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🐾 Tier und Wir 👣

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21.11.2018 12:10
Tehejekuetrheed


Genau @Grenzerin und @Mabelka grad die Tage hab ich eine ausführliche Anfrage samt wohlbegründetem Antrag der LINKEN auf der Seite des Bundestags durchgelesen, ich versuche das mal zu finden (ich glaub das waren 28 Seiten) und das war im Grunde den Forderungen der GRÜNEN essentiell ähnlich, aber auf die Schnelle fand ich es grad selber wieder net, "nur" grad die GRÜNEN und die AFD dort, aber heute muss ich den Tierschutztag erstmal mit was Erfreulichem beginnen, grad online gelesen:

Benji der Gute - Schäferhund rettet Leben

Der Schäferhund von Ramona Leiss fand unterzuckert Bewusstlosen im Gebüsch

https://www.merkur.de/lok [...] 471.html

Zitat(...) Ich war mit meiner Hunde-Freundin Marion unterwegs. Willedi, ihr Pekinesen-Mischling, und mein Schäferhund Benji waren vor uns – plötzlich hat Benji laut angeschlagen und gebellt, das macht er sonst nie – da wussten wir, dass was nicht stimmt. Und dann haben wir ihn da liegen gesehen im Dunkeln. (...)


Hach was wären wir auf dieser Welt ohne Tierchen



21.11.2018 13:05
Tehejekuetrheed


@Mabelka den betreffenden link find ich grad nimmer, wurde entweder temporär entfernt zur Überarbeitung und wird später wieder online gestellt oder wurde verschoben ooooder isch bin grad zu dusselig dazu das zu finden ^^ jedenfalls hier die Anfrage 19/5277 der LINKEN, hier zur "Nutztierzucht" welcher man schon entnehmen kann wie akribisch auch die LINKE versucht u.a. das Landwirtschaftsministerium zu stellen und folgend mit 19/5649 die Antwort der Bundesregierung mit interessanten Details, Tabellen etc

https://www.bundestag.de/ [...] 9%2F5277

ZitatDeutscher Bundestag Drucksache 19/5649
19. Wahlperiode 09.11.2018
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Kirsten Tackmann,
Amira Mohamed Ali, Dr. Gesine Lötzsch, weiterer Abgeordneter und der Fraktion
DIE LINKE.
– Drucksache 19/5277 –

(...)

Die Einhaltung rechtlicher Tierschutzvorgaben in der Nutztierhaltung ist eine
notwendige Bedingung für die würdige Behandlung von Tieren in der Fleisch-
produktion und für die Sicherheit von Lebensmitteln
. Die tiergerechte Haltung
von Nutztieren hat in den letzten Jahren enorm an gesellschaftlichem Interesse
gewonnen, weshalb viele Aspekte der Nutztierhaltung nach Ansicht der Frage-
steller eine neue Bewertung benötigen

In der Bundesrepublik Deutschland wurden im Jahr 2017 29 845 nutztierhal-
tende Betriebe auf der Grundlage der Entscheidung 2006/778/EG der Europäi-
schen Kommission kontrolliert. In durchschnittlich jedem fünften dieser Be-
triebe (6127 der kontrollierten Unternehmen) stellten die Veterinärämter Zuwi-
derhandlungen gegen eine tierschutzrechtliche Bestimmung fest
(vgl. Bundes-
tagsdrucksache 19/3467)

(...)

Der aus Sicht der Fragesteller bestehende generelle Eindruck eines Tierschutz-
notstandes in der Nutztierhaltung wird durch jüngste wissenschaftliche Studien
und die Ergebnisse von Schlachttier- und Fleischuntersuchungen in Schlachthö-
fen verstärkt


(...)


Anmerkung zu fett : Interessant für Mischköstler

Ich wünsche euch allen einen aufblühenden Tag 🌹



21.11.2018 17:38
Tehejekuetrheed

Der gestrige Bericht in frontal21 sitzt mir immer noch wie ein schwerer Stein im Magen.
Es waren keine neuen überraschenden Ausschnitte der Situation und dennoch bin ich nicht abgestumpft, im Gegenteil...blanke Traurigkeit ob der Hilflosigkeit.

Danke für den schönen Link we-are-one...es tröstet leider wenig angesichts der gezeigten Grausamkeit.

