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Organspendeausweis

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10.05.2019 18:54
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Danke, missgarfield, für den sehr pietätvollen und professionellen Einblick in die Arbeit der Teams. Auch wenn es keinen verändernden Einfluss auf meine Entscheidung hat, beruhigt es mich sehr, dass es Menschen wie dich in diesen letzten Stunden geben kann.

10.05.2019 18:54
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@eskofra :

Sicherlich gibt es auch andere Aspekte dieses Themas wie die sozialen, volkswirtschaftlichen, kulturellen etc. Mir reicht es schon mich mit den medizinischen, ethischen und rechtlichen Aspekten dieses Themas zu beschäftigen und hier an einigen Stellen über den Tellerrand zu blicken ( kulturell z.b. ) Denn mehr kann und will ich auch einfach nicht leisten. Mein Päckchen reicht mir schon - mehr kann und will ich auch nicht tragen. Ich habe Respekt für beide Standpunkte - ob spenden oder nicht, und auch für die Grauzone dazwischen wenn sich jemand partout nicht damit beschäftigen will. Ich kann nur über meinen Teil des Ganzen so objektiv und subjektiv wie möglich informieren. Alles darüber hinaus ist mir too much. Denn Kämpfe gegen Windmühlen muss ich nicht mehr fechten - dafür ist mir meine spärliche Freizeit zu schade. Anderen meinen Willen aufzudrücken bringt hier auch nichts ... die Menschen sind erwachsen und jeder hat das Recht für sich selbst eine Entscheidung zu treffen.

Aber auch hier gilt ich lese interessiert mit , auch wenn ich nicht viel dazu beizusteuern habe ...

@walktheline : Danke, dass du dich trotzdem damit auseinandergesetzt hast.

editiert am 10.05.2019 19:08 Beitrag melden Zitatantwort
10.05.2019 19:22
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danke minerva für den themenanstoß hier und die vielen gedankengänge aller. auch die erlebten schilderungen und einbringen vom bisherigen 'kenntnisstand' .. (von seite 1-3 hab ich alles lesen können, und dank meinem hdy-getippsel mach ichs kurz)

schön zu lesen wie man sich hier auch austauschen kann ohne daz es "ungut abtrifftet" (bitte nehmt mir mein empfinden nicht auf den kommenden seiten, sofern ich noch zum lesen komme : )
sehr bereichernd, inhaltlich sowie umgangsform - danke dafür und ich hab mich in meinem leichtfertigen gedankenkarussell ertappt und werde meinen ausweis nochmal aus dem geldbeutel holen müssen, um ihn zu modifizieren.



10.05.2019 19:32
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 10.05.2019 um 18:54:

@eskofra :
Ich kann nur über meinen Teil des Ganzen so objektiv und subjektiv wie möglich informieren. Alles darüber hinaus ist mir too much. Denn Kämpfe gegen Windmühlen muss ich nicht mehr fechten - dafür ist mir meine spärliche Freizeit zu schade. Anderen meinen Willen aufzudrücken bringt hier auch nichts ... die Menschen sind erwachsen und jeder hat das Recht für sich selbst eine Entscheidung zu treffen.


Ja, ich denke nur so geht das. Und Gott sei Dank sieht das Ergebnis bei jedem anders aus, sonst wäre die Welt ein einseitiger Ort Die Frage ist nur, ob man den Unterschied schätzen kann oder nicht. Damit steht und fällt die Idee einer kooperativen Lebensform. Manchmal überbetone ich Dinge, die mir zu unbelichtet scheinen. Das heißt jedoch nicht, dass ich anderes nicht stehen lasse.

10.05.2019 20:54
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Das Thema lässt mir, je mehr ich mich damit beschäftige, noch keine Ruhe. Vieles wusste ich echt noch nicht....

https://youtu.be/3lewk5XobQc
Organspendewiderspruch im Fokus

https://youtu.be/dpMZAYdfGWw
Hirntod - Tod bei lebendigem Leib

Instinktiv und ohne nach Moral oder Werten zu schauen, scheint mir in diesem Zusammenhang die beste Entscheidung zu sein.

