang schiebt sich die Tür mit einem sch zur Seiten. Mein Blick fällt auf eine reisen große Pfütze, die wie ein See die Umgebung spiegelt. Und dann ganz unerwartet ist es da, ein Gefühl von Glück


editiert am 02.07.2017 12:42 Beitrag melden Zitatantwort
02.07.2017 20:39
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Sonntagabend
Klapfrundenzeit

immer wieder geh ich sie in Gedanken,
diese und andere,
Plätze und Orte die nur uns gehören -
ich erzähle dir,
du erzählst mir,
manchmal ist es auch vertrautes Schweigen,
was uns verbindet

aber immer bist es du,
niemand kennt mich so wie du,
niemand ist mir so nah wie du
niemand sieht mich so wie du

es ist eines der ganz großen Dinge,
die das Leben für mich bereithielt:
die Freundschaft zu dir,
mein Freund.
Du.



03.07.2017 03:33
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Nach dem Shari weg ist mußte auchn noch Majurie kaputt gehen mir graut davor zu denken was als nächstes kommt.

12.07.2017 20:35
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Nun ist da wieder so vieles, mit dem ich beschäftigt bin.
Die Baustelle ruht. Zum x-ten Male. Soll mir recht sein. Das verlängert die Zeit meines Blickes auf den Himmel. Und die Natur kehrt zurück. Das Füchslein streift wieder umher, die Krähen kramen und picken in der aufgewühlten Erde und zartes Grün kämpft sich an die Oberfläche.
Währenddessen habe ich mich entschlossen. Zur Premiere gehe ich und auch zum Gespräch. Ich werde mir alles anhören. Ob ich, wie damals, 16 Stunden am Stück im Theater arbeiten kann, bezweifle ich. Aber so groß ist dieses nicht. Insofern werden die Anforderungen nicht mächtig sein. Aber ich rieche schon förmlich die Schminke, spüre das Scheinwerferlicht. Kann das Gefühl wahrnehmen, welches mich immer mantelte, wenn eine Vorstellung lief.
Vorher muss ich noch etwas brauen.
Die zuletzt kreierte Soße kam so gut an, dass ich eine Vorbestellung zu leisten habe. Werde ich. Mit Freude. Zu achten habe ich nur, dass ich nur das von Dir nehme, was Du bereit bist zu geben. Mir fehlen die 4 Jahre Deines Weges. Das spüre ich jeden Tag mehr. Um so intensiver genieße ich Dein Lächeln und die Sanftheit, die Dich umgibt. Die Gespräche sind nicht nur heilsam. Sie erklären vieles. Beruhigen mitunter. Und bauen Spannung auf, wie Du weiter gehen wirst. Das Beobachten ist angenehm, schlicht und auch verstehend. Da lichten sich ganze Nebelfelder. Ich spüre Deine Liebe.
Oft sehe ich zurück. Nichts hat mich darauf vorbereitet, wie es kam. Wir haben uns nie verloren, nur pausiert. Es ist kein Neuanfang, kein Weitermachen. Im Kreisverkehr sind wir verschiedentlich abgebogen und treffen uns nun an einer anderen Kreuzung. Doch, ich denke, so könnte man es benennen.
Ich liebe Dich.


26.07.2017 12:35
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Die Zeit trägt eine Rüstung,
schartig und voller Dellen,
jede Schramme erzählt von früher,
jeder Riss schweigt über Erinnerungen.

Manchmal bin ich gefangen in dem Augenblick,
an anderen Tagen krieche ich tief
in meinen Panzer der Geborgenheit,
lass die Welt da draussen Welt sein.

Ich spüre, wie die Rüstung wächst,
mit meinen Jahren auch die Burg in mir,
ich bin sicher,
und die Sicherheit schenkt mir alle Freiheit
die Luft, die mein Atem braucht,
wenn ich auf der Zinne meines Turmes stehe.

27.07.2017 14:36
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"Niedrigschwellig" fühlt sich an wie karocordgebräunte, ausgelatschte Schlappen in denen barfüßig behäbig ein Fuß schlurfend vor den anderen geschoben der Körper sich den Weg zur Küche über Dielenboden sucht und momentan kurz sich erhebend an der Türschwelle Muskelkraft gebraucht um dann monoton im gleichen Rhythmus sich weiter zur Kaffemaschine schiebt.
Selbst der dunkelblaue Bademantel bleibt still und unbewegt bei diesem morgendlich Manöver.

28.07.2017 11:42
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Eines Tages werde ich wissen, wie man lebt. Nicht verzweifeln auf der Suche nach dem Ausgang. Mich hingegen einlassen in die Geheimnisse des Irrgartens.
Oft ist es, als stünde ich auf einer Leiter, und jede Sprosse, die ich hinaufsteige, verändert die Perspektive. Es gilt, das Gleichgewicht zu halten, auch wenn manchmal alles rundherum wackelt und die Sicht undeutlich wird.
Mir hilft's, wenn gute Freunde die Leiter festhalten. Wenn Liebe mich hinaufbegleitet. Es ist die Sehnsucht, Unbekanntes zu erleben, die mir Anstöße gibt. Die Einmaligkeit der Reise.
Das Vertrauen, dass auch nach Alpträumen Morgen wird.

28.07.2017 11:44
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Eines Tages werde ich wissen, wie man lebt. Nicht verzweifeln auf der Suche nach dem Ausgang. Mich hingegen einlassen in die Geheimnisse des Irrgartens.
Oft ist es, als stünde ich auf einer Leiter, und jede Sprosse, die ich hinaufsteige, verändert die Perspektive. Es gilt, das Gleichgewicht zu halten, auch wenn manchmal alles rundherum wackelt und die Sicht undeutlich wird.
Mir hilft's, wenn gute Freunde die Leiter festhalten. Wenn Liebe mich hinaufbegleitet. Es ist die Sehnsucht, Unbekanntes zu erleben, die mir Anstöße gibt. Die Einmaligkeit der Reise.
Das Vertrauen, dass auch nach Alpträumen Morgen wird.

02.08.2017 18:26
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Deja vu,
nur ein kurzer Augenblick,
Bruchteile von Sekunden,
ein Moment der irritiert,
den der Verstand aber ganz gleich wieder richtet,
alles normal,
es gibt eine vernünftige Erklärung,
ein war nur eine Täuschung -
die Realität findet jetzt statt.

und dann gibt es noch ein anderes Deja vu,
das Erleben der gleichen Geschichte,
nur in einer anderen Zeitschleife,
mit anderen Protagonisten,
doch die Irritation ist die gleiche
aber diesmal wird nix gerichtet,
keine Erklärung,
die Täuschung kein Zufall im Kopf -
diesmal ist die Realität eine andere.
Und die ist bitter.

Ich mag das Deja vu,
es hilft,
nach einem kurzen zauberischen Moment,
das Tuch zu lüften und die Wahrheit zu zeigen.
Kein Lug, kein Trug -
Realität.
Jetzt.




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