Schade, dass wir nur ein paar Nasen sind, die sich in diesem Forum beteiligen.


editiert am 21.11.2018 17:42 Beitrag melden Zitatantwort
21.11.2018 21:08
Tehejekuetrheed

Eine Runde mit den Wölfen jaulend von der CDU und SPD angewidert.


editiert am 22.11.2018 06:16 Beitrag melden Zitatantwort
23.11.2018 22:27
Tehejekuetrheed

Ein Hallo erstmal den Wenigen hier

Wenn ihr mal Muße habt, schaut euch bitte die Religionsgemeinschaft der Bishnoi an

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bishnoi

Eventuell, wenn euch die Beschreibung dieser Gemeinschaft anspricht, lohnt es sich, sich die diversen Filme auf YouTube anzusehen.

Das ganze Dasein der Bishnois ist den Tieren und parallel den Menschen gewidmet.

(@ we-are-one, sei so nett und stelle evtl. meinen Link erneut ein, wie unlängst.
Bin froh, wenn ich hier mit meinem arg lädierten Tablet überhaupt schreiben kann)



editiert am 23.11.2018 22:53 Beitrag melden Zitatantwort
23.11.2018 22:49
Tehejekuetrheed

Falls ihr euch ein anderes Mal noch weiter mitinformieren mögt, fallen mir noch die "Jain" ein, mit immerhin 4,4 Mio. Anhängern.

Es geht mir nicht um deren anderweitige Lebenseinstellungen, sondern um die absolut selbstverständliche Achtung den Tieren gegenüber, die bei ihnen die oberste Prämisse ist.


editiert am 23.11.2018 22:51 Beitrag melden Zitatantwort
02.12.2018 16:51
Tehejekuetrheed

Zum Thema Stadt-tauben.

Gedanken anlässlich eines Spaziergangs über den Weihnachtsmarkt in der Stadt.

Der Blick auf die Tauben, die inmitten der sich an diversen Ständen Nahrungsmittel einverleibenden Menschen, unermüdlich nach versehentlich fallen gelassenen Bröckchen suchen - in einer Jahreszeit, die für sie ohnehin unwirtlich ist. Kalt und nass, und oft genug ohne behagliche Unterschlupfmöglichkeiten, weil unendliche viele Simse oder Zwischenräume zwischen Gebäuden entweder mit Netzen oder Stacheln versehen sind.

Kinder, die von ihren Eltern wohlwollend belächelnd, diese scheuchen und jagen.

Ich möchte die Kinder ansprechen und fragen, ob es ihnen gefallen würde, einzig und allein für ihr Dasein, die Tatsache, dass sie eine Verdauung besitzen und gelegentlich Träger von Krankheitskeimen sein können (was alles auch auf andere Tierarten und auch den Menschen zutrifft) als Schädling bezeichnet (was für Menschen viel passender wäre gemessen am Zustand der Erde), vergrämt und verscheucht zu werden, ob sie es wohl lustig fänden, wenn jemand jauchzend nach ihnen tritt, weiß aber, dass die Eltern mich dafür angreifen würden, ihnen Mitgefühl mit der Kreatur, Rücksichtnahme und auch Respekt nahe bringen zu wollen.
Weil Tauben eben nicht die putzigen allseits beliebten Haustiere sind, weil es einen unglaublichen Haufen von Vorurteilen über sie gibt, weil sie ausgestoßen sind. Zu Unrecht als Ratten der Lüfte bezeichnet, aber immer wieder gern als Highlight bei Hochzeiten oder zur Durchführung von Preisflügen durch Züchter benutzt.

Es erfüllt mich mit Schmerz und verdirbt mir die Freude an der winterlichen Präsentation unserer Wohlstandsgesellschaft.

Ich hoffe, es gibt noch ein paar andere Menschen neben mir, die ähnlich empfinden und sich nicht scheuen, sich ein paar Kerne und Körner oder zerkleinertes Brot in die Taschen zu stecken und gerade jetzt den Tauben etwas zukommen zu lassen.


03.12.2018 08:42
Tehejekuetrheed

@Mabelka2867

Die irrationale Haltung verstellt den Blick der Menschen auf die Anmut dieser Tiere und auf ihr reales Elend in den Städten.

Auf der Straße blickt man verächtlich auf sie und hochgezüchtete Arten werden auf Hochzeiten als Kitschobjekt missbraucht.

Zeit umzudenken...

03.12.2018 09:04
Tehejekuetrheed

Grad was Stadttauben anbelangt habe ich mich in FB einigen Seiten angeschlossen, die ständig über ihre Bemühungen für diese Tiere berichten.