10.05.2019 21:03
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 10.05.2019 um 20:54:

Das Thema lässt mir, je mehr ich mich damit beschäftige, noch keine Ruhe. Vieles wusste ich echt noch nicht....

https://youtu.be/3lewk5XobQc
Organspendewiderspruch im Fokus

https://youtu.be/dpMZAYdfGWw
Hirntod - Tod bei lebendigem Leib

Instinktiv und ohne nach Moral oder Werten zu schauen, scheint mir in diesem Zusammenhang die beste Entscheidung zu sein.


Geht mir auch so. Hab auch die Patientenverfügung runter geladen, die missgarfield verlinkt hat.

10.05.2019 22:08
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... auch, wenn diese Patientenverfügung vielleicht genauer ist... sie kostet 140 Euro... hier gibt's eine kostenlose (am Ende ist dann zwar ein Betrag vorgegeben, aber ganz klein steht auch "kostenlos" Besser, als gar nichts...

https://mein.afilio.de/home/health/

Dort kann man auch eine Vorsorgevollmacht erstellen. Interessant für alle, die nicht verheiratet sind...

(Ich verdiene damit kein Geld)

editiert am 10.05.2019 22:11 Beitrag melden Zitatantwort
10.05.2019 22:13
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 10.05.2019 um 22:08:

... auch, wenn diese Patientenverfügung vielleicht genauer ist... sie kostet 140 Euro... hier gibt's eine kostenlose (am Ende ist dann zwar ein Betrag vorgegeben, aber ganz klein steht auch "kostenlos" Besser, als gar nichts...

https://mein.afilio.de/home/health/

Dort kann man auch eine Vorsorgevollmacht erstellen. Interessant für alle, die nicht verheiratet sind...

(Ich verdiene damit kein Geld)


Die kostet nur 140 Euro, wenn Du sie dort machen lässt. Kannst den Fragebogen trotzdem nutzen. Bei Deinem Link möchte man zuerst meine Mailadresse haben

editiert am 10.05.2019 22:14 Beitrag melden Zitatantwort
10.05.2019 23:59
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Wem gebt Ihr die Vorsorgevollmacht?
Was macht Ihr, wenn Ihr niemanden habt, dem oder der Ihr sie geben könnt. Wo deponiert Ihr die dann?

11.05.2019 00:02
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Vielleicht kann das hier weiterhelfen?

https://tinyurl.com/y4wtwqk2

11.05.2019 00:05
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Da du damit ja jemanden bevollmächtigst, kannst du dieser Person entweder die Vollmacht direkt geben oder die Vollmacht bei dir zu Hause hinterlegen und der Person den Ort nennen.
Ich habe hier bei mir einen kleinen Koffer, wo alles Wichtige (auch Zeugnisse und Urkunden) drin sind.

Den Organspendeausweis habe ich übrigens jetzt direkt in der Handyhülle (rabbits Tattooidee klingt auch verlockend)

editiert am 11.05.2019 00:12 Beitrag melden Zitatantwort
11.05.2019 07:16
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 10.05.2019 um 22:08:

... auch, wenn diese Patientenverfügung vielleicht genauer ist... sie kostet 140 Euro... hier gibt's eine kostenlose (am Ende ist dann zwar ein Betrag vorgegeben, aber ganz klein steht auch "kostenlos" Besser, als gar nichts...

https://mein.afilio.de/home/health/

Dort kann man auch eine Vorsorgevollmacht erstellen. Interessant für alle, die nicht verheiratet sind...

(Ich verdiene damit kein Geld)


Ich habe nur den Link herausgegeben, weil ich diese für eine der wirklich besseren erachte - es gibt sicher auch kostengünstigere Alternativen. ( Hier sei auf die Seite des Bundesministeriums der Gesundheit / Justiz verwiesen : https://www.bundesgesundh [...] ung.html )

Die meisten Patientenverfügungen die man so in der Praxis sieht sind Ankreuzlisten die oft nicht greifen, weil sie sehr allgemein gehalten sind und daher auf den spezifischen Fall oft nicht zutreffen. Da steht man dann als Behandler genauso klug wie zuvor davor und muss dann doch ausführlich den Willen des Patienten eroieren, was in manchen Fällen doch einiges hinauszögert. Wohl dem der eine Vorsorgevollmacht ausgestellt hat - dann spart man sich das ganze Betreuungsverfahren, was Geld und Zeit für die Betroffenen kostet.

Am besten ist natürlich wenn man sich über verschiedene Medizinische Anwendungsfälle Gedanken machen kann und das geht leider oft nur mit medizinischem Vorwissen. Daher kann man sich vertrauensvoll an seinen Hausarzt wenden.

@Minerva : Wenn du niemanden hast dem du vertraust, dass er in deinem Sinne entscheidet - dann brauchst du eine Vorsorgevollmacht nicht. In so einem Fall wird für medizinische Entscheidungen wenn du nicht ansprechbar bist ein gesetzliches Betreuungsverfahren eingeleitet - und vom Gericht ein gestzlicher Betreuer bestellt. Leider nicht die ideale Lösung, aber die einzige rechtlich sichere.

Wenn du jemanden in der Vorsorgevollmacht benennst und dieser die Vorsorgevollmacht nicht selber deponieren möchte gibt es dieses Angebot :

https://www.vorsorgeregister.de/

Organspendeausweis gehört ins Portemonaie, da such ich jedenfalls als Notärztin bzw als Intensivmedizinerin nach persönlichen Daten, Krankenkassenkarte, Allergieausweisen etc.

Es gibt auch etwas das nennt sich Notfalldose. Das ist ein verschließbarer Plastikbehälter wo man medizinische Dokumente drin platzieren kann, darunter auf PV/Vorsorgevollmacht, damit die Rettungskräfte diese zeitnah finden. Ist vor allem für ältere Mitbürger gedacht und ich finde es ein interessantes Konzept vor allem für alleinlebende Menschen.

http://www.notfalldose.de/

editiert am 11.05.2019 07:29 Beitrag melden Zitatantwort
11.05.2019 09:36
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 10.05.2019 um 17:14:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 10.05.2019 um 14:25:

Ok...konsequent gedacht..
Würden die zahlreichen Kritikerinnen hier auch kein Organ annehmen?
Sehe ich das richtig..also lieber Dialyse bis es nicht mehr geht..sterben auf Raten in kauf nehmen..?
Den Leuten, die dringend ein Organ benötigen, um überleben zu können, ihre Meinung geradeaus ins Gesicht sagen und sie ggf. ihrem Schicksal, sprich Tod überlassen?
Darum und nur (!) darum geht es..und im Kern um nichts anderes...
Wir sind alle potientielle Patienten..ich habe selbst 12 Jahre in der Pflege gearbeitet und lag im letzten Jahr in einer Klinik, Schläuche fühlen sich mega an (Vorsicht Ironie!!)...da hilft kein theoretisieren usw. da geht es um nackte Tatsachen..


Seit wann ist eine Dialyse (oder irgendeine andere medizinische Behandlung) Pflicht?

Für mich käme kein Zustand des Dahinvegetierens in Frage, wenn es keine Aussicht auf Besserung gibt. Darum habe ich auch eine Patientenverfügung. Ich möchte immer absolute Entscheidungsgewalt über mich und mein Leben haben und wenn es soweit sein sollte, auch in Würde gehen dürfen. Den Begriff der Würde definiert aber jeder anders. Für mich ginge die persönliche Würde schon sehr früh verloren.
Man kann sich immer gegen das Sterben auf Raten entscheiden, solange man entscheidungsfähig ist.

Ich finde, statt aus der Organspende eine Staatsaffäre zu machen, sollte man lieber solche Dinge wie die Patientenverfügung verpflichtend machen, damit die Last der Entscheidung nicht Angehörigen oder Ärzten aufgebürdet wird und feststeht, was der Patient wollte.


Da gehe ich voll mit.

11.05.2019 11:36
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@missgarfield Danke sehr für deine Eindrücke und Hilfestellungen zu dem Thema Organspende und auch Vollmacht!