Zum Beispiel Gandolfs Taubenseite. Es ist ganz wunderbare, wie sein täglicher Einsatz den Tauben hilft, die Fotos zeigen aber auch deutlich die Schwierigkeiten, mit denen sie zu kämpfen haben und das stimmt traurig.

In vielen Städten gibt es Projekte, die man bei Facebook für seinen News-Feed abonnieren und gelegentlich auch dafür spenden kann.

----------------------

Was den Ausdruck "Ratten der Lüfte" anbelangt: was wäre denn mit den vielen Krümeln und Resten wenn die Tauben sie nicht aufpicken würden ?
Wer würde sie wohl nutzen ? Antwort: es würde eine Ratten- und Mäuseplage geben und mit Ratten hat Stuttgart sowieso schon zu kämpfen. Die Stadt kann froh sein, wenn dieser Trend durch Tauben Einhalt geboten wird.

Es gab ein Projekt, bei dem die Stadttauben an jedem zweiten Tag richtig gefüttert werden. Dadurch wird Durchfall und eine Verbreitung von Keimen vermieden. Leider gibt google es nicht her.



06.12.2018 08:54
Tehejekuetrheed

Mal wieder ein Beitrag als Anregung, da es aktuell brisant zugeht.
(meinem Titel " unheimliche Tierfanatikerin" der mir von diversen Userinnen vergeben wurde, versuche ich gerecht zu bleiben)

Auszug aus https://www.nabu.de/news/ [...] 483.html

"Immer mehr Wölfe werden illegal getötet
Neue Bestandszahlen für Deutschland veröffentlicht
Insgesamt leben 73 Wolfsrudel, 30 Paare und drei territoriale Einzelziere in Deutschland. Die Population wächst. Allerdings sind die illegalen Wolfstötungen mehr als alarmierend: Allein 2018 wurden acht Wölfe mit Schussverletzungen tot aufgefunden - die Dunkelziffer ist vermutlich noch höher."

Seit 2000 gibt es wieder Wölfe wieder in Deutschland.
Bisher hat es keine Situation gegeben, bei der sich freilebende Wölfe aggressiv gegenüber Menschen verhalten haben.

Wölfe bevorzugen Huftiere als Nahrungsquelle.
Huftiere wie Rehe, Rothirsche und Wildschweine aber auch Nutztiere wie Schafe und Ziegen.

Bei ihren langen Streifzügen stossen Wölfe auf Nutztiere in Weidehaltung.
Sind diese nicht oder nur schlecht geschützt, wird der Wolf versuchen, Beute zu machen.

Daher ist es effektiver, statt Wölfe zu bejagen, entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

editiert am 06.12.2018 09:32 Beitrag melden Zitatantwort
06.12.2018 09:20
Tehejekuetrheed

Oder schlicht mal die Natur einzukalkulieren...

06.12.2018 09:28
Tehejekuetrheed

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 06.12.2018 um 09:20:

Oder schlicht mal die Natur einzukalkulieren...


Yes, da in der Natur die Regularien funktionieren.

Geht mir u.a.um die Nutztiere, die als "Alibi" für aktuelle Bejagungsdebatten verwendet werden.

06.12.2018 18:51
Tehejekuetrheed

Koalition legalisiert Ferkel-Quälerei für weitere zwei Jahre!
https://www.hamburger-tie [...] ei-jahre

07.12.2018 06:12
Tehejekuetrheed

In NRW aktuell große Diskussion über den bösen 🐺.
In dem Bericht auf WDR wurde eindrucksvoll dargestellt das es inzwischen auch Wölfe den Hunden folgen. Offensichtlich wurden sie als Jungtiere mit Futter versorgt. Dadurch haben sie den gesunden Abstand zum Menschen verloren.
Und es wurden Tiere gezeigt die bei Autos um Futter betteln.
Konsequenz Wolfspanik in den Orten.
Tötung (nett als Entnahme bezeichnet) durch gestritten Menschen.
Weil irgendwelche hysterischen Menschen ihre Kinder gefährdet sehen...

Würden die Menschen sich von den Jungtier fernhalten, würde die Überlebenschance diese wundervollen Tiere sich extrem verbessern..