Vllt ist der Knackpunkt der Diskussion über Organspende nicht nur ein medizinisch-ethischer, sondern auch ein gesellschaftlicher: Wieviel Verantwortung habe ich als Einzelperson einer/ der Gesellschaft und damit anderen Menschen gegenüber? Bin ich verantwortlich für die Gesundheit meiner Mitmenschen und habe deshalb die moralische "Pflicht", meine intakten Organe in einem Todesfall jemandem zu spenden, der sie dringender braucht als ich? Wie "egoistisch" bin ich, wenn ich meinen Körper (inkl. Organe, Blut, Knochenmark) nicht teilen möchte, obgleich ich doch als Teil der Gesellschaft lebe? Wie "egoistisch" bin ich, wenn ich rauche und viel trinke und meinen Körper damit vllt langsam zugrunde richte, aber trotzdem medizinisch versorgt werden möchte? Müsste ich nicht, als Teil von etwas großem, immer auch dafür sorgen, dass ich ein gesunder Teil davon bin?
Diese Fragen berühren m. E. den Kern des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Verstrickung von Menschen untereinander. In eine ähnliche Richtung, auch wieder Einzelverantwortung <-> Verantwortung den Mitmenschen gegenüber, gingen Fragen, ob ich meine "Talente" immer in den Nutzen der Gesellschaft stellen möchte und müsste.

11.05.2019 13:45
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@Steppenkind:

Meiner Meinung nach hat jeder das uneingeschränkte Recht mit seinem eigenen Körper anzustellen was immer er oder sie möchte, solange (und das ist der Punkt) niemand anderem damit geschadet wird.
Wenn jemand daheim in seinen vier Wänden raucht, schadet er nur sich selbst. Ist in Ordnung, da so gewollt. Wenn jemand in Anwesenheit von anderen (nichtrauchenden) Menschen oder Haustieren raucht, schadet er allen anderen ebenso. Ist nicht in Ordnung, obwohl leider in vielen Haushalten Alltag und noch immer weitgehend gesellschaftlich akzeptiert.
Streiten kann man sich in der Tat über die Folgen der absichtlichen Eigenschädigung, wenn diese zu (vermeidbaren) Krankheiten führt, für die wiederum die Solidargemeinschaft zahlen muss. Das sind Summen im Milliardenbereich. Doch würde man da einmal anfangen zu diskutieren, müsste man bereits bei der schädlichen Tüte Chips beginnen. Ist also müßig ...

"Mein Körper gehört mir." ist meines Erachtens oberstes Prinzip und hat allein für sich nichts mit Egoismus zu tun. Es ist selbstverständlich. Man schuldet durch seine bloße Existenz niemandem etwas und man nimmt durch seinen Tod auch niemandem etwas Materielles (Organe etc.) weg. Man nimmt nur das mit sich, was einem ohnehin naturgemäß gehört.
Das Wort Spende impliziert außerdem immer Freiwilligkeit. Darum finde ich den politischen Begriff der Organspende inzwischen deplatziert. Zu einer Spende darf niemand überredet, gedrängt oder verpflichtet werden ... und Spendenwerbung ist in vielen Bereichen nicht mehr seriös.

11.05.2019 13:52
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@gidget Danke für deine lange Antwort. Ich wollte/will auch mit meinem Beitrag nicht aussagen, dass der Einzelne tatsächlich diese Verantwortung hat - ich habe selbst noch keine Antwort auf die Frage des Miteinander gefunden.
Ich wollte den Gedanken einfach mal in den Raum stellen, da ich den Eindruck hatte, dass viele das Thema Eigen- und Fremdverantwortung angeschnitten haben.

11.05.2019 15:38
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Ich bin definitiv für gesellschaftliche Verantwortung aber die hört bei Persönlichkeitsrechten auf!

Mehr Verantwortung der Gesellschaft wünsche ich mir in Richtung Natur- und Klimaschutz, Solidarität Menschen gegenüber, die von Krieg und Hunger bedroht sind.

WO bitteschön bleibt denn diese hochgelobte Verantwortung Menschenleben zu retten, wenn es akut ist, wie derzeit im Mittelmeer? Dort sterben täglich Menschen! JA. Da könnte jeder helfen ohne seine Organe dafür zu spenden. WO verf. Kacke noch mal bleibt denn da die Verantwortung für bedrohte Menschenleben?