Sowas macht mich wütend...



editiert am 07.12.2018 21:09 Beitrag melden Zitatantwort
07.12.2018 09:52
Tehejekuetrheed

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 06.12.2018 um 18:51:

Koalition legalisiert Ferkel-Quälerei für weitere zwei Jahre!
https://www.hamburger-tie [...] n.de/tie rschutz/sog-nutztiere/10540-koalition-legalis iert-ferkel-quaelerei-fuer-weitere-zwei-jahre


ja schrecklich. Die Politik hinkt mal wieder hinter den Möglichkeiten hinterher.

https://www.deutschlandfu [...] d=434327

"Ganz anders Friedrich Ostendorff, selbst Schweinemäster und Bundestagsabgeordneter der Bündnisgrünen:

„Meine Haltung ist bestätigt worden, dass wir eigentlich in der Lage wären, am 1.1.19 die Übergangszeit zu beenden und nur noch ab 1.1.19 betäubt zu kastrieren oder Ebermast zu machen oder Immuno-Kastration. Aber wir haben jetzt eben dadurch, dass so viel Zeit verstrichen ist, schon ein Problem, dass die notwendige Technik ein paar Monate braucht. Also wir würden über eine kurze Verlängerung nachdenken müssen, aber im Sommer 2019 könnte das, was der Gesetzgeber 2013 aufgeschrieben hat, Wirklichkeit werden.“

man sollte den ganzen Artikel lesen.

07.12.2018 10:47
Tehejekuetrheed

Ein Tier ist ein Lebewesen, wie wir! Aber bei vielen Menschen ist eindeutig eine Schraube locker, sprich nicht alle Latten auf dem Zaun. Wenn ich mir ein Haustier anlege, dann habe ich Verantwortung zu tragen. Genauso, als wenn ich ein Kind austrage, eine große Verantwortung, dessen man sich bewußt sein sollte. Aber 20 Katzen, 30 Hunden oder auch mehr und was auch immer zu horten, auf engstem Raum, keine Puseratze uff de Täsch (kein Geld) um die Tiere zu versorgen und die Gesundheit zu gewährleisten. Aber vermehren und horten!

07.12.2018 11:18
Tehejekuetrheed

Animalhording und auch Menschen (durchaus Frauen, die sind keineswegs besser als Männer), die Tiere verwahrlosen lassen, hungern lassen, Anbindehaltung.

Ich möchte mich gar nicht da rein vertiefen.



07.12.2018 11:20
Tehejekuetrheed

und was immer wir auch tun, dafür sind wir verantwortlich. Sind wir uns dessen bewußt?

editiert am 08.12.2018 07:07 Beitrag melden Zitatantwort
07.12.2018 11:49
Tehejekuetrheed

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 07.12.2018 um 11:20:

und was immer wir tun, sind wir verantwortlich. Sind wir dessen bewußt? Sind sich Lehrer und Erzieher dessen bewußt? Wie kann es sein das ein Grundschulrektor, Kinder ungesichert bis in 4 m Höhe in einer Turnhalle eine Stange hochklettern läßt ? Wie kann es sein, dass ein Lehrer ein Kind vor der ganzen Klasse denunziert und so manches Kind für doof erklärt. Wie kann es sein, das ein Lehrer andere Kinder zum Weinen bringt, nur weil es noch nicht richtig lesen konnte und das ein Kind im Klassenzimmer uriniert, weil es die Antwort nicht wußte? Ich habe nicht geweint und auch nicht, irgendwelche Flüssigkeiten hinterlassen, ich habe nur gesehen und erkannt!


Bitte sei so nett und bleibe beim Threadthema "Tier-und-Wir".
Du findest für das Thema "Mensch-und-Wir" ausreichend Raum in anderen Foren.
Danke...


08.12.2018 22:44
Tehejekuetrheed

Habe gerade eben Teil 2 "Eloquenz der Tiere" auf arte gesehen - sehr interessant.

Hier Link zu Teil 1, Teil 2 findet ihr rechts auf der Seite
https://www.arte.tv/de/vi [...] ere-1-2/

Verfügbar vom 28/11/2018 bis 29/01/2019
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Dienstag, 18. Dezember um 09:45
Tiere können nicht sprechen – oder etwa doch? Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse konnten nachweisen, dass Tiere über ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten verfügen. Was teilen sie einander mit? Wie ihre Botschaften entschlüsseln? Und hat die Sprache von Mensch und Tier vielleicht doch gemeinsame Wurzeln? Diesen Fragen geht die zweiteilige Wissenschaftsdokumentation nach.


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