Höre ich da Stimmen, die sagen "helft, helft" oder werden all diejenigen, die gekonnt wegschauen gestraft mit "du Egoist"?

NOPE....hört mir auf mit scheinheiliger Verantwortung für andere Menschenleben ...ihr alle könntet zu Lebzeiten Menschenleben retten. Wie viele von euch tun es?

Dieses Märchen, das uns aufgetischt wird von Menschen, die damit nicht nur Geld verdienen, sondern sich eine goldene Nase verdienen.....

Warum bekommen denn tatsächlich nicht die Angehörigen eines Spenders einen Großteil des Geldes?



11.05.2019 15:49
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Klares nein.
Zum einen weil ich nicht künstlich am "Leben" gehalten werden möchte, zum anderen weil ich diese Situation den Menschen die dann entscheiden dürfen/müssen ersparen möchte.

Wenn meine Zeit hier um ist, dann will ich nicht teilweise weiter leben..


11.05.2019 16:30
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.05.2019 um 15:38:
Warum bekommen denn tatsächlich nicht die Angehörigen eines Spenders einen Großteil des Geldes?


Nunja eine Op Schwester, ein Chirurg, ein Transporteur, ein Koordinator muss auch essen, Laborchemikalien, OP Material, Medikamente etc. gibt es halt nicht umsonst. Selbst das was die Krankenkassen für eine erfolgreiche TX zahlen deckt teilweise bei weitem nicht die Kosten die ein solcher Patient verursacht. Es kostet Zeit, es kostet Geld und nicht jedes Krankenhaus ist deswegen überhaupt bereit sich in die Unkosten einer Explantation zu stürzen. Ich frage mich wo da noch Geld für die Angehörigen sein soll ?


11.05.2019 16:39
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.05.2019 um 15:38:

Ich bin definitiv für gesellschaftliche Verantwortung aber die hört bei Persönlichkeitsrechten auf!

Mehr Verantwortung der Gesellschaft wünsche ich mir in Richtung Natur- und Klimaschutz, Solidarität Menschen gegenüber, die von Krieg und Hunger bedroht sind.

WO bitteschön bleibt denn diese hochgelobte Verantwortung Menschenleben zu retten, wenn es akut ist, wie derzeit im Mittelmeer? Dort sterben täglich Menschen! JA. Da könnte jeder helfen ohne seine Organe dafür zu spenden. WO verf. Kacke noch mal bleibt denn da die Verantwortung für bedrohte Menschenleben?

Höre ich da Stimmen, die sagen "helft, helft" oder werden all diejenigen, die gekonnt wegschauen gestraft mit "du Egoist"?

NOPE....hört mir auf mit scheinheiliger Verantwortung für andere Menschenleben ...ihr alle könntet zu Lebzeiten Menschenleben retten. Wie viele von euch tun es?

Dieses Märchen, das uns aufgetischt wird von Menschen, die damit nicht nur Geld verdienen, sondern sich eine goldene Nase verdienen.....

Warum bekommen denn tatsächlich nicht die Angehörigen eines Spenders einen Großteil des Geldes?



Diese Art der Argumentation liest sich mir vertraut - denn genauso wird argumentiert, wenn man z.B. nicht die Seenotrettung finanziell unterstützen möchte. Es werden andere Felder angeführt, in denen man doch lieber, auch etc. unterstützen sollte.

Ich finde es total o.k, wenn sich jemand für oder gegen eine Organspende entscheidet. Aber, whataboutisms oder ein gegeneinander Ausspielen von unterschiedlichen Themen sollten wohl bei der Bewertung und Entscheidung bzgl. Organspende keine Rolle spielen. Dies beziehe ich auch auf einige Beiträge in diesem Thread, die entweder auf pro oder contra Organspende abzielen.

Edith hat Satz hinzugefügt, damit klar wird, dass sich meine Aussage nicht nur auf aroses Beitrag bezieht. Die vielen Likes in so kurzer Zeit fand ich etwas unheimlich...

Edith hat ein überflüssiges "s" entfernt und ein "Art" hinzugefügt

editiert am 11.05.2019 17:45 Beitrag melden Zitatantwort

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